Abnehmen und Muskelaufbau mit Kaloriendefitiz?

5 Antworten

Muskelaufbau u. Fettabbau sind unter bestimmten Voraussetzungen (untrainiert und rel.hoher KFA) bes. bei Beginner mit rel.hohen KFA (über 20%) gleichzeitig möglich.

Ein regelmässiges u.intensives Krafttraining zunächst oprimalerweise bestehend aus überwiegend freien Grundübungen zzgl ein angepasstes Kaloriendefizit in Kombi. mit einer proteinreichen Ernährungsweise ist eine Grundvoraussetzung.

Die genaue Vorgehensweise ist von versch. indiv.Parameter abhängig.

siehe auch hier--->https://www.sportlerfrage.net/frage/kann-man-gleichzeitig-fett-verbrennen-und-muskeln-aufbauen-oder-muss-man-sich-entscheiden?foundIn=answer-listing#answer-426289

Gruss S.


alles ist relativ, deswegen kann man deine Frage nur unter Berücksichtigung deines Trainings und Trainingszustandes beantworten.

Kurz: je weiter weg du vom genetischen Limit bezgl. deiner Muskelentwicklung bist und je optimaler du im Sinne eines Hypertrophiertrainings trainierst, umso stärker wird bei dir der Effekt des Muskelaufbaus bei gleichzeitiger Fettreduktion sein.

Als weiterer Parameter gehört dazu, wie weit du mit der unterkalorischen Ernährung gehst. 1000Kcal unter dem Bedarf finde ich auch übertrieben und das wird deine Muskelentwicklung stark beeinträchtigen, wenn nicht sogar ausschließen.

Bei der Proteinversorgung würde ich allerdings nicht mehr als max 1,8Gramm pro Körperkilogramm empfehlen. Der Körper hat sich mit steigender Zufuhr mit einer wachsenden Menge an stoffwechselschädlichem Ammoniak herumzuschlagen während eine höhere Zufuhr keinen höheren Nutzen aufweist.

Denk nicht zu kompliziert. Solange du trainierst baust du keine Muskeln ab. Die Anzahl Nährstoffe können reichen, du musst dich einfach richtig ernähren, das geht auch im strengen Defizit; eiweissreich sowie obst- und gemüselastig. Ja nicht auf das Training verzichten! Also kurzgefasst; immer trainieren, dazu richtig ernähren. Defizit von 1000kal ist zu hoch, Crashdiäten helfen nicht, weisst du sicher selber wegen Jojo. Deshalb lieber weniger auf längeren Zeitraum.

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