Ab welcher Geschwindigkeit hat man unsichtbare Füße/ Beine?

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2 Antworten

Ob ein Beobachter die Füße eines Sprinters noch erkennen kann, hängt nicht nur von der Geschwindigkeit des Sprinters ab, sondern auch vom Abstand des Beobachters vom vorbeilaufenden Sprinter; denn je näher der Beobachter an der Laufbahn steht, desto schneller bewegt sich das Abbild des Sprinterfußes über die Netzhaut des Beobachterauges. Außerdem ist die Bewegung der Sprinterfüße in Bezug zum Beobachterauge in den einzelnen Phasen des Laufschrittes unterschiedlich. Hat der Fuß Kontakt mit dem Boden, ist seine Geschwindigkeit in Bezug zum Beobachter, der neben der Laufbahn steht, gleich 0 m/s, so dass der Beobachter den Fuß gut erkennen kann. In demjenigen Augenblick aber, in dem der Sprinter den Fuß nach vorn schwingt, addiert sich die Schwungbewegung des Fußes zur Sprintgeschwindigkeit und die Grenze des scharfen Erkennens könnte überschritten werden.

Dazu eine kleine Rechnung: Als Grenze der „dynamischen Sehschärfe“ gilt 600°/s, was für ein in einem Abstand von 10 m am Auge des Beobachters vorbeilaufendes Objekt einer Geschwindigkeit von etwa 380 km/h gleich käme. Der Fuß eines Sprinters, der die 100 m in 10 s läuft, erreicht in der Schwungphase aber höchstens eine Geschwindigkeit von rund 100 km/h. Somit wird der Schwungfuß des Sprinters für den Beobachter erst dann „unsichtbar“, wenn der Sprinter eine Laufgeschwindigkeit von knapp 140 km/h hätte oder aber (mit 36 km/h) in einem Abstand von etwa 2,5 m am Beobachter vorbeilaufen würde.

Sprinter17 05.04.2013, 06:11

dankeschön.

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Schau mal bei Walt Disney. Donald Duck und Tick, Trick und Track waren da die Trendsetter.

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