Ab wann beginnt der Körper beim joggen an die Muskelreserven als Energielieferant zu gehen?

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7 Antworten

das ist unterschiedlich.jeder körper ist da anders und verbraucht das glykogen in unterschiedlicher zeit.es hängt natürlich auch von der intensität ab

wenn für dich laufen joggen heit, dann nie. vergiss das gespeicherte körperfett nicht. beim joggen wird vor allem fett verbrannt, die wertvollen glykogenreserven werden geschont, wenn du mal schneller läufst (etwa wenn der säbelzahntiger auftaucht)

Das stimmt so nicht. Der Körper verwendet zur Energiebereitstellung von Anfang an Glykogen und Fett. Sind die Glykogenspeicher leer - und das ist z.B. bei einem Marathon irgendwann zwischen km 33 und 36 der Fall, greift der Körper auf Fett zurück.

Um wirklich Muskulatur anzugreifen, müsstest du extrem lange Strecken an mehreren Tagen hintereinander laufen. die Teilnehmer an mehrtägigen Ultraläufen haben manchmal dieses problem. Für einen normalen Hobbyläufer ist dieses Thema nicht relevant.

Soo schnell geht das nicht, wenn Du dich entsprechend ernährst und auch trainiert bist, hast Du erst mal für 60 - 90min Energie aus den Glykogenreserven. Erst dann greift der Körper auf vermehrte Fettverbrennung zurück, diese aber braucht wiederum mehr Sauerstoff und erfolgt auch nur halb so schnell.Das hat zur Folge, das man plötzlich langsamer wird. ( Der berühmte Mann mit dem Hammer) Deswegen teilt man sich z.B. bei langen Belastungen, zb. Marathon auch eine Energieaufnahme vernünftigerweise ein. Noch schlimmer ist es, wenn durch ungenügende oder “vergessene“ Kohlenhydratzufuhr auch der Glykogenspeicher der Leber zur Neige geht, weil es dann zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels kommt. Dies kann zu einem “Hypo“ (=Hypoglykämie, BZ unter 50mg/dl) führen, das in Radsportkreisen als “Hungerast“ bekannt und gleichermaßen gefürchtet ist, weil es einen “Schwächeanfall“ bewirkt [Erklärung: Der Blutzuckerspiegel wird durch den Glukosestoffwechsel der Leber aufrechterhalten (Glykogenolyse und Glukoneogenese). Das in den Muskelzellen gespeicherte Glykogen wird “vor Ort“ verbraucht und trägt nichts zur Blutzucker-Homöostase, also zur Aufrechterhaltung des Blutglukosespiegels bei].

badboybike 14.08.2010, 21:37

Die Glykogenspeicher in der Leber verwendet der Körper alleinig zur Versorgung des Gehirns.

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wiprodo 15.08.2010, 18:50
@badboybike

Das ist reine Phantasie! Der Körper kann nicht entscheiden, wohin die Gulcose transportiert werden soll, die durch Gykolyse des Leber-Glykogens entsteht und ins Blut zum Abtransport abgegeben wird. Dies wird durch den Blutkreislauf über den ganzen Körper gleichmäßig verteilt und jedes Energie verbrauchende Organ nimmt sich den Teil, den es gerade benötigt, einmal mehr, einmal weniger, das Gehirn meistens konstant viel.

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Ganz einfach: wenn zu wenig Proteine gegessen werden. Denn diese alleine sind für den Muskelerhalt verantwortlich. Gerade deshalb ist es wichtig dass JEDE Mahlzeit proteinreich sein soll, und nicht nur Die nach dem Training. Die Geschichten von wegen Kohlenhydrate, oder nicht, sind Blödsinn. Ich ernähre mich so gut wie kh-los, und hab trotzdem ganz schön Muskeln. Auch habe ich, seit ich auf Kh verzichte, keine Unterzuckerungsphase mehr gehabt. Und das seit sehr langer Zeit. :-)) Das als kleine Info an die, die ihren hohen Kh-konsum damit entschuldigen wollen.

Blackmind 14.08.2010, 23:00

Keine Frage , Proteine sind wichtig, Du wirst aber keinen Triathleten finden der auf Hawaii oder einen Radfahrer der die Tour de France OHNE Kohlenhydrate schafft. Nie und nimmer und ich bin ein Verfechter von höheren Eiweißmengen im Essen. Bloß wenn Du mit mir einen Marathon läufst, wirst du es nicht schaffen, nur mit Eiweiß mir zu folgen.

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badboybike 15.08.2010, 13:08
@Blackmind

Wir reden hier aber nicht von extremen Leistungssportlern! Auch die konsumieren (das lassen die sich ausrechnen) Kh nur so viele, wie sie auch durch den Sport verbrauchen. Warum sonst sind sind sie so schlank (ohne Fett)? Wir reden hier aber sehr wohl vom Durchschnitts-Hobby-Sportler, der frißt was reingeht, und sich wundert warum es mit dem Abnehmen nicht klappt. Hobbysportler, die dauernd in die Zuckerfalle tappen...

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Du hast richtig gehört. Bei dem Phänomen handelt es sich um Muskelübersäuerung, die sic h durch anschließenden Muskelkater ausdrückt. Dabei werden Muskeln nur eingeschränkt aufgebaut oder sogar überhaupt nicht. Um das zu verhindern muss man seine Muskeln warm machen, dann nicht überanspruchen und dann entspannen. Wer alles richtig macht muss Muskelübersäuerung nicht zu befürchten. Also keine Sorge. Ich hoffe das war hilf- und aufschlussreich.

cmuet 14.08.2010, 19:55

Muskelkater tritt unabhängig von einer Muskelübersäuerung ein. Eine Muskelübersäuerung tritt auf wenn der Muskel nicht mehr mit genug Sauerstoff versorgt wird, z.B. bei sehr hohen Belastungen über kurze Zeit. Erklärung dafür, dass Muskelkater nicht Folge von einer Muskelübersäurung entsteht: Das Laktat (Säure) wird schnell wieder abgebaut. Ich meine gelesen zu haben dass es bereits nach 20 Minuten schon wieder abgebaut ist. Muskelkater bildet sich aber erst nach einiger Zeit, in der Regel nach einem Tag. Deshalb ist beides voneinander unabhängig.

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quatsch

wenn die kh speicher leer sind,gehts ans fett

aber nur,wenn du nicht keuchst beim atmen**

Pizol 14.08.2010, 21:37

Wer erzählt denn so einen Mist? Sorry, aber das weiss doch mittlerweile jeder, dass die Intensität daran nichts ändert und die Atemfrequenz sicher nicht!

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0815runner 15.08.2010, 13:22

das ist nicht richtig. Es werden immer - also von Anfang an - sowohl Glykogen als auch Fett verbrannt. Mit steigender Intensität (Laufgeschwindigkeit) erhöht sich der Anteil, der aus dem Glykogen kommt. Mit zunehmender Dauer (2-3 h) steigt der Anteil der Fettverbrennung.

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