6 Jährige Stute unaufhaltsam am kämpfen. Nicht ruhig zu kriegen. Was kann man tun?

5 Antworten

Gute Antwort. Wichtig ist wirklich das Pferd durchzuchecken und erstmal gesundheitliche Schädigungen auszuschließen.

Dann: Wurde das Pferd vorher schon geritten? Wie ist es eingeritten worden? Hat es Zeit gehabt sich mit der Situation der Veränderung bekannt zu machen?

Weiter: Darf sich das Pferd wenigstens ab und an austoben? Darf es mal frei laufen und jagt man es mal wirklich bis es tatsächlich keine Lust oder Kraft mehr hat? (natürlich nicht zu Tode hetzen!!)

Machst du Dominanztraining? Kannst du sich dazu bringen langsamer zu gehen, zur not auch mit leichter (!!!) Strafe? Und arbeitest du nach dem Prinzip: Gut sie ist an der Longe langsamer geworden, für heute hören wir auf? Machst du deinem Pferd klar was richtig und was falsch ist?

Außerdem kann sie mit 6 Jahren ihre Marotten sehr wohl verwantworten, nur muss man ihr sagen was denn eigentlich eine Marotte ist!

Dass du mit Stimme arbeitest ist schonmal sehr gut! Wenn du sie dann auch immer ruhig lobst wenn sie langsam geht dann wird sie lernen, auchw enn es dauert.

Von Kraftfutter halte ich nicht besonders viel: Für ein normales Freizeitpferd reicht locker ein 'Häufchen', das in zwei Frauenhände passt.

Ich gebe den anderen auf jeden Fall Recht! Du solltest das austoben nicht noch unterstützen, denn dadurch weiß sie ja jedes Mal, wenn es Richtung Reitplatz geht, dass sie sich jetzt austoben darf. Versuch vielleicht mal, den Weg zum Platz immer wieder zu gehen, ohne dass du sie reitest oder longierst. Sie muss sich daran gewöhnen, dass der Weg nicht gleichbedeutend ist mit "Jetzt darf ich losrennen". Führe sie einfach immer wieder zum Platz und dreh wieder um. Du kannst das machen, wenn du sie von der Koppel holst, nach dem putzen oder einfach mal so. Versuche auch mal, ab und zu stehen zu bleiben und einfach zu warten. Irgendwann checkt sie vielleicht, dass es nicht weitergeht und das sie nicht immer rennen darf, wenn es zum Platz geht. Wenn du auf dem Platz bist, muss du auf jeden Fall versuchen, sie erstmal runter zu bringen. Geh ein paar Mal einfach nur Schritt, selbst wenn es total langweilig ist. Dann steigere dich auf Trab, aber Galoppiere nicht jedes Mal und versuche sie mit Rechts-Links-Spiel zurückzuhalten und runterzubringen. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Die Erfahrung habe ich leider auch schon gemacht, aber die oben genannten Tipps haben mir ganz gut geholfen.

Das problem ist eher nicht, dass sie den Reitplatz mit rennen verbindet, denn wenn ich sie 10 min. an der longe hab laufen lassen, macht es dann auch sinn, sie mit der stimme zu beruhigen, was auch anschlägt, und sie nachher gelassen trab geht. Schritt ist bei ihr ein fremdwort; wenn ich nach einer arbeitsphase durchpariere, geht sie ein paar meter normalen schritt und dann wechselt es schnell in gehüpfe und "Schritt/trab" über, sodass man noch nicht mal in der "schrittphase" seine ruhe hat. Auch langer zügel hilft da nicht. Nach dem longieren setz ich mich drauf (wo das palaver erst richtig los geht, ohne hilfe schaffe ich das nicht) und lass mich longieren, lass ihr freiheit mit dem zügel, und wird dann auch etwas ruhiger, aber sobald die longe dann wieder ab ist, wird das reiten auf ihr ein reinster kraftakt. immer schub von hinten, niemals müde... Da ich auf einem privathof reite müsste ich mit ihr woanders mit dem hänger hinfahren, um professionellen unterricht zu nehmen. Bis dahin muss ich die einigermaßen ruhig kriegen. Ja, hafer bekommt sie, ich frage mal den betreíber, ob sich das ändern lässt. Von der ausdauer her könnte die "locker" ein distanz rennen gewinnen, und mein anspruch ist an sie nicht hoch.

Schmerzen im Oberschenkel nach Joggen

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Probleme beim reiten auf meiner RB - Ausbildung?

Hei,

achtet bitte nicht auf meine anderen Fragen, okay, die sind mir selbst schon peinlich und ich hab alles falsch foruliert, ich hatte eine Erleuchtung, bitte es zählt nur das was ich hier schreibe. DANKE

ich habe ein ziemlich großes Problem mit meiner Reitbeteiligung...er ist ein 10jähriger Dartmoor (vllt auch mit was anderem drinne) Wallach und ist knapp 1,30m groß.

Sein „Können“:

Dressur:

an guten Tagen: läuft er mit Ausbinder am Zügel, lässt sich schön biegen und stellen, läuft recht flott und Übergänge sind super

an einem schlechten Tag: ist ihm die Linienführung egal, er versucht SEINEN Willen durchzusetzen, was ich nicht zulasse, er schlurft lustlos durch die Bahn, er ist total steif

Gelände:

er ist immer sehr aufmerksam, flott und reagiert super auf meine Hilfen

Springen:

bin bis jetzt erst 1x gesprungen auf ihm (unter Aufsicht der Besi), es war ein 30cm hohes Kreuz, er ist das letzte mal vor nem Jahr gesprungen, dementsprechend lief es, er versuchte 2x vorbeizulaufen

beim „Freispringen“(über einzelne Hindernisse): macht ihm Spaß, er ist recht flott, mittlerweile macht er eine gute Figur überm Sprung und schafft locker 70cm

Mein „Können“:

ich reite seit 7 Jahren, die ersten 2 Jahre waren auf einem schlechten Hof, mit einer schlechten Reitlehrerin, die ihre Pferde nicht unter Kontrolle hatte und mir nicht wirklich viel beibringen konnte.

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