100 Freistil im Finish (letztne 15 m) verbessern!?

2 Antworten

Gar so schnell bin ich nicht, aber vielleicht kann ich ja dennoch Anregungen geben.

In dem Fall würde ich zwei verschiedene Intervall-Sets mit rein bringen. 10x25m mit 45-60sek Pause dazwischen und am anderen Trainingstag die 10x25m mit 15-30sek Pause. Jeweils in dem Tempo das du gerade so schaffst auf die Zeit. Die Tempi kannst du denke ich gut selbst ermitteln. Du kannst dich anfangs ja auf die 28 und 32 Sekunden stützen, falls du nicht sowieso schon ein geeignetes Tempo hast.

Des Weiteren würde ich mal auf die Atmung schauen. Wie oft atmest du auf den 100m? Das ganze kannst du auf 50m ganz gut trainieren. Einsteigen würde ich damit wie du es normal machst und nach jeden 50m weiter zu reduzieren. Wenn ein Durchgang nicht geklappt hat, versuche ihn nochmal indem du entweder einmal etwas früher oder später atmest. Je nachdem wo es dran hing. Das ganze vielleicht bei 80% mit entsprechend langen Pausen dazwischen. Später auch gerne mal etwas schneller. Die Atmung kann jedenfalls schon viel ausmachen. Du musst nicht mit dem erreichten Minimum dann auskommen können, aber dein Körper lernt dabei auch nochmal mit dem Sauerstoff umzugehen den er zur Verfügung hat, was sich wieder positiv auf die Kraft auswirkt. Hierfür würde ich alle 8 Wochen vielleicht einen Test ansetzen bei (fast) Volltempo.

Ansonsten kann ich dir generell Krafttraining empfehlen.

Spreche auch gerne noch mit Schwimmtrainern vor Ort. Die können dich wesentlich besser bewerten und mit dir an 'Problemen' arbeiten.

Ich würde die Kurzintervalle (10x25m) mit Langintervallen ergänzen, z.B. 4 x 200m oder 5 x 150m oder 6 x 125m. In der Leichtathletik trainieren wir die 400m (Äquivalent zu 100m Schwimmen) auch in verschiedenen Kurz und Langintervallen. Gerade die Langintervalle helfen bei der Sprintausdauer, an der der Fragende vermehrt arbeiten sollte.

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Hi,

wenn einem zum Schluss die Luft weg bleibt, ist das ein Zeichen dafür, dass man die Strecke zu schnell angegangen ist. 100m zählt aber zu den Sprintstrecken, das heißt: Augen zu und durch. Um in der 2. Hälfte der Strecke nicht allzu viel an Tempo zu verlieren hilft Sprinttraining in Form von Kurzsprints. Hierbei sollten die Strecken nicht länger als 25m sein, die Pausen zwischen den Sprints sollten ca. 2 Min. betragen. Die Erholungsphasen sind wichtig, um den Muskeln wieder genügend Energie für den nächsten Sprint zu liefern.

Beispiele:

  • 4 x 100m – davon 15 m Sprint / 85 m locker ausschwimmen, Pause, 4 x wiederholen.
  • 4 x 200m – davon 25 m Sprint / 175 m locker ausschwimmen, Pause, 4 x wiederholen.

Wenn das gut klappt geht es folgt weiter:

  • 4 x 50 m – davon 25 m Spurt, 60 Sec. Pause, 25 m Spurt, 60 sec. Pause … etc.
  • 4 x 50 m – davon 50 m Spurt, 2 – 3 Min. Pause, 50 m Spurt, 2 – 3 Min. Pause … etc.

Zusätzlich sollte man natürlich immer noch an seiner Technik arbeiten:

1.   Schnelle Startsprünge trainieren.

2.   Schnelle Wenden mit kräftigen Abstößen üben.

3.   Mit Pull-Buoye und Schwimmbrett Beinschlag und Armzug isoliert trainieren.

4.   Pyramidentraining.

5.   Kontrolliere alle 4 - 6 Wochen per Stoppuhr, ob eine Zeitverbesserung stattgefunden hat.

Viel Erfolg!

Blue

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