Hilfreichste Antworten

  • Wann Krafttraining unterbringen?
    Hilfreichste Antwort von thonie ·

    Da ich aus einer Sportart komme, in der 10-12x wöchtl. Training mit Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Technik die Regel ist, fühle ich mich durch deine Fragestellung angesprochen. Aus der Überlegung heraus, die Erholung des Nervensystems zu gewährleisten, ergibt sich die Forderung, die Abstände zwischen Kraft- und Tempoeinheiten möglichst lang zu halten. Die Erholung von Kraft- und Ausdauereinheiten läuft auf so unterschiedlichen Ebenen (neuronal bzw. energetisch) ab, dass es eigentlich unproblematisch ist, sie an einem Tag in zwei verschiedenen Einheiten zu trainieren.

    Erfahrungsgemäß reicht eine Pause von 3-4 Stunden aus, um beide Elemente effektiv zu trainieren. Ist das bei dir nicht möglich, weil du kein Profi bist, musst du das Freitagstraining umstellen.

    Hältst du an den Tempoläufen am Dienstag fest, weil sie für Wettkämpfe am Wochenende optimal positioniert sind, solltest du am Donnerstag und am Sonntag Kraft trainieren. In Wochen mit Wettkämpfen reicht es locker aus, nur 3x in 14 Tagen Kraft zu trainieren. Mittwoch und Samstag bieten sich dann wie bisher als Ruhe- oder Regenerationstag an.

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    Kommentar von MissMY ,

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich bin ein bißchen im Konflikt. Eigentlich wäre es, wie Du vorschlägst, am sinnigsten, den Donnerstag für das Krafttraining zu verwenden. Dieser Tag ist bei mir aber einerseits sehr voll, andererseits auch mit viel Bewegung, also Wegen zum Arbeitsplatz verbunden, was ich als Erholungstag super finde. Dagegen verbringe ich Mittwochs so viel Zeit am Schreibtisch, daß ich gewöhnlich froh bin, an diesem irgendwann aufzustehen und etwas zu tun. Ähnlich sieht es mit Dienstag aus.

    Wenn ich hier Kraft und leichtes Auslaufen auseinanderziehe, so daß ich am Mittwoch laufe und am Donnerstag Krafttraining mache, habe ich keinen Pausentag mehr. Ich würde den ja gerne auf Sonntag legen, aber dazu hätte ich eine weitere Frage: Ist es ein Problem, wenn ich trotzdem ab und zu Sonntags in die Berge gehe, oder würdest Du meinen, ich überfordere damit meinen Körper? Tausend Dank!

  • Talusödem - Wiederaufnahme des Training?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    Rad fahren ist immer gut (besonders natürlich bei schönem Wetter). Wer ins Schwimmbad mag, kann beim Schwimmen Gas geben oder man macht Gymnastik zu Hause: du kannst Körpergewichtskniebeugen machen, dabei ziemlich weit runter gehen, dann ganz nach oben ausstrecken, zwischendurch Liegestütze machen, dann mit leichten Gewichten hantieren, zwischendurch Planks machen oder ganz einfach, auf den Boden legen und dann wieder aufstehen, längsrollen seitlich oder Purzelbaum auf weicher Unterlage. Bei derart Gymnastik wird dein Kreislauf enorm trainiert und du kannst dir 100e Bewegungen einfallen lassen und dazu deine Lieblingsmusik laut aufdrehen, dann machts auch richtig Spaß. Alles schont dein Sprunggelenk, da du nichts mit Hüpfen oder Springen machst. Aber die Beweglichkeit und die Ausdauer werden enorm gesteigert. Du solltest es natürlich dann länger als 5 Minuten machen.

    Ich hoffe, die Verletzung ist wieder voll ausgeheilt, dann könntest du natürlich langsam anfangen, auch deine Beine zu trainieren: angefangen mit kurzen Ausfallschritten, die die Kraft und Koordination trainieren, was beides für alle Ballsportarten wichtig ist. Später, wenn die verletzte Stelle weiter unauffällig bleibt, können die Ausfallschritte größer werden und du kannst dabei noch Gewichte in die Hände nehmen. Insbesondere würde ich hierbei aber auf den Arzt hören, ob und was der wieder erlaubt, das können wir hier nicht wissen.

  • Straffer Körper auch bei “normalem“ Körperfettanteil?
    Hilfreichste Antwort von riesenwildschaf ·

    Um nochmal zu ergänzen, der andere Thread wurde ja entfernt weil keine Frage ersichtlich war:

    Ein Körper hat prinzipiell vier variablen an denen du feilen kannst um ihn "straff" zu bekommen. Körperfett, Wasser, Muskulatur und das Bindegewebe. Bei allen vieren kannst du zu einem gewissen Teil Einfluss darauf haben. Das Fett bekommst du durch ein Kaloriendefizit runter, das Wasser mit weniger Kohlenhydraten und die Muskulatur baust du durch Training und eine entsprechende Eiweiß- und Fettzufuhr auf. Das Bindegewebe allerdings kannst du kaum beeinflussen. Du kannst dich gesund ernähren und du kannst die Durchblutung anregen. Beides hilft damit sich das Bindegewebe verbessert. Aber wie schnell das geht und in welchem Umfang liegt allein bei deinem Körper. Die Haut benötigt von alldem jedenfalls die meiste Zeit.

    Für dich heißt das die richtige Mischung zu finden. Muskulatur allein wird dir nicht helfen einen festen Körper zu bekommen, aber durch die Anspannung der gewachsenen Muskulatur im Oberschenkel zum Beispiel "schlabbert" dann weniger. Eine Problemzone wird es aber vielleicht weiterhin bleiben, je nachdem wie die anderen Faktoren aussehen. Wenn du wirklich wissen willst was du tun kannst und wie du da ran gehst, lass dich von jemanden beraten der dich sieht und mit dir spricht. Und lass dir die Vorgehensweisen ruhig erklären, damit du selbst weißt was jetzt warum getan wird. Gib dir Zeit damit!

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    Kommentar von Jule83 ,

    Hallo riesenwildschaf, vielen lieben Dank für deine Antwort. Jetzt weiß ich woran ich bin und ich denke, ich bin nicht ganz auf dem Holzweg. Das Bindegewebe werde ich wohl eher mit "ganzheitlichen" Methoden angehen, wie Basenbäder, Wechselduschen, Rohkost und Massagen. Nochmals danke.

  • Brustschwimmen lehren?
    Hilfreichste Antwort von riesenwildschaf ·

    Schau dir mal das "Ausbilderhandbuch Schwimmen" vom DLRG an. Ist es sowas in der Art das du suchst?

    Kommentar von Kladusch ,

    Toll, genau soetwas habe ich gesucht! Vielen lieben Dank!

  • Leistungssport schwimmen-nochmal anfangen?
    Hilfreichste Antwort von riesenwildschaf ·

    Klar, wieso nicht? In den USA zum Beispiel gibt es auch eine Menge Masters-Schwimmer die durchaus auch mal 10 Jahre Pause dazwischen hatten und jetzt wieder leistungsorientiert trainieren. Mit 22 kannst du auch noch immer ordentlich aufbauen. Vielleicht findest du eine Unisport-Gruppe die Wettkampforientiert trainiert, oder einfach beim lokalen Verein vorbeischauen. Und wenn die Kurzstrecken nichts mehr für dich sind, dann vielleicht die Langstrecke? Ran an den Speck und dran bleiben! Es lohnt sich.

    Wenn du zu starke bedenken hast Anschluss an deine Leistungen zu finden, kannst du auch schauen ob das sportliche Rettungsschwimmen was für dich ist. Hier hast du vermutlich keinen Vergleich mit ehemaligen Leistungen und kannst hier etwas lockerer mit dem Einstieg umgehen. Alternativ auch Wasserball, Unterwasser-Rugby, ... Es gibt so viele schöne Wassersportarten!

  • Beintraining für dicke Oberschenkel?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    eigentlich müsste man dich sehen, um das beurteilen zu können. Es gibt Menschen, die von Natur aus sehr schlanke Muskeln haben und wenig Masse draufpacken können, egal wie sie trainieren. Man kann aber immer aus dem, was möglich ist, das Beste machen. Da du Fussballer bist und dort wohl auch viel in Training und Spielen eingespannt bist, würde ich in dem Fall einen anderen Ansatz gehen, als whoami vorschlägt. Zwar sind schwere Trainingseinheiten immer gut, wenn es dir aber vorrangig um Masse geht, kannst du auch leicht trainieren. Etliche Studien aus neuerer Zeit zeigen nämlich, dass Masseaufbau durch Hypertrophietraining auch mit leichtem Gewicht geht, sofern das Training bis zur kompletten Erschöpfung des Muskels betrieben wird. Das gilt dann aber nur in dieser Kombination: LEICHT und VIEL. Um das LEICHT beurteilen zu können, solltest du grob abschätzen können, was dein maximal mögliches Gewicht ist, das du in einer Übung schaffst. Davon nimmst du dann 30 - 40% und machst mit diesem Gewicht dann solange eine Übung, bis du nicht mehr kannst. Das können dann ohne weiteres 50 Wiederholungen oder mehr werden. Die machst du ohne Pause mit mittlerem Bewegungstempo, bis es anfängt zu brennen. Du kannst auch auf eine Uhr schauen, es sollte dann irgendwas zwischen 90 und 120 Sekunden raukommen. An einem Trainingstag machst du dann jeweils nur 1 (EINEN!) Satz pro Muskelgruppe: Beinpresse für den Quadrizeps, Beincurls für die Beinbeuger, Adduktoren, (und Abduktoren), Waden. Sonst nichts. Am nächsten Trainingstag das gleiche, evtl. mit abgeänderten Übungen aber für die gleichen Muskelgruppen.

    Das Training bringt dir einige Vorteile: du kannst jeden Tag Beine trainieren, setzt also täglich Hypertrophiereize! Du hast nahezu keinen Verschleiss an Sehnen, Knorpeln usw. und benötigst keine langen Pausen, da dein Muskelgewebe keine Mikrotraumata erfährt: die Proteinaufbaurate ist dadurch höher als die Abbaurate durch zerstörerisches Training. Durch dein Beintraining und paralleles Fussballtraining und -spiel benötigst du auch Zeit zum Regenerieren und mit schwerem Training würdest du dich hier recht schnell ins Aus schießen.

    Das leichte Training hat einen Nachteil: während zwar die Muskulatur größer wird (hypertrophiert) wird sie kaum stärker. Diese Trainingsform ist daher nicht langfristig für kraftorientierte Sportler geeignet. Die Kraft, die du fürs Fussballspielen benötigst, holst du dir sicher dort schon mit dem Training, da es dir in deiner Frage aber um Masse ging, würde ich dir diesen Weg empfehlen. Wenn dir schweres Training Spaß macht, ist nichts dagegen einzuwenden, ab und an mal ne schwere Einheit einzulegen.

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    Kommentar von Beny82 ,

    Sehr hilfreiche Antwort danke dir 👍🏽

    Kommentar von Jogginganzug ,

    Was ein bodenloser Schwachsinn

  • Durchgehend anhaltende Rückenschmerzen was tun?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    wenn bei mehreren Orthopäden keine klare Diagnose rauskam, geh ich mal davon aus, dass es keine in bildgebenden Verfahren sichtbaren Veränderungen gibt (wie Bandscheibenprolaps usw...). Schmerzen ohne sichtbare mechanische Veränderungen der Struktur gehen dann meist von Weichteilen (Muskeln, Sehnen, Faszien) aus. Man kann jetzt fragen, welche dies sind und warum sie das tun, kann aber ohne konkrete Hinweise nur allgemein an die Frage herangehen. Z.B. Muskeln können sehr schmerzhaft reagieren, wenn sie verkrampfen. Dauerhaft tun sie das, wenn sie eine Struktur vor Schaden bewahren wollen. Um es praktisch zu machen:

    Durch den Sport oder eine andere Ursache bringst du deine WS in eine Lage, die krankmachenden Charakter hat und du musst herausfinden, was es ist. Anstatt nach der Ursache zu suchen, kannst du auf das Ergebnis achten: wann tut es mehr weh (oft erst am nächsten Morgen zu bemerken) und was hast du getan?

    Zuerst will ich dir empfehlen, dir mal die anatomisch richtige Position der WS auf Bildern anzusehen. Sie hat eine Doppel-S Form mit jeweils leichten Krümmungen an der Brust (BWS) und in der Lende (LWS). Diese Position ist die optimale für die WS und sie ist bei allen Belastungen aufrecht zu erhalten! D.h. u.a. du sollst beim Bauchtraining nicht den Bauch einrollen und auch nicht z.B. wenn du an einer Stange hängst mit den Zehen an die Stange hochgehen. Denn dabei würdest du die LWS stark einkrümmen und die normale Position aufheben und dabei noch stark belasten. Tust dies dies regelmäßig, ist je nach Anfälligkeit und Stabilität mit Verletzungen zu rechnen. Gleiches gilt in einer anderen Drehachse: wenn du von oben durch den Kopf bis zu den Füßen durch dich durchschauen könntest, haben die Wirbel eine gerade Ausrichtung: die Spitzen (Dornfortsätze) zeigen alle nach hinten. Wenn du dich nun nur mit der WS drehst, wirkt eine extrem ungünstige Kraft auf die einzelnen Bandscheiben, sie werden regelrecht aufgedreht und dabei beschädigt. Wenn du im Alltagsleben etwas von der einen zur anderen Seite reichst und dabei auch die WS verdrehst, entsteht dieses Bewegungsmuster. Beim Handball könnte es entstehen, wenn du dich bei einem möglichst starken Wurf auch mit der WS verdrehst. Bewegungen dieser Art sollen nur durch Armbewegung (und damit Bewegung in der Schulter) ermöglicht werden. Es gibt für dieses Verletzungsmuster verrückterweise sogar schädigende Dehnungsempfehlungen, z.B. die, die Rückenlage einzunehmen und dann die Beine zu einer Seite des Körpers abzulegen und dann zur anderen. Hierbei kommt nahezu die ganze Drehbewegung aus der WS. Das ist unbedingt zu vermeiden. Ebenso kennt man als Dehungsübung den Kutschersitz, der oft noch mit weit herabgelassenem Oberkörper verstärkt wird (ähem: auch der Sitz auf dem stillen Örtchen sowie das Anziehen der Strümpfe sollte nicht mit herabgelassenem Oberkörper durchgeführt werden). Auch Dehnung der Hamstrings in Sitzhaltung und dabei mit den Fingern die Zehen zu fassen, bewirkt das gleiche schädigende Muster. Die WS ist nicht dazu da, die Bewegungen der Extremitäten zu gewähleisten! Die WS hat die Funktion der Stabilität und Verbindung zwischen Ober- und Unterkörper und muss dazu stark und stabil sein. Je mehr hier gedehnt, gedreht und gelockert wird, desto schlechter ist dies. Was hier für den Sport unter Belastung gilt, trifft ebenso für den Alltag zu. Langes Sitzen unter Aufhebung der natürlichen leichten Lendenlordose (es sich in Sesseln oder Couch mit nach hintem gerundeter LWS "gemütlich" zu machen), Heben schwerer Gegenstände mit gerundetem Rücken, das tägliche Aufschieben schwerer Türen unter WS-Drehung führen auf Dauer ebenso zu diesen Problemen. Wenn dann Belastungen aus dem Sport noch durch inadäquate Positionen im Alltag treffen, verstärkt sich das natürlich. Achte also im Alltag und beim Sport darauf, die WS dauerhaft in der optimalen Position zu halten. Von Aufhören deines Lieblingssports hielte ich auch nicht viel, aber es könnte hilfreich sein, mal eine 4wöchige Pause zu machen und schauen, wie dein Rücken darauf reagiert. Nur wenn du gesund bist, wirst du nämlich anhaltend daran Freude haben. Verinnerliche dir nochmal die anatomisch richtige WS-Position und achte sowohl im Alltag wie beim Sport auf Beibehaltung. Und wenn du schon mal aus der Position kommst, dann darf dies nie unter Belastung geschehen.

    Wenn du Fragen hast, dann her damit. Möglicherweise gibt es noch viele andere Ursachen, aber das wäre das, was mir zuerst einfiele. Weiter empfehle ich dir bei anhaltenden Rückenschmerzen, dich mit dem mMn besten Rückenspezialisten Dr. Stewart McGill aus Kanada zu befassen. Er hat ein sehr gutes Buch zu genau diesem Thema veröffentlicht. Ich verlinke es nicht, ich will keine Werbung machen. Gute Besserung.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Tomhil22 ,

    ich habe eine leicht Skoliose, probiere es einfach mal vielen Dank im Voraus, wenn ich fragen habe melde ich mich bei Ihnen.

  • Footballspieler-Körper?
    Hilfreichste Antwort von wurststurm ·

    Beim Football gibt es ganz unterschiedliche Figuren von ganz fett, praktisch Sumo bis schlanke Sprinter, so wie du bereits aussiehst. Vielleicht suchst du dir aus dem Set erstmal was aus und kommst wieder.

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    Kommentar von ehrenmann ,

    Dankeschön. Das hab ich schon: https://hips.hearstapps.com/hbz.h-cdn.co/assets/17/05/980x1469/gallery-148614810...

    Also schon ein eher massiger Spieler.

    Kommentar von wurststurm ,

    Mehr Muskelmasse verstehe ich aber höherer Fettanteil? Ich sage dir eines, die Muskeln wirst du schnell mal verlieren wenn die Lust am Gym zurückgeht, das Fett verlietrst du nicht mehr. Im Gegenteil das kommt dann so richtig schön zur Geltung.

    Grössere Muskeln ok, aber das weisst du ja wie das geht; höhere Intensität, mehr in den Maximalkraftbereich wechseln und gesund und eiweisshaltig essen.

    Kommentar von ehrenmann ,

    Ja, okay, das stimmt natürlich. Ich dachte, so Footballspieler hätten etwas mehr Fett, so wirken sie zumindest auf mich, eben robuster. Aber wahrscheinlich täusche ich mich da.

    Dann werde ich mich also auf mehr Muskeln konzentrieren. Vielen Dank, du hast mir echt sehr geholfen.

  • Fettschürze Muskelaufbau, Freeletics?
    Hilfreichste Antwort von DeepBlue ·

    Hi,

    also zunächst erst einmal: Vergiss das mit der OP. Auf dem von Dir geposteten Foto ist von einer „Fettschürze“ nicht viel zu sehen. Du hast viel abgenommen, und die Haut braucht ihre Zeit, um sich Deinen neuen Maßen anzupassen. Das kann zwar eine Weile dauern, aber Haut ist extrem anpassungs- und regenerationsfähig. Wechselduschen, Sauna, Zupfmassagen – kurzum alles was die Durchblutung fördert, wirkt sich positiv auf das Hautbild aus.

    Wenn Du mit Freeletics, Strength, Bodyweight Training gut zu recht kommst und mit den Erfolgen zufrieden bist, bleib einfach dabei. Aber in Sachen Muskelaufbau wirst Du bald an Deine Grenzen stoßen, weil dafür der Reiz, der auf die Muskulatur ausgeübt wird und sie zum wachsen anregt, nicht hoch genug ist. Falls also tatsächlich Muskelaufbau Dein Ziel ist, müsstest Du im submaximalen Bereich (Hypertrophie) trainieren. Das bedeutet: die Gewichte/Widerstände müssten so schwer sein, dass Dir damit nur ca. 10 WH pro Satz möglich sind.

    Natürlich kannst Du auch weiterhin zusätzlich Deine Ausdauer trainieren, nur müssest Du Dich dann irgendwann entscheiden, ob Dein Ziel eher eine verbesserte Ausdauer oder mehr Muskeln sind. Sollte dies Muskelaufbau sein, so trainiere z.B. 2x wöchentlich im Hypertrophie-Bereich und nur 1x die Ausdauer.

    Gruß Blue

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von freeathlet ,

    Moin, Danke für deine Rückmeldung. Also könnte ich so gesehen 4 Wochen erst einmal Cardio und Strenght machen und danach mich komplett auf Strenght konzentrieren? Hat denn reiner Muskelaufbau eine bessere Auswirkung auf die Fettschürze ? Clap Clap Grüße

    Kommentar von DeepBlue ,

    Nein, Du solltest Dich MEHR auf Krafttraining konzentrieren als auf Ausdauer. Beispiel: 2 x wöchentlich Kraft, 1 x Ausdauer. Ausdauertraining ist ebenfalls wichtig für die Muskulatur, weil sie dadurch z.B. schneller regeneriert und es zu einer vermehrten Kapillarisierung der Muskeln führt, wodurch diese besser durchblutet werden.

    Natürlich wirkt jede Art von Bewegung beim Fettabbau unterstützend, aber abgenommen wird primär in der Küche, indem man seinem Körper weniger Kalorien zuführt, als er benötigt. Ob es sich bei Dir tatsächlich um eine Fettschürze handelt, ist auf dem Foto schlecht zu sehen und wage ich auch zu bezweifeln. Es scheint sich meiner Meinung nach um schlappende Haut zu handeln, die auf Deine Gewichtsreduzierung zurückzuführen ist. Was man dagegen tun kann, habe ich oben schon beschrieben: Viel Geduld und durchblutungsfördernde Maßnahmen. Frohes Fest!

  • Muskelaufbau als untergewichtiger Jugendlicher?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    du must nicht zunehmen, um Muskeln aufzubauen, sondern du nimmst zu, wenn du Muskeln aufbaust. Natürlich musst du dazu etwas mehr essen, als du es jetzt tust, wenn du jetzt dünn bist. Etwas mehr, also nicht soviel, dass eine Fettschicht entsteht.

    Das schöne ist, du kannst das alles selber kontrollieren, es gibt kein Geheimrezept oder irgendwelche genauen rechnerischen Werte, die dir hier jemand mitgeben kann. Du isst eben einfach etwas mehr (und "gesund") und beobachtest dabei deine Entwicklung. War das Essen zuviel, nimmst du wahrscheinlich am Bauch zuerst merklich zu. Du merkst das und reduzierst dein Essen wieder etwas. Wenn du garnicht zunimmst, isst du etwas mehr. So einfach ist das. Hilfreich ist, wenn du in etwa die Werte der verschiedenen Lebensmittel kennst, und weißt, was Kohlehydrate, Proteine und Fette sind und in welchen Nahrungsmitteln besonders viele davon drin sind. Du brauchst alle davon, aber in ausgewogenem Maß.

    Dann zum Training:

    das Körpergewichtstraining kann schwer oder auch leicht sein. Z.B. Kniebeuge mit dem Körpergewicht sind leicht, machst du Klimmzüge, ist das schwer. Um beim Training Muskeln zuzunehmen, brauchst du ein Training, das sich hauptsächlich in einem bestimmten Belastungsbereich und in einem Zeitbereich befindet. Auf ähnliche Fragen habe ich einges geschrieben, ich verlinke das mal, dann muss ich es nicht nochmal schreiben ;-)

    https://www.sportlerfrage.net/frage/wie-oft-liegestuetze-und-bauchmuskel-trainin...

    und

    https://www.sportlerfrage.net/frage/muskelaufbau-wenn-man-sehr-duenn-ist-16-jahr...

    und

    https://www.sportlerfrage.net/frage/passt-der-trainingsplan-wie-ich-mir-ihn-uebe...

    Je nach Körpertyp und Veranlagung haben verschiedene Menschen auch verschiedene Ergebnisse beim Muskelaufbautraining. Ausserdem dauert es länger als 3 Monate, bis man wirklich was sieht. Und mit 14 ist dein Körper wahrscheinlich auch noch nicht in der Lage, richtig Muckis aufzubauen, das kommt dann eher mit 16. Habe also noch Geduld. Und lasse dich vor allem nicht von den ganzen Freaks auf YT blenden, das sind alles virtuelle Extrafälle. Wenn, dann orientiere dich an deiner echten Umwelt und trainiere mit Freunden und frage vielleicht auch mal ganz konkret mit deiner Zielsetzung (Muskelzunahme) deinen Sportlehrer.

  • Welche Badekappe ist empfehlenswert?
    Hilfreichste Antwort von riesenwildschaf ·

    Silikon ist fürs Schwimmen der Standard. Silikon ist synthetischer Kautschuk und selbst der ist auch nicht immer so ökologisch. Da müsstest du dich dahinterhängen um zu schauen woraus dieser für das jeweilige Produkt gewonnen wird.

    Stoff ist eher unüblich und Neopren brauchst du eher im Freigewässer wenn das Wasser sehr Kalt ist.

  • Wie und mit welchen Übungen kann man Kreuzschmerzen natürlich behandeln? Womit habt ihr schon Erfahrungen gemacht?
    Hilfreichste Antwort von thunderbull ·

    Viele Übungen, die dir wirklich gut helfen können, wurden ja bereits schon genannt. Die solltest du dir wirklich zu Herzen nehmen auch ausprobieren. Ich glaube, du wirst es sicherlich nicht bereuen ;)

    Ansonsten könnte man noch empfehlen, dass du vielleicht auch mal zur Massage gehst (am besten eine Heilmassage wie diese chinesische TMC Massage) und dir die Verspannungen rausmassieren lässt. Es könnte ja auch sein, dass ein Teil deiner Schmerzen von Verspannungen verursacht werden, die sich durch eine schlechte Körperhaltung entwickelt haben.

    Zusätzlich zu den Übungen und den Massagen kannst du auch von Innen daran arbeiten und vielleicht sowas wie welldisc nehmen. Das hilft von Innen heraus bei Muskelschmerzen, indem es dem Körper gibt was ihm fehlt. Kannst du dir im Internet ja genauer durchlesen. Nichtsdestotrotz halte ich vor allem die Übungen essentiell. Nicht nur zur Schmerzbekämpfung, sondern auch um deine Muskulatur wieder zu stärken und weitere Probleme vorzubeugen.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von aliencat ,

    Das mit den Übungen werde ich wirklich machen, aber wie bei einem anderen Beitrag angemerkt, werde ich mir da erst mal die korrekte Ausführung zeigen lassen. Das mit der Unterstützung von Innen und den Heilmassagen klingt auch ganz spannend, schafft das sofort Linderung oder eher auf lange Sicht? Mir geht es nämlich nicht nur um Symptombekämpfung, sondern darum langfristig wieder beschwerdefrei zu werden!

    Kommentar von thunderbull ,

    Also die Heilmassagen schaffen sofortige Linderung. Ich meine, natürlich sind deine Rückenschmerzen dann dadurch nicht von heute auf morgen weg, aber man merkt schon nach der ersten Sitzung einen deutlichen Unterschied. Je nachdem wie stark deine Beschwerden sind musst du auch mehrmals hin. Anfangs vielleicht sogar zwei Mal die Woche. Wobei ich sagen muss, dass es sich hierbei um einen Kostenfaktor handelt. Denn solche Heilmassagen sind leider nicht besonders günstig.

    Welldisc hingegen wirkt auf langer Sicht und braucht eine kleine Vorlaufzeit bis der Körper sich nach und nach regeneriert hat. Trotz allem würde ich die Rückenübungen nicht außer Acht lassen und auch die anfangen in den Alltag einzubauen. Aber auch hier wirst du eine gewisse Zeit brauchen, bis du einen Unterschied merkst. Meiner Meinung nach, fährst du am besten, wenn du eine Kombination der verschiedenen Methoden durchführst.

    Kommentar von aliencat ,

    Inzwischen mache ich die Rückenübungen seit einer Weile regelmäßig und auch das mit den Welldisc Kapseln probiere ich aus. Zuerst habe ich natürlich nichts gemerkt, aber bis solche Maßnahmen greifen, dauert es ja immer ein bisschen. Und mittlerweile fühle ich mich wirklich schon deutlich besser, das dran bleiben hat sich also gelohnt, danke für die Tipps! Das mit den Massagen habe ich bislang nicht gemacht, aber ich habe mir Gutscheine zu Weihnachten gewünscht, mal schauen, ob sie mir dann auch unter den Weihnachtsbaum gelegt werden. Wenn nicht, werde ich mir nächstes Jahr selbst welche gönnen.

  • Starke Schmerzen beim Hinknien normal?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    wenn die Knie beim Kontakt mit dem Boden weh tun, also z.B. beim "Frauenliegestütz", dann ist das ein Zeichen dafür, dass dein Knie das nicht verträgt. Das ist bei jedem Schmerz so. Dein Knie signalisiert dir also, dass das in deiner Situation nicht günstig ist.

    Der Grund für den Schmerz kann an der rückseitigen Kniescheibe liegen. Dort ist Knorpel, der für ein gutes Gleiten der Kniescheibe im Kniegelenk sorgt. Man kann das gefühlsmäßig kaum auseinanderhalten, ob der Schmerz von auf (außen) oder hinter der Kniescheibe kommt. Die Übung die du beschreibst, ist ähnlich einem Test von Ärzten, die feststellen, ob es Probleme mit der hinteren Kniescheibe gibt. Da der Knorpel hinter der Kniescheibe extrem wichtig ist und in späterem Alter bei sehr vielen Leuten große Probleme bereitet indem er abnutzt und dann dauerhaft Schmerzen entstehen, kann ich dir nur raten, die Übungen, die Schmerzen bereiten wegzulassen. Ebenso ist längeres knien in der Hocke (Knie und Füße auf dem Boden) Gift für die Kniescheibe. Belastungen in der tiefen Kniebeuge sind bei vorgegebenen Problemen an der rückwärtigen Kniescheibe (nennt sich "retropatellar") ebenso dringend zu vermeiden. Gehe also bei Kniebeugen nicht so weit runter. Mach keine tiefen Sprünge, gehe nicht mit flachen Sohlen und wenn du joggen willst, dann nur mit guten Schuhen auf weichem Boden. Wenn es dich interessiert, kannst du ja mal nach Chondropathia patellaris im Netz suchen. Bei den "Frauenkniebeugen" presst du durch dein Körpergewicht die Kniescheibe fest gegen das restliche Kniegelenk und dann muss sich die Kniescheibe bewegen. Das verstärkt Probleme, wie du dir sicher vorstellen kannst, denn der Knorpel wird dann unter Druck hin und hergerieben. Ein Schutz für alle Knorpel (gerade auch Knie und Hüfte) sind viel bewegen ohne große Last, Pausen nach höheren Belastungen machen und immer das Schmerzsignal beachten. Was viele nicht wissen: keine Belastung durch dauerndes Schonen, oft verbunden mit einer Sitzhaltung, wo die Knie ständig gebeugt sind, weil die Füße unter dem Stuhl gehalten werden, sind ebenso Gift für die Gelenke und Knorpel. Strecke deine Knie so oft wie möglich aus. Lasse die Knie dabei in einer Linie mit Hüfte und Füßen, lasse sie dabei also gerade. Gelenke sind dazu gemacht, bewegt zu werden, denn nur dadurch können sich die inneren Strukturen ernähren. Und das ist notwendig für die Gesundheit der Strukturen.

    Mache also lieber richtige Liegestütze und wenn die anfänglich zu schwer sind, dann lege dir eine Erhöhung unter die Hände, damit du dich nicht horizontal abstützt. Je höher der Unterbau ist, umso leichter wird die Übung.

    Auch eine Ausführung auf einer weichen Gymnastikmatte ist nicht optimal, da der Druck hier zwar etwas verteilt wird, aber immer noch ein wesentlicher Anteil auf der Kniescheibe liegt.

    Also ganz kurz zur eigentlichen Frage, ob der Schmerz normal ist? Wenn man Probleme an der Kniescheibe hat, ist das normal, sonst nicht.

    Ich würde dir deshalb einen Besuch beim Sportarzt/Orthopäden empfehlen, der sich das mal ansehen soll. Oft hat so eine Chondropathia patellaris eine schleichende Entwicklung, die durch Fehlhaltungen (s.o. Sitzhaltung mit ständig gebeugten Knien), zu wenig Gebrauch, Unterernährung oder anderes begünstigt werden und irgendwann sind dann wirkliche und irreparable Schäden entstanden. Also kümmer dich drum, dein Schmerz ist ein Hinweis auf eine retropatellare Problematik, die irgendwann das Zeugs zum schlimm-werden hat.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von xorynsa ,

    Vielen Dank für die (mehr als) ausführliche Antwort.

    Ich habe tatsächlich nicht daran gedacht, dass der Schmerz auch von der rückseitigen Kniescheibe ausgehen könnte, es fühlt sich wirklich so an als würde dieser direkt von der Knievorderseite ausgehen.

    Wenn ich das Ganze nun in der Retrospektive betrachte, gibt's da auch einige weitere Anzeichen, die auf sowas hindeuten könnten (sehr starke Knieschmerzen bei längerer Belastung, z.B. beim Wandern etc.). Ich werde das wohl also tatsächlich besser baldmöglichst von einem Orthopäden untersuchen lassen.

    Kommentar von nafetsbln ,

    ja, lass das prüfen. Gute Entscheidung. Dein Schmerz beim Wandern stüzt den Verdacht. Je nach Ursache (gabs früher mal einen Unfall?) und Schwere kann sich das durch eine Weile Schonung normalisieren, evtl. sind aber auch Einlagen nötig und wenn es heftiger ist, darfst du die Knie dauerhaft nicht sonderlich während Beugungen belasten. Um das wirklich beurteilen zu können, sollte ein MRT gemacht werden, da kann man den Gelenkknorpel gut sehen und möglicherweise gereizte Stellen erkennen und lokalisieren. Versuche dem Arzt das MRT aus den Rippen zu leiern, weil die oft etwas sparsam damit sind. Gehe möglichst zu einem, der sich als Kniespezialist bezeichnet. Achte selber (wie oben geschrieben) auf gute Sitzhaltung und steige nicht unnötigerweise viel Treppen. Alles Gute!

  • EMS Training - Meinung, Erfahrung, Kommentare?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    hab mich nicht in die Materie eingearbeitet, aber kann mir das nicht gut vorstellen. Oberflächliche Elektroden provozieren darunterliegende Muskeln zur Kontraktion. Dadurch entsteht die erste Einschränkung: Tiefer liegende Muskeln werden weniger angesprochen, darüber liegende immer mehr (auch wenn sie nicht sollten). Selbst innerhalb eines dicken Muskels (z.B. rect. femoris) werden die äußeren Fasern mehr stimuliert als die weiter innen liegenden.

    Weiter hat man ja dabei keinen Widerstand: wenn du z.B. die Brustmuskeln stimulierst, würden die Arme dabei im Stehen einfach vorne zusammenschlagen. Die Leute stehen aber +/- bewegungslos da. Also kann das nur klappen, wenn ein Antagonist die Brustmuskeln daran hindert. Koordinativ trainiert wird die Bewegungsverhinderung. In dem Fall trainiert man also die oberflächig liegenden Brustmuskeln und spannt währenddessen isometrisch einen Antagonisten an. Ich würde, da das dann sehr zufällig wirkt, bezweifeln, ob die Reizsetzung im Sinne von Trainingsstimulation (Kraft, Hypertrophie oder Ausdauer) wirken kann, und ob daraus ein positiver Übertrag in eine (funktionale) Sportart erreicht wird. Evtl. ist es dafür sogar kontraproduktiv, weil man 1. keinen Nervenimpuls für die Muskelkontraktion generieren muss und 2. durch die notwendige Bewegungsverhinderung durch willentlichen Einsatz der Antagonisten ein dem "normalen" sportlichen Bewegungsablauf entgegengesetztes Verhalten eingeübt wird.

    Die Teile sind wahrscheinlich abgeleitet aus den schon lange in der Physiotherapie benutzten Apparate, wo man (wie riesenwildschaf schreibt) vorrangig Nerven stimuliert (bei Lähmungen, Taubheitsgefühlen) oder wo man spezielle Muskelbereiche ansprechen kann, die man willkürlich schlecht erreicht, z.B. vastus medialis, also meist für Reha-Zwecke.

    Für ein richtiges Training sind die Teile mMn ungeeignet. Natürlich erschöpft das EMS-Training auch, wahrscheinlich zuerst das ZNS durch die ziemlich sinnlose ungewohnte isometrische Arbeit der angesprochenen Muskeln und deren Antagonisten. Allzu heftig dürfen die Ströme auch nicht werden, da bei isometrischem Training größerer oder vieler Muskeln der Blutdruck enorm ansteigt.

    Wenn du es nur zur besseren Regeneration verwenden möchtest, bin ich auch mal auf das Ergebnis gespannt. Warum nicht mal was Neues ausprobieren? Möglicherweise sind aber die althergebrachten Regenerationsmaßnahmen mind. genauso zielführend. Für tiefer liegende Coremuskeln (insbes. die kleinen kurzen Muskeln, die nur 1 oder wenige Wirbel miteinander verbinden) gibt es eine gute "Wackelübung" im Stehen: man legt die Hände mit ausgestreckten Armen vor dem Körper zusammen und schreibt mit den Händen eine 8 mit nur kleinem Ausschlag vor sich im Raum, anfangs langsam. Man kann auch mehrere 8en untereinander machen. Das stärkt die WS-Stabilisatoren. Das bekommt kein EMS/TENS hin, nicht zuletzt, weil auch wieder Bewegungsverhinderung anstatt komplexer Koordination geübt wird, die im realen Sport zur Leistungssteigerung wie zur Verletzungsprohylaxe bei intensiven und schnellen Bewegungen notwendig ist.

    Für dein Ziel, Rekord im Schweizer Seniorenbereich drücke ich dir die Daumen!

  • Gleitwachs von Langlaufski ausbürsten?
    Hilfreichste Antwort von Vasaloppet ·

    Altwachs entfernt man heute mit einem entsprechenden Wachsentferner. Dabei gilt es zu beachten, welches Wax man vorher auf dem Ski hatte. Für normale Parafin-Wachse genügt ein einfacher Entferner wie Toko Wax remover HC3. Wenn man Wachse mit hohem Fluoranteil und Fluor Finish Produkte auf dem Ski hat muss man den Racing Wachs Remover nehmen um das Fluor weg zu bekommen. Fluorreste auf dem Belag beeinträchtigen die Aufnahme des neuen Waches.

    Heiss Auswachsen war gestern. Damit hat man den Schmutz eher tiefer in den Belag eingearbeitet, als dass man ihn entfernt hätte.

    Reinigungsvorgang:

    1. Wachs Remover auf einen Lappen geben und den Ski damit befeuchten. (Ich verwende dazu alte Flüssigwachsfläschchem mit Schwammapplikator.)
    2. Remover 2-3 Minuten einwirken lassen und dann abwischen.
    3. Ski mit Kupferbürste (in der Regel sind es Bronze- oder Messinggbürsten; Kupfer wäre zu weich) gut ausbürsten. Damit  kriegt man normalerweise keinen Abrieb vom Belag.
    4. Ski nochmals mit einem sauberen Lappen reinigen und 15 Minuten auslüften lassen.
    5. Neuen Wachs auftragen.

    Bürstentypen und deren Verwendung:

    • Kupferbürste: Belagsreinigung (Siehe oben)
    • Stahlbürste: Freilegen der Struktur nach neuem Heiss-Wachs-Auftrag und Abziehen des Wachses
    • Nylonbürste: Polieren des Wachses
    • Rosshaarbürste: Polieren von Finishprodukten.

    Heja, heja ...

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Popey80 ,

    Hallo Vasaloppet,

    vielen Dank für die klare und ausführliche Antwort. Dann habe ich bis jetzt die ganze Prozedur gar nicht so falsch gemacht, bis auf die Anwendung vom Wachs Remover und der Anwendung einer Stahlbürste. Wachs Remover habe ich bis jetzt nur für Steigwachs verwendet… Hab nochmal nachgeschaut, meine Bürste ist eine Kupfer/Bronze-Bürste. Auf jeden Fall macht das Wachsen Spaß, und für den klassischen Stil werde ich wahrscheinlich auch bei Wachs-Ski bleiben, weil das Gleitverhalten im Gegensatz zum Schuppenski sehr viel besser ist.

    Einen Fellski bin ich noch nicht gelaufen, wäre aber mal Interessant, wobei ich mir das nicht so richtig Vorstellen kann, gerade bei eisiger Spur....

    Kommentar von Vasaloppet ,

    In dem Fall bist Du auch ein Classic-Kollege. Ich laufe in letzter Zeit vermehrt klassisch und habe mir kürzlich einen neuen Rossignol Wachsski angeschafft. Ein tolles Ding. Schuppenski habe ich nicht.

    Ich habe aber einen älteren Atomic Skintec Ski mit austauschbaren Fellstreifen. Den grossen "Teppich" habe ich noch nicht gebraucht. Das heisst, man muss nicht unbedingt austauschbare Fellplatten haben. Am letzten Engadin Skimarathon (Neuschee und Regen) habe ich aber bemerkt, dass es schnellere Fellski gibt als den meinen. Im Moment wird der Rossignol in den Tests top bewertet und es könnte sein, dass ich mir einen solchen zu legen werde. Andererseits brauche ich den Atomic wirklich sehr selten...

    Bei eisiger Spur ist der Fellski nicht unbedingt erste Wahl. Da würde ich eher meinen Wachsski klistern vorallem dann wenn es kalt ist. Beim Übergang von eisig auf nass wäre der Fellski eine Option, bzw. dann wenn einfach die Zeit zum Wachsen fehlt. Klister auftragen und allenfalls abdecken braucht halt viel Zeit.

    Heja, heja ...

    Kommentar von Popey80 ,

    Skating-Ski habe ich mir vor paar Wochen zugelegt (gute Gebrauchte Salomon S-Lab Skate). Brauche allerdings noch viel Übung im Skaten... stehe da noch ganz am Anfang mit meiner Erfahrung. Für die klassische Technik werde ich aber weiterhin die Wachski fahren, gerade weil Wachsski richtig schnell sein können :-) Bei meinen Umstieg von Schuppen-Ski auf Wachs-Rennski letzte Saison war das ein richtiges Aha-Erlebniss :-)

  • Ligamys Monoblock entfernen lassen?
    Hilfreichste Antwort von Hockeyfreaky ·

    Habe vor genau einem Jahr den Monoblock nach 6 Monaten entfernen lassen und hatte 1 gesamtes Jahr absolut keine Probleme. Vor 2 Wochen hab ich mir mein Kreuzband allerdings wieder durchgeknallt ( bei einer Drehbewegung, welche ich davor jedoch auch sehr oft gemacht hatte). Ich weiß nicht ob es daran lag, dass der Monoblock raus ist oder ob es einfach ein blöder Unfall war.

    Ich weiß nicht ob dir das weiter helfen kann, aber so lief es auf jeden Fall bei mir

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Paranoid8587 ,

    Danke für deine Erfahrung. Habe mir am Montag den Monoblock entfernen lassen da ich noch andere beschwerden im knie hatte (Aussenmeniskus war nicht richrig verheilt und musste geglättet werden). Dabei wurde auch mein kreuzband überprüft. Scheint gut verwachsen zu sein. Ist minimal locker aber in Ordnung. Ich werde jetzt natürlich mal abwarten bis ich wieder normal gehen kann. Wurde bei dir schon abgeklärt wo genau das kb wieder gerissen ist? Ob es die gleiche stelle war?

    Nochmal danke für deinen Erfahrungsbericht.

  • Kraft gleich Muskelaufbau?
    Hilfreichste Antwort von Setpoint ·

    Die Gründe können vielfältig sein ,das wurde hier im Thread ja schon sehr ausführlich , verständlich und gut dargelegt.Es ist immer problematisch aus der Ferne so etwas zu beurteilen weil einfach zuviele Infos fehlen. Das ist ein Raten ins Blaue hinein!

    Hypertrophie ist nicht unbedingt mit Kraft 1:1 gleichzusetzen obwohl beides im gewissen Kontext miteinander korreliert.

    Die Kraft ist zB u.a abhängig u.a von der Querschnittsgrösse des Muskels, die proportional zur Kraft zu sehen ist,dh die Anzahl parallel angeordneter Sarkomere  nebst Faserquerschnitt u.Faserlänge u.derer Überlappungsgrad der Myofilamente, Die Anzahl u. Art der Faser bzw der m.E. u. derer Reizübertragung,Verkürzungsgrad etc spielen eine Rolle sowie derer relative Flächenanteil !!. desweiteren ist die Feuerfrequenz der motorischen Einheiten mitentscheident.... übrigens die Anzahl u. Rekrutierung der Muskelfasern nimmt bei max Kraftanstrengung NICHT zu ....sondern... die Feuerrate der motor. Einheiten ist entscheident, in Korrelation mit dem vergrösserten Flächenanteil der FT-Fasern...desweiteren spielt die Biomechanik nebst Hebelkraft u. Gelenkgrösse (fläche) sowie der Fiederungswinkel eine Rolle denn je grösser dieser ist desto kleiner die Kraft die vom Muskel auf die Sehne übertragen werden kann.dieses ist auch mitentscheident für die Kraftübertragung allerdings bringt das höchste Kraftpotenzial nichts wenn Hypertrophie das Ziel ist ....dafür ist eine ausreichende Spannungsdauer bis zur vollständigen Ermüdung der m.E (motorischen Einheiten)  essentiell!!!! ist die Spannungsdauer zu kurz oder zu lang wird die MPS nicht optimal erreicht bzw stimuliert. Die optimale TUT liegt lt bei ca 1,5 bis 2 Min. das könnte "EIN" Grund sein...dh deine aufsummierte Spannngsdauer in der Übung könnte zu kurz sein 10 Wdh mit 100 kg wird man nicht zu langsam ausführen können dh Slow Reps kommen dahingehend bei freien BD (ohne Hilfe) nicht in Frage (eher an der Maschine) oder das Gewicht vermindern zzgl könntest du im Anschluss noch eine Iso Übung zB "Fliegende" bis zur metab.Erschöpfung durchführen.Es kann aber auch an der suboptimalen Technik liegen dh. das du eher mit den Hilfsmuskeln (zB Trizeps,vorder.Schulter etc) drückst,es kann sein das du mit zuviel Schwung arbeitest und/oder abfälschst . somit den Muskel garnicht triffst u. somit keine ausreichende TUT vorhanden ist u. dementsprecend kein Microtrauma usw. denn der Mechanismus der Hypertrophie wird durch optimales Widerstands-Training (was Mikrotrauma erzeugt wodurch die Satelittenzellenkaskade aktiviert wird) ausgelöst...dies führt zu einer erhöhten Proteinsynthese (MPS) und letztendlich (im Optimalfall) zu einer Querschnittsvergrösserung durch Verschmelzung der Sat-Zellen (Myoblasten) mit der durch Training verletzten Muskelzelle...u. dafür sind Aminosäuren notwendig dh führst du zuwenig Protein zu, kein optimaler Muskelaufbau, genauso kontraproduktiv eine unzureichende Kalorienzufuhr, wobei keiner dein Gesamterscheinungsbild kennt.Zuwenig/zuviel Reize für die Brust ,zuwenig/zuviel Regeneration usw kein optimaler Aufbau Die Gründe können vielfältig sein nur sollte man verstehen das eine überschwellige  Reiz-stimulierung für Hypertrophie auf verschiedenen Wege möglich ist, hohe Gewichte und viel Kraft ist kein Garant wenn die Spannungsdauer zu kurz ist ( siehe auch IK-Training mit max. Lasten) sondern ein klassisches Satztraining je nach Kadenz (schneller oder langsamere Ausführung) mit angepasster Satzzahl für ausreichende TUT, slow Reps,Clustern,,5x5,10x10,oder durchgehende Wdh usw, dies mit dementsprechend angepassten Gewichten ...das alles funktioniert... Voraussetzung dafür ist nur... das die m.E innerhalb einer gewissen Spannungsdauer erschöpft sind!!!

    weitere Infos siehe Verlinkungen

    https://www.sportlerfrage.net/frage/wievel-wiederholungen-und-saetze

    https://www.sportlerfrage.net/frage/hypertrophie

    https://www.sportlerfrage.net/frage/proteinbedarf-beim-muskelaufbau

    https://www.sportlerfrage.net/frage/wie-lange-sollte-ein-satz-beim-krafttraining...

    https://www.sportlerfrage.net/frage/muskelversagen-notwendig?foundIn=list-answer...

    https://www.sportlerfrage.net/frage/hi-was-ist-besser-viel-gewicht-aber-wenig-wi...

    https://www.sportlerfrage.net/frage/zentrales-nervensystem

    https://www.sportlerfrage.net/frage/genetik-wichtig

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Setpoint ,

    Nachtrag:

    Um Missverständnisse vorzubeugen: Ein Training sollte in der Praxis immer so gestaltet sein das auch ein Kraftzuwachs stattfindet denn was nutzt einem einen hypertrophierte Muskel wenn diese "schwach ist" alleine um im Alltag Bewegungen mit Widerständen optimal bewältigen zu können (zB eine Kiste ais dem Kofferaum zu heben) u. oder in einer spez.Sportart mit Hilfe des Kraftzuwachses bessere Ergebnisse zu erzielen usw.

    Training sollte Spass machen nur dann wird dieses regelmässig und mit Begeisterung ausgeführt

    dh in der Praxis--->freie Grundübungen (sofern man die Hebel-Voraussetzungen erfüllt u./o an Maschinen) z.B mit 5 -8 oder mit Cluster -WDH durchführen zzgl (je nach Leistungsstand 1-2 Isolatonsübungen 10-15 WDH zB mit slow Reps ) hinzugügen, das ganze je nach Übung aus versch. Winkeln u.nicht bei kompletter ROM um die Sehnen nicht zu überlasten zzgl Agonisten/Antagonisten je nach Wachstum ausgewogen trainieren u. Dysbalancen zu vermeiden!

    Fazit: Übungen,Gewichte, WDH-Bereiche u.Trainingsmethoden--->nach einer gewissen Zei; variieren um auch einen Kraftaufbau zu verzeichnen u.gleichzeitig eine Hypertrophie zu stimulieren.Die Belastungswinkel sollten ab einem gewissen Zeitpkt variantenreich gestaltet werden.

    Kraftaufbau u. Hypertrophie können selbstverständlich auch Hand in Hand gehen, sofern die aufsummierte Spannungsdauer eingehalten wird.

    Kommentar von nafetsbln ,

    super Hinweis, das mit dem ROM und den Sehnen, wo doch sonst immer alle über den ganzen Bewegungsumfang gehen wollen. Besonders bei Übungen wie Beinstrecker, Schrägbank KH-Drücken und Schulterdrücken ist der Tipp Gold wert

    Kommentar von Setpoint ,

    Die Gefahr der Fehlinterpretation ist bei solchen Aussagen evtl gegeben.... dann heisst es jetzt nur noch "halbe Kniebeugen und halbe Curls,halber Latzug,3/4 Bankdrücken,"..etc zu machen (alles schon erlebt) ....Natürlich sollte man die "ROM" "weitesgehend" voll ausnutzen, allerdings bei bestimmten Übungen ist das nicht nötig weil es Verschleiss u.Verletzungen in den Gelenkstrukturen verursacht, wenn man die Bewegung (mit Gewicht) bis zum Gelenkanschlag ausführt..... auch eine typische Übung die bei Überstreckung tödlich ist, sind ----> Scott Curls, wo in der gestreckten,entspannten Endstellung das Gewicht u.a voll auf den Sehnen lastet.Um die natürliche Beweglichkeit (ROM) im Körper zu erhalten, ist ein "sinnvolles" Beweglichkeitstraining zu empfehlen.

    Kommentar von musculus ,

    Super,vielen Dank

  • Fremdkörper-Gefühl beim Schlucken?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    ja, wurststurm hat recht, was sollen denn die vielen Fragen mit gleichem Inhalt? Keiner von hier kann dir in den Hals schauen, keiner kann dir sagen, ob da Pulver drin ist und keiner kann dir sagen, was du tun sollst, wenn welches drin ist. Wir können hier nur Tipps zu Sportfragen geben und machen das auch gerne, aber eine konkrete medizinische Beratung kann und soll und darf hier keiner leisten.

    Geh doch einfach am Montag zum HNO (Hals/Nasen/Ohrenarzt). Und wenn es jetzt schon schlimmer geworden ist, dann gehe in eine Klinikambulanz. Überall gibt es ein Krankenhaus, wo du in Notfällen hin kannst.

    Und ja, je nach Größe des verschluckten und evtl. festgeklebten Klumpens könnte das unangenehme Folgen haben, wenn das Zeug nämlich anfängt, sich zu zersetzen und sich munter Bakterien darauf tummeln und massenweise vermehren, die nichts in der Luftröhre zu suchen haben. Also geh spätestens am Montag vormittag zum Arzt oder heute noch in die Ambulanz. Spätestens am Montag, OK? Dann kannst du uns ja berichten...

    ... und wenn nächstesmal hier eine Frage nach Proteinpulver kommt, muss sowas als "Nebenwirkung" auch bedacht werden.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von DieseBrust43 ,

    Wie meinste das mit ,, wenn es sich zersetzt" ? Ich hab jetzt anscheinend ne Mandelentzündung, habe paar Mandelsteine ausgespuckt. Kann das von den Bakterien kommen, die sich durch das Proteinpulver vermehrt haben?

    Kommentar von nafetsbln ,

    "Mandelsteine ausgespuckt" - der war gut...

  • Handgelenkschmerzen bei Bizepscurls?
    Hilfreichste Antwort von Vasaloppet ·

    Tja, das ist die Crux der Hobby-Sportler. Wir nehmen uns einfach zu wenig Zeit um eine Verletzung richtig auszukurieren. Wir glauben einfach nicht, dass eine ausgedehnte Pause besser ist und beginnen eben zu früh wieder mit dem Training. Damit riskieren wir einfach eine noch längere Verletzungspause.

    Ich halte das bei Verletzungen so: Ich frage mich, welche Übungen unbedingt weggelassen werden müssen und lege so mein Training auf Schonung für die verletzte Gliedmasse an. Ich habe das natürlich insofern einfacher, als ich nicht fürs blosse Aussehen trainiere, sondern als Ausdauersportler das Gesamtpaket im Auge habe.

    So habe ich bei meiner Achillessehnenverletzung auf Lauftraining verzichtet und dafür Gymnastik und Aufbautraining für die lädierte Wade gemacht. Ich bin aber so ehrlich und gebe zu, dass ich mehrere zu frühe Versuche mit Schneetraining gemacht habe und diese Einsicht erst später kam. - 6 Wochen verpasstes Schneetraining zu Saisonbeginn lassen grüssen!

    Heja, heja ...

    Kommentar von riesenwildschaf ,

    Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage die meisten nehmen sich nicht die Zeit die richtige Ausführung zu lernen. Genau hier würde ich ansetzen.

    Gewicht runter und nur mit der Stange die Übung(en) richtig erlernen. Lass es dir von jemanden zeigen der dich auch korrigieren kann. Danach kannst du anfangen nach und nach das Gewicht zu steigern. Vermutlich werden manche Übungen dadurch erstmal schwerer.

    Das sollte nach Möglichkeit ohne Schmerzen ablaufen. Wenn das nicht geht, lieber etwas Pausieren (oder Gewichte runter) und an einem späteren Zeitpunkt wieder einsetzen.

  • Proteinpulver verschluckt - gefährlich?
    Hilfreichste Antwort von Rasiraptor ·

    wenn du kräftig gehustet hast dann kann es gut sein dass dein hals deshalb etwas gereizt ist. erstmal abwarten, ich kenne das auch wenn ich nachdem ich mich verschluckt habe stark abhusten muss

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von DieseBrust43 ,

    Ja es wird von tag zu tag besser, denke, es ist einfach etwas gereizt. Hat mich halt auch nur aufgeregt, weil ich auch etwas heiser deshlab wurde.

  • Welche Wechselbeziehungen sind zwischen Bewegungsstärke und Bewegungspräzision?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    umgekehrt proportional

    Kommentar von SchlauXD ,

    Was bedeutet es?

    Kommentar von nafetsbln ,

    es hängt zusammen (ist also proportional), aber im umgekehrten Verhältnis: je stärker (kraftintensiver) der Input, desto unpräziser der Output und andersrum. Beispiel: du willst dir einen Stachel mit der Pinzette aus der Haut ziehen - feinmotorische präzise Bewegungen, wo es auf Millimeter ankommt, machst du langsam und vorsichtig und niemals mit der ganzen Kraft deiner Finger. Willst du dich hingegen mit 150KG auf dem Rücken in den Stand aufrichten, geschieht dies nur begrenzt präzise, es kommt hier nicht mal auf Abweichungen im Zentimeterbereich an.

  • Unterarmschmerzen bei Scott-Curls?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    hat es sich mittlerweile gebessert?

    Du sagst nicht, wo der Schmerz genau auftritt. Es gibt eine häufige Ursache für Unterarmschmerzen beim Curlen, das wäre der sog. Golferellenbogen. Wenn du den Arm 90Grad anwinkelst und die Handinnenfläche dabei zu dir zeigt (also wie beim Bizepscurl), dann entspringt der Schmerz fast direkt am Ellenbogengelenk auf der Innenseite des Unterarms. Genauer: an der Stelle, wo du bei angespannter Muskulatur die Sehnen fühlen kannst. Wenn du in dieses Gebiet hineindrückst und der Schmerz sich dadurch auch ohne Muskelanspannung provozieren lässt, wäre das noch ein Hinweis darauf. Der Schmerz, der gelenknah am stärksten ist, kann der Länge des Unterarmes nach bis in die Mitte einstrahlen.

    Ist der Schmerz nicht in der Nähe der Gelenke, sondern nur in der Mitte des Unterarms, würde ich eher auf eine Muskelverletzung (Zerrung?) tippen.

    Ist der Schmerz eher am Handgelenk würde ich auf eine gerade Stellung des Handgelenks achten. Gerade beim Scott-Curlen oder LH-Curlen hat das Handgelenk an der Stange oft nicht genug Bewegungsfreiheit, um eine natürliche Stellung beizubehalten. In dem Fall kann es helfen, das Training an LH auszusetzen und an KH zu trainieren.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von DieseBrust43 ,

    Ehm, ja tut mir leid, hast Recht, das war eine ungenaue Beschreibung.
    Die Situation ist gerade die: Ich hab angefangen mein Handgelenk vor den Bizepscurls zu dehnen. Im linken Handgelenk hab ich keinerlei Schmerzen mehr, im rechten Handgelenk jetzt aber leider trotzdem. Auch hat es wirklich was gebracht, die Haltung zu korrigieren. Ich achte jetzt jedes mal auf die Haltung der Stange, ein Großteil des Schmerzes rührte aus der falschen Haltung hatte ich den Eindruck.
    Ich versteh jetzt aber nicht, warum ich nur noch Schmerzen im rechten Handgelenk hab. Mir ist dann aber eingefallen, dass ich mal von der Negativ-Bank aus eine 12KG Hantel aufheben wollte. Ich sitz also auf der höher gelegenen Negativbank mit meiner etwas kleinen Körpergröße und hab es dann geschafft, die Hantel mit 3 Fingern zu umschließen. Dann ist mir die Hantel aber etwas abgerutscht und es hat kurz gezogen. Ich weiß aber nicht, ob das nach den Schmerzen im Handgelenk war oder schon davor. Von daher weiß ich nicht, ob das die Ursache für die Schmerzen im rechten Handgelenk sind. Oder ob diese einfach durch Überlastung aufgetreten sind.

    Kommentar von nafetsbln ,

    entweder kommt der Schmerz am rechten Handgelenk von dem Abrutschen der Finger an der Hantel oder es heilt eben einfach unterschiedlich schnell auf der rechten und linken Seite aus. Dafür kann es viele Ursachen geben. Solange es besser wird, braucht man sich i.d.R. keine Sorgen bei sowas zu machen. Es dauert nur eben. Wenn die Sehnen gereizt sind, dauert das um einiges länger als wenn die Muskeln gereizt/verletzt sind. Das kann durchaus Monate dauern. Wichtig ist also, sowas zu vermeiden und immer vorsichtig mit den Gewichten umzugehen. Keine schnellen Steigerungen und immer einen sicheren Griff und das bei korrekter Technik. Dehnen bitte nicht vor den Übungen. Vor den Übungen aber unbedingt warm machen (also viele sehr leichte Bewegungen ausführen).

    Kommentar von DieseBrust43 ,

    Bei mir war auch die Flexibilität der rechten Hand etwas eingeschränkt, heißt, sie hat sich etwas langsamer und nur mit mehr Mühe gedreht als die Linke Hand. Aber jetzt hat sich das enorm gebessert, die Drehbewegung meiner rechten Hand vollzieht sich jetzt fast wieder genauso so schnell und auch ohne Schmerzen. Die Drehebewegung tat auch nämlich weh bei mir ganz am Ende. Ich glaub, das legt sich von alleine, der Arzt hat nur gemeckert, als er hörte, dass es von (Kraft)sport kam. Davor war er richtig nett.

  • Suche Schwimmbrille für kleine Augen, enge Augenhöhle, wenig Platz nach oben (siehe Foto) -Empfehlungen?
    Hilfreichste Antwort von DeepBlue ·

    Hi,

    ausschlaggebend für eine gute Schwimmbrille ist, dass sie passt – und zwar auf Deinem Kopf!

    Such Dir eine Brille aus und drücke sie - ohne das Band an Deinem Kopf zu befestigen - auf Deine Augen. Nun lass sie los. Wenn sie jetzt nicht 'runterfällt, sondern sich angesaugt hat, passt sie. Behalte sie eine Weile auf und bewege auch ruhig einmal den Kopf. Bei normalen Kopfbewegungen fällt eine gut sitzende Brille nicht runter, und sie drückt, zwickt und zwackt auch nirgends! Wenn die Brille sich tatsächlich richtig angesaugt hat, kann auch kein Wasser eindringen! Hast Du es auch schon mit einer sogenannten Wettkampfbrille oder Kinderbrille versucht.

    Wegen der eng stehenden Augen brauchst Du Dir keine Gedanken zu machen, denn die meisten Schwimmbrillen verfügen über unterschiedliche Nasenstege (lange, mittlere, kurze), die man je nach Bedarf schnell und einfach auswechseln kann. Meistens muss man mit Nasensteg und Kopfband etwas herumexperimentieren, bis die Schwimmbrille sich tatsächlich ordnungsgemäß festsaugt.

    Gruß Blue

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Prowler ,

    Hallo Blue,

    danke für die ausführliche Antwort und das Testprotokoll, ich werde es so probieren.

    Ja, die vorletzte Brille war eine Kinderbrille von Speedo, weicher Nasensteg, der nun aber trotzdem nach 20 Minuten richtig anfängt zu beißen. Bei dieser Brille musste ich das Band so festknallen, dass es mir ebenfalls nach einiger Zeit an den Augenhöhlenrändern schmerzt.

    Nein, Wettkampfbrillen habe ich noch nicht probiert, danke für den Hinweis (die 2 Bademeister vorgestern meinten, dass seien ganz fiese Sauteile 😀 )

    Beide jetzigen Brillen saugen sich nur bedingt fest, fallen eigentlich sofort ab.

    Was meine Augenpartie angeht, würde ich vermuten, dass Brillen sich schwertun, im kleinen Innenwinkel an der Nase dicht abzuschließen. Wäre da nicht eine SchwimmMASKE ggf. eine Option?

    Danke Dir sehr, Gruß!

    Prowler

    Kommentar von DeepBlue ,

    Ja, damals als die Welt noch eine Scheibe war, waren die Wettkampfbrillen in der Tat Sauteile. Doch inzwischen verfügen auch sie über weiche Abdichtung.

    Das mit der Maske sehe ich etwas kritisch, weil damit ja auch die Nase abgedichtet wird und man beim Schwimmen durch Mund und Nase ausatmet. Außerdem muss natürlich auch diese Art Brille sich luftdicht ansaugen.

    Ich würde einfach weiter nach einer Chlorbrille suchen, die passt. Wenn Sie sich im Geschäft ansaugt und auch nicht herunter fällt, wenn Du den Kopf bewegst, kann da im Schwimmbad kein Wasser eindringen.

  • Gelenkerguss Schulter/Geröllzysten Heilungsprozess?
    Hilfreichste Antwort von sebigbos ·

    Die Schulter ist ein hochgradig muskelgeführtes Gelenk. Daher bestimmt wie bei bei kaum einem anderen Gelenk die Funktion und Bewegung den Zustand des Gelenks. Sehr schwer nur lassen sich klinische Befunde einer funktionellen Problematik zuordnen.
    Das ist ein guter Arzt, dein Arzt. Ich weiß nicht, was du trainierst, aber die Art und Weise, wie du trainierst und auch, was du trainierst, ist ganz entscheidend für Funktion und Zustand deiner Schulter. Du könntest dich mal von einem Physiotherapeuten coachen lassen.

    "Gelenkerguss und Hypertrophie der Gelenkkapsel" sind allgemeine unspezifische Entzündungszeichen, die eine Störung durch Überlastung oder schlecht geführte Bewegung anzeigen. "Geröllzysten" sind Einbrüche im Gelenk, die eine schon länger vorhandene Störung anzeigen. Punktion ist nur eine momentane Erleichterung, löst aber dein Problem nicht. Eine OP, bei der deine Gelenkfläche neu verkleidet wird, ist eine wirklich letzte Lösung.

    Ich habe selber schon länger Schulterprobleme. Schlecht für die Schulter ist die Arbeit am PC, vor allem mit der Maus. Ich habe sehr gute Ergebnisse erreicht mit einer Vertikal-Maus, bzw. zwei, ich habe auch eine linke, die ich zur Entlastung nutze.

    Ansonsten, zwei mal in der Woche Krafttraining, wobei wichtig ist, daß sich die Bewegungen gut anfühlen und schmerzfrei sind. Wenn du richtig trainierst, sollte der Tag darauf relativ angenehm sein.

    Bleib den Chirurgen fern.

    Good Luck,

    S.

    Kommentar von Gernotshagen96 ,

    danke für deine Antwort:)

    Ich mach sonst Krafttraining, sprich Kurzhantelbankdrücken, Liegestütze, alles mögliche ebend was Bodybuilder auch machen würden, nur aber eher auf Kraft ausgelegt. Das heißt auch viel Gewicht, wenige Wiederholungen. Ich mach jetzt schon Pause, und warte bis es wieder halbwegs verheilt ist. Und Kurzhantelbankdrücken werde ich in Zukunft wohl eher sein lassen (normal hatte ich mit 50kg trainiert). Vitamin C ess ich jetzt reichlich um die Heilung zu beschleunigen. und mit der Maus könnte ich mir auch nochmal überlegen, da ich jeden Tag am Pc arbeite (Fachinformatiker). danke für deine Hilfe:)

  • Zu viel Sport in der woche?
    Hilfreichste Antwort von Proteinator ·

    Ich würde sagen: Mach einfach solang es dir damit gut geht. Irgendwann kommt der Moment im Leben, wo man so einen Plan nicht mehr durchhält. Sei es Krankheit, weil der Beruf stresst, man zu wenig schläft um zu regenieren, eine neue Freundin, andere Prioritäten...

    Solang es dir gut geht, ist alles okay. Ich finde den Tipp von nafetsbln sehr gut, dich selbst zu beobachten auf sowas wie Motivation, Bock, Appetit, Schlafqualität etc.

  • Gewicht gesund zunehmen durch Kraftsport?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    regelmäßiges intensives Training im Hypertrophiebereich lässt die Muskeln wachsen, wodurch du zunimmst, was dein Ziel ist. Viel Ausdauersport steht dem Ziel entgegen, was nicht heisst, dass Ausdauersport ungesund sei. Nur hilft es nicht beim Muskelaufbau. Es gilt, die individuell richtige Mischung von Aufbau- und Ausdauertraining (wegen Herz-/Kreislaufgesundheit) zu finden. Von der Idee, schnell zuzunehmen, solltest du dich allerdings verabschieden.

    Ob du nach einem GK- oder Splitplan trainierst, ist an sich egal. Auch die Einteilung: GK = Anfänger und Split = Fortgeschritten ist unsinnig. Man macht u.a. dann einen GK-Plan, wenn man selten ins Studio kann. Bei nur 2 möglichen Wochen-Trainingstagen würde ich einen GK-Plan vorziehen. Ab 3 Tagen kann man mit Split beginnen: A - B - A und nächste Woche B - A - B.

    Falls du jetzt ne "Hungerharke" bist, musst du deutlich mehr essen, ansonsten steigere deine Nahrungszufuhr nach Hunger und Appetit. Du kannst Proteinpulver nehmen, es geht aber auch gut ohne. Das mit dem Pulver funktioniert nur eben einfacher. Bei Proteinpulver sei dir im klaren darüber, dass dir Calcium und diverse andere Stoffe fehlen, die du sonst bei einer natürlichen Auswahl an proteinreichen Lebensmitteln erhalten hättest. Deshalb im Fall der Pulversupplementierung auf eine besonders hochwertige Nahrungsmittelauswahl achten.

  • 2 Bodybuilding Workouts pro Trainingstag - Kontraproduktiv oder Produktiv?
    Hilfreichste Antwort von powerlifting ·

    Ein wenig musst du dich entscheiden. Entweder Muskelaufbau oder Fettabbau. Beides geht nur zu einem gewissen Grad.

    Anstelle von Bodybuilding oder wieder 2 Tage pro Woche kaum was essen. Würde ich mal deinen Ernährungsplan überdenken. Bzw. alles tracken und abwiegen, sodass man weiß, wie viel du isst. Dann entsprechend die Kalorien reduzieren, somit geht der Fettaufbau auch langsamer...

    Ein 2. kleines Workout am Tag ist nun auch nicht so schlimm. Man sollte aber trotzdem die Erholung im Blick behalten...

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von rudik1 ,

    Da ist was wahres dran.

    Ein Ernährungstagebuch deckt vielleicht den Übeltäter auf, der das Gewicht nach oben treibt. Bin bisher davon ausgegangen das Bodybuilding ein Kalorienburner ist, da ja sogar oft empfohlen wird wenn man Bodybuilding macht bis zu 5000 Kalorien pro Tag zu essen.

    Vermutlich gilt das dann nur für Profi Bodybuilder die starke Gewichte stemmen.

    Kommentar von powerlifting ,

    Die Empfehlung kommt halt daher, weil die viel Muskeln aufbauen wollen und dann später eine Diät machen um diese dann sichtbar zu machen.

    Nützliche Infos gibts hier.

    https://powerliftingcheck.de

  • Arztbesuch nötig?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    das kann dir vom PC aus natürlich keiner sagen, weil niemand weiß, was am Fuß konkret verletzt ist. Deshalb wäre es auch unverantwortlich, dir zu sagen, das wird von allein schon wieder. Sicher gehen die meisten Leute nicht wegen jeder Verstauchung oder Bänderzerrung immer gleich zum Arzt (zumal auf Auslandsbesuch) und das geht auch oft gut. Häufig reicht Schonung und die lädierten Bänder müssen ohnehin von alleine wieder ausheilen, was bis zu einer bestimmten Verletzungsgrenze auch funktioniert. Ich mache es i.d.R. so, dass ich ca. 3 Tage warte und innerhalb dieser Zeit die Tendenz der Verletzung einschätze: verschlimmert es sich oder wird es besser und danach den Arztbesuch entscheide.

    Auf jeden Fall: schonen, kühlen, hochlegen und ggfs. leichter Druckverband, keinesfalls dehnen. Bei Verschlimmerung gleich zum Arzt, ansonsten wenn es nicht bald deutlich besser wird. Allerdings ist es deine Verantwortung und man ist nur dann auf der sicheren Seite, wenn man eine Diagnose hat und mein Geschreibsel soll dich keinesfalls von einem ggfs. nötigen Arztbesuch abhalten.

  • Schwierigkeiten beim Bizepstraining?
    Hilfreichste Antwort von DeepBlue ·

    Hi,

    wenn Du einen Satz "locker" machst, ist das ok und dient zum speziellen Aufwärmen des betroffenen Muskels (hier Bizeps). Da Du erst 16 Jahre alt bist, sind 12 Wiederholungen/Satz für Dich zu wenig, bzw. die Gewichte sind zu schwer. Wähle leichtere Gewichte, mit denen Du 15 - 20 WH schaffst, wobei Dir die letzte WH/Satz schon recht schwer fallen sollte.

    Dein Körper befindet sich noch in der Wachstumsphase und darf noch nicht so stark belastet werden, wie der eines Erwachsenen. Bänder, Sehnen, Knochen, Knorpel und Muskeln sind noch nicht voll entwickelt. 

    Eine weitere Frage wäre: Wann machst Du Dein Bizepstraining? Wenn Du zuvor schon fleißig Übungen wie Klimmzug, Rudern, Dips, Liegestütz gemacht hast, so kann es sein, dass Dein Bizeps schon recht "platt" ist und nicht mehr die Leistung bringt, die er eigentlich könnte.

    Vom Prinzip her ist es aber richtig, dass man zunächst die großen Muskelgruppen trainiert und anschließend isoliert die kleinen Muskeln (Bizeps, Trizeps, Waden). Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn der Bizeps nicht mehr so recht curlen mag. ;-)

    Gruß Blue

  • Ist das Training mit Brett und Schwimmflossen sinnvoll?
    Hilfreichste Antwort von DeepBlue ·

    Hi,

    "ja", das Schwimmen mit Brett und Flossen macht Sinn. Durch das Brett können sich die Schwimmer/innen voll und ganz auf ihren Kraulbeinschlag konzentrieren (egal ob in Brust- oder Rückenlage). Viele haben Probleme damit, z.B.

    • weil er nicht kräftig genug ausgeführt wird und man nicht vorwärts kommt oder
    • weil sie „Fahrrad fahren“ und deshalb auch nicht voran kommen oder
    • weil sie in der Hüfte abknicken und deshalb ….

    Durch die Flossen wird die Wasserlage schon einmal optimiert, die Füße befinden sich automatisch da, wo sie hingehören. Somit kann man sich jetzt voll und ganz auf den richtigen Kick konzentrieren und kommt dabei auch gut vorwärts.

    Durch die Flossen bekommt man also ein Gefühl a.) für die richtige Wasserlage und b.) wie der Kraulbeinschlag optimal auszuführen ist = locker aus der Hüfte als wenn man einen Puschen vom Fuß wegkicken will.

    Gruß Blue

  • Oberschenkelkrämpfe bei Sportpause - was tun?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    das hängt in dem Fall bestimmt an der Krankheit, über die und deren Behandlung du leider keine weiteren Angaben machst.

    Falls du im Verlauf länger im Bett gelegen hast, wird es nur kurz dauern, bis sich das mit den Krämpfen (eine Genesung vorausgesetzt) wieder normalisiert. Falls das eine Magen-Darm-Erkrankung war, fehlen dir wahrscheinlich, wie riesenwildschaf kommentiert hat, Elektrolyte. Die kannst du dir über ausgesuchte normale Nahrung oder beschleunigt über fertige Mischungen aus der Apotheke wieder zuführen. War das eine Infektion (z.B. Grippe/ähnlich), dann ist der Organismus kurzzeitig sehr sauer und der Verzehr von vermehrt Gemüse beschleunigt die Normalisierung. War die Erkrankung mit stark verringertem Appettit verbunden, so dass du weniger gegessen hast, kann auch eine Unterversorgung mit Energie für Muskelkrämpfe ursächlich sein. Also gut und reichlich essen, viel aber anfänglich nicht sehr belastend bewegen und ggfs. ein Präparat aus der Apotheke sollten als Maßnahmen ausreichen. Kurzes dynamisches Dehnen, Black-Roll anwenden und Wärme unterstützen zusätzlich den Stoffwechsel. Wenn das nach wenigen Tagen nicht wirkt, dann würde ich zum Arzt gehen. Möglicherweise haben die Krämpfe ja auch ursächlich mit der Krankheitswirkung zu tun, über die du nichts schreibst.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Alex377 ,

    Ich hatte bzw. habe noch einen stinknormalen Virusinfekt (Schnupfen, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit, Heiserkeit). Gegessen habe ich relativ normal.

  • Kann mir jemand dringend helfen?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    ein Arzt entdeckt beim Röntgen nix, die Hausärztin sagt 'schonen' und den Orthopäden hast du nicht erreicht.

    Durch welche Informationen deinerseits sollen wir denn jetzt raten, was du hast?

    "Fuß so hin und her gedreht", war das mit oder ohne Belastung?

    Wenn ohne Belastung, dann ist möglicherweise irgendwas aus der Führung oder dem bestimmungsmäßen Ort gesprungen. Hier könnte ein Manualtherapeut versuchen, das wieder einzurenken.

    Wenn es unter Belastung geschah, dann gibt es viele Verletzungsmöglichkeiten, die man auch beim Röntgen nicht entdecken können muss. Dann hilft ein Orthopäde, der ggfs. weitere Bilddiagnostik betreibt.

    In beiden Fällen kann es ernsthafte Verletzungen geben oder auch nur eine abklingende Schmerzsymptomatik.

    Aber niemand hier im Forum kann dir sagen, was du hast.

  • Krafttraining ohne Pump-Effekt möglich?
    Hilfreichste Antwort von powerlifting ·

    Du kannst die Wiederholungen auf mehrere Sätze verteilen.
    Als Beispiel. Du hast einen Pump nach 20 Wiederholungen. Dann machst du einfach 2 Sätze a 10 Wiederholungen mit einer Minute Pause. Dann ist der Pump nicht so stark.

    Wichtig ist aber, dass du immer neue Reize setzt und so der Körper neue Muskeln aufbauen muss.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Holginho39 ,

    Probier ich mal, Danke!

  • Bodybuilding: Wie viele Wiederholungen für größere Muskeln?
    Hilfreichste Antwort von nafetsbln ·

    es gibt viele Möglichkeiten, Muskeln zum Wachstum anzuregen und so wie es kein Geheim- oder Patentrezept gibt, kann man auch nicht ein einzelnes System empfehlen. Ganz kurz: WH im 10er Bereich sind üblich und bewährt und wenn du das mit der nötigen Häufigkeit und Anstrengung tust, wirst du damit Erfolg haben.

    Dann kommen aber auch schon die Wenns und Abers. Es hängt von vielen Faktoren ab. Wie lange trainierst du schon, wie sehen deine genetischen Anlagen aus, wieviel Zeit bist du bereit zu investieren, welche Anstrengung (physisch und mental) kannst du investieren? usw...

    Ich würde dir empfehlen, die von dir angesprochenen Wiederholungsbereiche abzuwechseln. Z.B. nach dem Plan:

    2 Wochen leicht (20er WH-Bereich) und bei jedem Satz bis ans Muskelversagen,

    4 Wochen mittel (10er WH-Bereich), beim letzten Satz bis ans Muskelversagen,

    1 bis 2 Wochen schwer (1-6er WH-Bereich) und nie ans Muskelversagen, Abbruch der Übung dann, wenn du denkst, du schaffst nur noch 1 oder 2 WH.

    Dann reduzierst du ca. 1 Woche dein Training extrem (Regeneration und Erholung) und fängst dann wieder von vorne an.

    Man kann das auch in einer einzigen Trainingseinheit durchziehen, dann würde ich nach dem Aufwärmen schwer trainieren, dann mittel und dann leicht mit ca. 5 Sätzen insgesamt. Dann nur 2 Übungen pro Muskelgruppe, so dass du dann 10 Sätze pro Muskelgruppe gemacht hast. Suche aus, welche Methode dir besser gefällt. Eine Warnung: die schweren Sätze sind definitiv nichts für Anfänger und du bist mind. 1 Jahr lang ein Anfänger. Nicht deswegen, weil du zu schwach bist oder jemand Anfänger diskriminieren will, sondern weil die anderen Strukturen des Körpers, wie Sehnen und Bänder mit dem Aufbau nicht so schnell hinterher kommen, wie die Muskeln. Die müssen sich aber auch an die neue Belastung gewöhnen, sonst schadest du dir und wirst wegen dauernder Verletzungen nicht lange am Training Spaß haben.

    Dann zu der Annahme, dass man mit schwerem Training Struktur und mit leichtem Masse aufbaut. Das ist Unsinn, denn hier kommt es auf das Arbeitsvolumen an. Einfach gesagt: Mit hohem Volumen und hohem Gewicht baust du auch Masse auf, aber bist schneller verletzt. Mit leichtem Gewicht und hohem Volumen baust du auch Masse auf, aber weniger Kraft. Mit mehr Kraft kannst du aber wieder mehr Gewicht bewegen, dich also schneller steigern und das gibt wieder Masse. Trainiere also alle WH-Bereiche. Und trainiere nur mit sauberer Technik und reduziere dein Training nicht auf den oberen Oberkörper.

    Wie lange es dauert, bis man etwas sieht, ist komplett abhängig u.a. von den oben genannten Faktoren (Genetik, investierte Zeit und Anstrengung), dann vom richtigen Training, Pausen, Ernährung usw. Im Durchschnitt kann man aber nach 3 Monaten schon etwas(!) erkennen wenn man dich gut kennt und nach 1 Jahr sehen es dir Fremde an, dass du trainierst, wenn du alles richtig machst. Hab also Geduld. Du kannst deinen Körper nicht zwingen, er hat seine eigene Geschwindigkeit. Du kämpfst nicht gegen ihn sondern arbeitest mit ihm zusammen an deinem Ziel. Also höre auf ihn, wenn er schmerzt oder sehr erschöpft ist.

  • Stoffwechsel - Reicht 1 Cheatday pro Woche?
    Hilfreichste Antwort von JohannesDuemler ·

    Hallo Holginho39 ,

    der sog. Cheatday sorgt ja gerade dafür, deinen Stoffwechsel zu "schocken" um diesen damit hochzuhalten. Es gibt allerdings weitaus effektivere Maßnahmen um den Stoffwechsel hochzuhalten, diesen immer auf Hochtouren laufen zu lassen.

    Hierzu empfehle ich die Pendeldiät (Stärkeres Defizit an Trainingsfreien Tagen - weniger bis kein Defizit an Trainingstagen) und 2-3 Wochen HIT Bonus-Trainingseinheiten in einem 10-12 Wochen Trainingszyklus.

    Wie du schon sagtest zählt das Defizit unterm Strich nicht an einem Tag, sondern im Verlauf einer Woche.

    Probier das doch mal mit der Pendeldiät. Funktioniert bei mir und meinen Klienten wunderbar. Dann musst du auch nicht mehr "cheaten" ;) 300 kcal Defizit reichen dabei an Trainingsfreien Tagen aus! Mehr ist oftmals kontraproduktiv weil du auch den Muskelaufbau/erhalt garantieren willst. Lg

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Holginho39 ,

    Hi, Muskulatur halte ich, nehme langsam ab...

    Spiele Fußball, mache Krafttraining fürn Oberkörper, und öfters Spaziergänge und bisschen Tischtennis...

    Habe auch knapp 10 kg abgespeckt seit Dezember...

    Das Problem ist, dass das immer wieder stagniert... Ich verliere problemlos 2 Kilo und nach weiteren 3 Wochen steht die Waage dann immer noch auf demselben Gewicht...

    Esse dann wieder 1-2 Wochen normal, halte das Gewicht, und reduziere dann wieder die Kalorien...

    Würde das aber gerne schneller und konstanter machen - z.b. mit einem einzelnen Cheatday pro Woche...

    Fällt mir nur schwer zu glauben, dass ein Tag ausreichend ist, wenn der Stoffwechsel auf Sparflamme steht....

    Kommentar von JohannesDuemler ,

    Du solltest auch Krafttraining für den Unterkörper machen wenn du deinen Stoffwechsel hochschrauben willst!

    Des Weiteren empfehle ich dir von der Waage runterzusteigen, sie am besten in den Keller zu stellen, und dich auf das wirklich wesentliche konzentrieren: Werde besser in den Funktionen (Übungen, Techniken, etc) dann verändert sich dein Körper automatisch!

    Den Stoffwechsel schraubst du in erster Linie durch aktive Muskelmasse nach oben und hältst sie dort - was nur durch ein richtiges, intensives Intervallkrafttraining funktioniert.

    Ich empfehle auch immer einen Trainer zu finden, der vom Fach ist und dir helfen kann. Mach keine halben Sachen, dann hast du mehr Erfolg.

    Gruß, Johannes Dümler