Krafttraining fördert eine höhere Gehirnaktivität und kann zu einer Mehrdurchblutung der betroffenen Gehirnstrukturen beitragen. Dabei liegt der spezielle Effekt des Krafttrainings darin begründet, dass je nach Aktivierung bestimmter Muskelgruppen die dazugehörigen Gehirnareale verstärkt durchblutet werden. Anhand von bildgebenden Verfahren kann eine Mehraktivität, also eine direkte Verbindung zwischen Gehirn und Muskel, dargestellt werden.
Es wurde an Versuchen mit Affen (und seit 1998 auch an Menschen) gezeigt, dass lebenslange muskuläre Aktivitäten nicht nur den Schwund an Muskulatur, sondern vor allem auch den Verlust an Dendriten (verzweigte Fortsätze von Nervenzellen) verhindert. Durch jahrelanges Training kann sich die beanspruchte Gehirnregion sogar vergrößern, da die synamptischen Verbindungen zwischen den einzelnen Nervenzellen zunehmen und dadurch die globale Leistungsfähigkeit steigt. Arni for President ;-)