Auch wenn es oft nicht den eindruck hat, man sollte bei den Grundschlägen beim Tennis ein festes Handgelenk haben, um schonend, effektiv und kontrolliert schlagen zu können. "Fest" bedeutet nicht, dass das Handgelenk starr und verkrampft sein soll, sondern es soll einfach fixiert sein, und sich unter Belastung nicht bewegen. Eine Ausnahme sind die Spezialschläge, beispielsweise der Topspin bei dem man schon mit handgelenkseinsatz spielen muss.
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PrincePrince
das kann ich nur so bestätigen. Im Treffpunkt muss das Handgelenk fest sein, sonst kann man ja dem Ball auch keinen Widerstand bieten. Ein sehr wichtiger Punkt beim Tennis. Wichtig ist, dass man auf keinem Fall verkrampft.
Kommentar von
hollo43hollo43 Leider habe ich gegen den Tipp, so gut gemeint er ist, ernste Bedenken. Der Schläger wird ja nicht bei Ballberührung gegen den Ball gedrückt, sondern vorher auf höchste Kopfgeschwindigkeit (kinetische Energie) beschleunigt. Das macht man heute mit einer Peitschenbewegung, in der kurz vor dem Treffpunkt der Schläger durch die Unterarmdrehung (Pronation) "zuschnappt" siehe Vorhandpeitsche www.tennisanalyse.de. Für die Rückhand gilt das Gleiche, selbst für den modernen Slice (wiper-slice-Rückhand, s.o.). Das steife Handegelenk kommt aus der klassischen Drive-Technik mit Schlagschritt und geschlossener seitlicher Ausgangsstellung, bei der die Schlägerfläche sich lange (50 cm) vor dem Treffpunkt in seiner Neigung nicht verändert. Ziel: möglichst genaues Plazieren. Dieses Ziel tritt heute gegenüber Spin und Speed zurück, zumal man feststellt, dass der Mensch auch mit der Peitschenbewegung noch recht genau "zielen" kann. Einzig beim Volley wird das Handgelenk noch relativ steif gelassen, weil dort Treffgenauigkeit vor Speed geht.
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hollo43hollo43
Meine Bedenken habe ich im Kommentar von Prince untergebracht. Hier nun der zweite Teil: Die Peitschenbewegung darf jedoch nicht mit dem Zuklappen des Hangelenks verwechselt werden. Diese belastet stark die kleinen Knöchelchen des Hangelenks, auch beim Service. Die Zuschnappbewegung soll aus der Unterarmdrehung kommen. Dazu muss der Schläger tendentiell so gehalten werden, dass Unterarm und Schlägergriff ungefähr einen rechten Winkel bilden. Andernfalls resultiert aus der Unterarmdrehung nicht die gewünschte Schlagunterstützung, sondern eine Veränderung des Winkels der Schlägerfläche (Schläger würde sich dann nur in seiner Griff-Längstachse verdrehen). Bei den heutigen erzielten Ballgeschwindigkeiten ist ein Drücken mit steifem Handgelenk sogar gesundheitlich gefährlich. Für das Handgelenk (und auch den Tennisarm) ist es am besten, wenn nicht mehr allzuviel Kraft im Kontaktzeitpunkt aufgewendet wird. Also auch das übermäßige "Durdh den Ball schlagen" ist problematisch. Habe ich auch auf meiner Wegsite behandelt (Mythos des maximalen Ausschwungs)
Leider habe ich gegen den Tipp, so gut gemeint er ist, ernste Bedenken. Der Schläger wird ja nicht bei Ballberührung gegen den Ball gedrückt, sondern vorher auf höchste Kopfgeschwindigkeit (kinetische Energie) beschleunigt. Das macht man heute mit einer Peitschenbewegung, in der kurz vor dem Treffpunkt der Schläger durch die Unterarmdrehung (Pronation) "zuschnappt" siehe Vorhandpeitsche www.tennisanalyse.de. Für die Rückhand gilt das Gleiche, selbst für den modernen Slice (wiper-slice-Rückhand, s.o.). Das steife Handegelenk kommt aus der klassischen Drive-Technik mit Schlagschritt und geschlossener seitlicher Ausgangsstellung, bei der die Schlägerfläche sich lange (50 cm) vor dem Treffpunkt in seiner Neigung nicht verändert. Ziel: möglichst genaues Plazieren. Dieses Ziel tritt heute gegenüber Spin und Speed zurück, zumal man feststellt, dass der Mensch auch mit der Peitschenbewegung noch recht genau "zielen" kann. Einzig beim Volley wird das Handgelenk noch relativ steif gelassen, weil dort Treffgenauigkeit vor Speed geht.