
Min. 15min Dehnung sollte man sich nach jedem Klettertraining gönnen (nicht vor oder während, sonst lässt die Maximalkraft nach).
Für wichtig halte ich Beine (Hände aus dem Stand mit durchgedrückten Knien auf den Boden; Spagat; Briefmarke; im Sitz Beine Anhocken und Knie nach außen drücken...), Arme (Handflächen gegeneinander drücken...), Schultern...

Den Kreislauf allgemein in Schwung bringen ist schonmal nicht verkehrt. Am effektivsten erwärmt man sich aber durch das Klettern / Bouldern selbst. Sportmediziner empfehlen bis zu 120 Züge (~= 4 Routen) im leichteren Gelände, damit die Muskeln, Sehnen und Bänder in den zu trainierenden Bereichen ausreichend durchblutet sind, um vor Verletzungen besser geschützt zu sein.
Siehe z.B. Andreas Schweizer: Die Biomechanik des A2 Pulley und die Effektivität dessen Taping in Bezug auf das Sportklettern. http://www.turntillburn.ch/research/Diss/Disk6.html

"Rotpunkt" als Begriff und Begehungsstil hat maßgeblich Kurt Albert geprägt. Er begann 1975 damit, alle Routen mit einem roten Punkt zu markieren, die er ohne Ruhen im Vorstieg durchstiegen hatte.
Der Ursprung der Idee, möglichst weite Strecken ohne Ruhen zu durchsteigen, muss wohl allerdings im Elbsandstein über 50 Jahre eher gesucht werden. Als wichtige Namen wären da u.a. Rudolph Fehrmann und Fritz Wiessner zu nennen.

Ich bekomm von zuviel Liegestützen höchstens Probleme mit den Ellenbogengelenken. Die Schultern werden dabei doch gar nicht so stark belastet?!
Außerdem: Verfolgst Du ein bestimmtes Ziel mit dieser Übung im Bezug auf den Klettersport? Klimmzüge wären eigentlich die geeignetere Übung!

Der Alpenverein (und dessen lokale Sektionen) bietet diverse Ausbildungen für Fachübungsleiter und Trainer an. Egal ob Du mehr in der Halle, im Mittelgebirge (Sportklettern) oder im Hochgebirge (Alpinklettern) tätig werden willst, es ist bestimmt was für Dich dabei: http://alpenverein.de//templateloader.php?tplpageid=23

Durch das offene halten von Griffen am langen Finger schonst Du zwar die Fingergelenke und Ringbänder, belastest aber die Sehnen und Sehnenscheiden stärker. Ab einem gewissen Schwierigkeitsgrad lässt es sich ohnehin nicht vermeiden, die kleinen Griffe ordentlich "zuzuschrauben". Dabei ist es viel wichtiger, Hände und Unterarme vorher im leichteren Gelände ausreichend erwärmt zu haben. Das beugt Verletzungen viel besser vor, als falsche Schonung. Du willst ja schließlich trainieren und besser werden.

Bergab nutz ich die Stöcke immer wie beim Skifahren: Einen Stock weiter bergab und dann in einer leichten Kurve darum herum drehend absteigen (rechter Stock - Rechtskurve, linker Stock - Linkskurve). Dabei sollte die Stöcke möglichst etwas weiter ausgefahren sein als beim Aufstieg oder in der Ebene.

Klar gibt es den. Schau mal hier: http://www.sportlerfrage.net/frage/welche-techniken-gibt-es-im-sportklettern
Oder schau bei Wikipedia unter "drop knee"

Das ist auf jeden Fall sinnvoll. Udo Neumann hat in der "Lizenz zum Klettern" sogar ein ganzes Kapitel dazu. Andere Bücher siehe auch http://www.sportlerfrage.net/frage/welches-buch-wuerdet-ihr-empfehlen-wenn-ich-t...
Wenn ich zeitlich dazu komme, mehrmals pro Woche zu trainieren, versuche ich mich einen Tag mehr auf Maximalkraft (kleine Leisten) zu konzentrieren, einen auf Maximalkraftausdauer (Überhänge). Kraftausdauer kommt durchs viele Klettern eigentlich von selbst und Grundlagenausdauer hab ich vom Radeln und Laufen eigentlich genug. Das ist natürlich nur ein Trainingsplan "für Arme".

Verstehe die Frage auch nicht so richtig. Gerade im Sandstein oder beim Bouldern beginnt die Saison doch erst richtig im Winter, wenn man kleinen Griffe ordentlich zuschrauben kann, ohne gleich abzuschmieren.
Andererseits würde ich mich in der nass-kalten Jahreszeit wiederum im Sandstein vorsehen: Die Bindekräfte des Felsens lassen bei Nässe stark nach und es droht Griffausbruch.
Also so ähnlich meinte ich das auch!Danke schön!
Danke :-). Was ist eine Briefmarke in dem Zusammenhang?