Offiziell ist es tatsächlich der im Liegen gemessene nach dem Aufwachen. Bei mir gibts da aber praktisch keinen Unterschied dazu, wenn ich länger gemütlich gesessen bin oder auf dem Sofa rum lümmle, da geht er praktisch komplett runter. Zwei MInuten hinsetzen reicht aber sicher nicht für ein aussagekräftiges Ergebnis.
Ich denke, es ist nicht grundsätzlich problematisch, gleich ins Bett zu gehen. Etwas Zeit vergeht ja eh, wie ExuRei bemerkt hat, mit Duschen und evtl. essen. Ich kann dann gleich ins Bett gehen und schlafe in der Regel gut. Ich kann aber auch gleich nach dem Essen gut schlafen und es gibt Leute, bei denen geht das gar nicht. Eine Freundin von mir ist nach dem Training total aufgeputscht und wach und braucht locker zwei Stunden, um wieder runterzukommen. Es ist also individuell ganz verschieden und man muss einfach schaun, was für einen selber passt.
Weite Kleidung kühlt bei Wind vielleicht etwas besser, viel dürfte das aber nichtr ausmachen. Es gibt aber einen entscheidenden Grund gegen weite Laufbekleidung - man scheuert sich viel eher wund damit. Deshalb sieht man die meisten LÄufer eher in enger Bekleidung.
Also, ich sehe nur ganz selten mal einen Bergläufer mit Stecken muss ich sagen. Manche machen es bei sehr steilen, steinigen Strecken, weil man da dann eh kaum mehr läuft und sich gut auf den Stöcken abstützen kann. Stöcke sind in dem Fall eine Kraftersparnis. Allerdings muss man sie ja im flacheren Gelände mitschleifen und das ist dann wieder ein deutlicher Minuspunkt. Beim Laufen würden sie mich glaub ich sehr stören und ich hätte Angst darüber zu stolpern. Ich denke, dass es eher weniger anstrengend aber koordinativ anspruchsvoller ist. und in meiner Gegend ziemlich ungewöhnlich.
Je länger die Strecke, umso lieber
Ich finde den Pulsgurt total unbequem und habe ihn daher eigentlihc nie mehr an.
Ich bin da eher faul. Nach einem normalen Dauerlauf, laufe ich überhaupt nicht aus, das ist ja eh gemütliches Tempo. Da wird dann nur zu Haus eetwas gedehnt. Nach dem Tempotraining etwa 10 Minuten, länger ist mir zu langweilig, obowhls manchmal nicht schaden täte.
Ein Training, das die Rumpfmuskulatur trainiert, würde ich Dir auf jeden Fall empfehlen, das sollte man sowieso als Ausgleich zu Lauftraining möglichst immer machen. Wenn schon Beschwerden da sind, wäre vielleicht auch eine Analyse in einem Fitnessstudio empfehlenswert, bei der die Schwächen Deiner Muskulatur genau benannt und ein darauf aufbauender Trainingsplan erstellt wird. Ich selbst habe auch immer wieder Schmerzen im Lendenwirbelbereich und merke genau, wenn ich mein Rückentraining wieder zu sehr vernachlässige - regelmäßig durchgeführt, bringt das eine ganze Menge.
Ergänzend kann man noch hinzufügen: Di eganz langen Läufe sind bei einem Bergmarathon nicht ganz so wichtig wie für einen flachen, da man in der Regel einen Teil der Strecke sowieso geht und das wechselhafte Profil die Belastung für die Muskeln nicht ganz so eintönig macht. Dafür sollte man ruhig auch öfter mal wandern bzw. bergsteigen gehen vorher, vor allem, wenn es sich um einen marathon mit vielen Höhenmetern und steilen Stücken handelt. Diese führen in der Regel über holprige Wanderwege - wenn man da richtig zügig gehen kann und trittsicher ist, kann man im Vergleich zu Flachlandläufern ganz schön punkten.
Ich habe erst kürzlich von einer Studie zu diesem Thema gelesen. Fazit war, dass es viele wegen der höheren schweißentwicklung als anstrengender empfinden, die objektive Belastung bei gleichem Tempo aber etwas geringer ist - weniger Luftwiderstand, ebener Untergrund etc. allzu groß sind die Unterschiede aber wohl nicht. Der Rest ist Geschmackssache.