Ich hab keine verstellbaren Stöcke für Skitouren, wie es die anderen empfohlen haben, sondern fixe, mit verlängerter Griffzone. So kann ich sie beim Aufstieg etwas tiefer fassen und bei der Abfahrt geh ich normal in die Schlaufen. Haben den Vorteil, dass sie leichter, stabiler und preisgünstiger sind als Teleskopstöcke. Die Länge der Stöcke hab ich aber deutlich länger als für die Piste (+ 15 cm), da man im Tiefschnee damit ja immer noch ein Stück einsinkt und auch zum Anschieben bei längeren Flachstücken ist das ein Vorteil.
Sobald genug Schnee liegt, dass er dich verschütten kann; so ab 20 - 30 cm kann das bereits der Fall sein. Der Lawinenlagebericht ist zwar meist ganz gut, allerdings wird der jetzt im Frühwinter nur sehr unregelmässig herausgegeben, hilft dir also nicht in jedem Fall dich genug zu informieren. Augen offenhalten ist da die bessere Möglichkeit, das sollte man auch sonst zusätzlich zu den Informationen vom LLB.
P.S.: Ein Lawinensuchgerät gibts übrigens noch nicht, mit dem man Lawinen suchen könnte. Drum heissen die Dinger LVS (Lawinenverschütteten-Suchgeräte).
Du kannst nochmal kurz die wichtigsten Kriterien durchchecken - die Reduktionsmethode wurde bereits angesprochen. Ein ähnliches Verfahren ist die Snowcard. Das A und O bei diesen Risikoabschätzungen ist die Hangsteilheit. Du solltest diese halbwegs genau abschätzen können. Das ganze dann mit der Lawinenwarnstufe gegenchecken und evtl. weitere positive Faktoren (Wetter und Temperaturverlauf, oberflächliche Schneedeckenbeschaffenheit u.ä.), die du ohne weitere Untersuchungen ableiten kannst, das alles ist in einer Minute überprüft. Wenn dann das Ergebnis "No" ist, dann kannst Du noch graben und nach Schwachschichten suchen - aber das ist erstens aufwändig und auch nur ein weiterer Faktor.
Ich sehe mir die Leute vorher schon ganz gerne an, mit denen ich auf Tour gehe - von daher eher wenig interessant.
Es gibt dafür spezielle Rucksäcke mit einem eigenen Befestigungssystem. Von Deuter hab ich mal einen gesehen, weiss aber nicht mehr wie der hiess.
Ich plädiere für Metallschaufeln - nachdem mir mein Kunststoffblatt letztes Jahr nach einigen Jahren regelmässigen Einsatzes gebrochen ist. Neben der Stabilität ist zum Graben in sehr hartem Schnee Metall ausserdem viel besser.
Ich nehm dafür einfache Skistöcke ohne Längenverstellmöglichkeit - nur etwas länger als für die Piste und größere Teller sind schlau.
Irgendwo gehts immer :-) http://www.snow.co.nz/snowreports/snowreport.asp?skiArea=36
Cool danke,war echt hilfreich
Kommt ein wenig drauf an, auf was Du Wert legst. Wenns dir vor allem auf schwieriges Gelände ankommt, dann ist sicher der 1,78 besser. Wenn Du lieber mit viel Speed über freie Hänge düsen willst, dann schaden ein paar cm mehr (so bis Körperlänge) aber auch nicht. Im Vergleich zu deinem gewohnten Racetiger und anhand der Tatsache, dass Du Tiefschnee-Anfänger bist, würde ich aber auch zu dem kürzeren tendieren.
Freeskiing ist so eine Art Sammelbegriff für die ganzen neuen stylischen Skidisziplinen. Dazu gehört das Freestyle-Skifahren, wo versucht wird mit Ski alle möglichen akrobatischen Sachen zu machen - also in Freestyleparks oder auf Buckelpisten mit wilden Sprüngen und Drehungen. Beim Freeriden gehts dann ins mehr oder weniger ursprüngliche Gelände - also in den Tiefschnee, wo dann schon auch gesprungen wird aber über natürliche Felsabsätze usw. - was das Gelände halt so hergibt.