
Bei mir steht immer eine Wasserflasche auf dem Tisch. Im Sommer können es durch das intensivere Training und die höheren Temperaturen auch durchaus ein paar Liter mehr werden. Auch ich zähle den Kaffee nicht dazu, von dem ich sicher auch noch einmal einen Liter trinke... ;-)

Durch das (in unserer Zivilisation übliche) ständige Tragen von Schuhen wird die Fußmuskulatur zwar entlastet, aber dafür auch geschwächt. Man braucht einfach nur den Vergleich mit einem Muskeltraining zu machen: Muskulatur, die nicht trainiert wird, wird unterentwickelt.
Beim Fuß kann das zur Folge haben, dass Fehlstellungen entstehen. Das wiederum kann dazu führen, dass man diese Probleme korrigieren muss, etwa mit Einlagen und Stützen.
Beim Barfußlaufen muss statt eines Schuhs die eigene Muskulatur die Fußes die Stützarbeit leisten, somit wird die Muskulatur auch gestärkt.
Schuhhersteller haben dies übrigens auch schon erkannt und spezielle Schuhe entwickelt, die kaum Stützarbeit leisten. Diese Modelle erkennt man an einer sehr flexiblen Sohle, etwa die "Nike Air Free". Mit ihnen wird auch das quasi Barfuß-Joggen möglich, denn sie schützen die Füße, ohne dass sie eine große Stützarbeit liefern.
Wer allerdings damit anfängt, sollte daran denken, dass auch beim Fuß die Muskeln langsam aufgebaut werden müssen, sonst kann es zu Problemen mit der Muskulatur oder am Bandapparat kommen. Wer schon Probleme wie unterentwickelte Muskulatur, Senk- und Spreizfuß hat, sollte das auch mit dem Arzt besprechen, weil eventuell diese verstärkt werden könnten.
Ich werd das Barfußlaufen mal vorsichtig ausprobieren, weil es sehr interessant klingt, Danke!

Komplexe Kohlenhydrate (Polysaccaride = Vielfachzucker) sind Hauptenergielieferanten des Körpers und die beste Form der Kohlenhydrate, die ein Sportler, vor allem ein Ausdauersportler bekommen kann.
Sie müssen vom Körper zunächst im Dünndarm aufgespalten werden, um überhaupt verwertbar zu sein. Dadurch gelangen sie zwar langsamer, daber dafür gleichmäßiger ins Blut.
Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel und damit die Energieversorgung länger konstant.
Einfache Kohlenhydrate (Monosaccaride = Einfachzucker) hingegen geht sofort ins Blut, lässt den Blutzucker rapide ansteigen, ebenso die Insulinausschüttung. Dadurch ist der Zucker sehr schnell verwertet und der Blutzucker sinkt wieder nach kurzer Zeit ab, durch die schnelle Insulinausschüttung sogar häufig unter den vorherigen Wert, so dass es möglicherweise zu einer Unterzuckerung kommen kann.
Deshalb sollten Sportler sein Hauptaugenmerk auf komplexe ("langsame") Kohlenhydrate legen. Diese sind zum Beispiel in Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Brot, Getreide, Vollkornprodukten und Kartoffeln enthalten.
Einfache Kohlenhydrate sind zum Beispiel in Süßigkeiten, Honig, Gebäck, Limonaden, Traubenzucker und als Fruchtzucker auch in Obst enthalten. Sie eignen sich für Sportler eher dazu, um eine kurze Schwächephase zu überbrücken oder dem Körper kurz vor Wettkampfende noch einen Energieschub zu geben (die berühmte Cola bei den Radsportlern unmittelbar vor dem Ziel).
OK, sehr interessant und ausführlich. Vielen Dank, pooky

Der Ruhepuls bzw. die Ruhe-Herzfrequenz wird am direkt nach dem Aufwachen noch im Liegen gemessen. Und nur dieser ermittelte Wert wird auch tatsächlich als "Ruhepuls" bezeichnet.
Denn sobald die Herzfrequenz einmal durch eine Aktivität, also das Aufstehen, gestiegen ist, wird er nicht mehr das niedrige Niveau erreichen, das sich nach einer längeren Schlafphase einstellt.
Auch im Sitzen ist die Herzfrequenz höher als im Liegen, somit erfolgt die richtige Messung wie gesagt noch im Liegen direkt nach dem Aufwachen.

Ich habe beste Erfahrungen mit dem Continental GP 4000s gemacht und ihn an allen meinen Rennrad-Laufrädern montiert.
Der Rollwiderstand ist gering und damit super, die Pannensicherheit ist sehr gut und leicht ist der Reifen auch. Im Gegensatz zum Vorgängermodell GP 3000 hat er auch eine wesentlich längere Haltbarkeit.
Der GP 4000s hat in diversen Test, kürzlich im "Tour-Magazin" und bei "Roadbike" jeweils als Testsieger abgeschnitten.
Ich kann Dir den Reifen uneingeschränkt empfehlen.

Die weißen sind üblicherweise die Standard-Tapes (klassisch), die bunten und dünnen häufig die so genannten "Kinesio"-Tapes.
Der Unterschied ist hier erklärt:
http://www.sportlerfrage.net/frage/welche-aufgaben-hat-ein-tapeverband
Bei den "Kinesio"-Tapes werden durch die unterschiedlichen Farben auch die unterschiedlichen Wirkungen definiert, allerdings fehlt bis heute, was auch in der anderen Antwort steht, bis heute der wissenschaftliche Beweis für die tatsächliche Wirkung der Bänder.
Danke für die Erklärung. Und sehr interessant das mit der Studie!

Das ist richtig. Der Körper kann Stoffe nur aufnehmen, es aus einem isotonischen Medium stammt, also der Anteil der festen Stoffe in etwa gleich hoch ist, wie im Blut.
Damit eine hypertone Flüssigkeit für den Körper verwendbar ist, muss also Flüssigkeit entzogen, also isotonisch gemacht werden. Das ist für den Körper bei sportlichen Aktivitäten gut, weil er damit seine durch den Sport entstandenen Flüssigkeitsdefizite ausgleichen kann.
Siehe dazu auch eine Antwort, die ich kürzlich hier schrieb und worin ich auch auf die von Dir gestellte Fragestellung eingegangen bin:
pooky am 21. November 2008 09:48 Oh, da fehlt doch glatt ein "wenn" im zweiten Satz. Es muss also heißen: "...nur aufnehmen, wenn es aus einem...".

...es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Kleidung. Für mich gilt dieses Uralt-Argument noch immer. Aber wenn es hagelt und stürmt setze ich mich dann doch lieber auf die Rolle (mit dem Rennrad).

Solange Du kein Fieber hast und Dich einigermaßen wohl fühlst, kannst Du ein vorsichtiges Training versuchen und zwar im sehr niedrigen Herzfrequenzbereich, am Besten an der Grenze zwischen Kompensations- und Grundlagenausdauer 1-Bereich, also an der Schwelle um die 60 Prozent der maximalen HF.
Sobald aber eine erhöhte Temperatur oder gar Fieber im Spiel sind, dann STOPP! Du riskierst Folgeprobleme, wenn nicht gar eine Myokarditis, also eine Herzmuskelentzündung.
Ansonsten solltest Du auch mit dem Training aufhören, wenn sich Dein Zustand verschlechtert.

Nein, Räder speziell für den Winter gibt es wirklich nicht. Du kannst höchstens ein Rad winterfit machen, indem Du es mit Blechen, Lampen und so weiter ausstattest.
Aber es gibt, wie Du bemerkt hast, Reifen, die im winterlichen Gelände besser geeignet sind, als andere, auch wenn diese nicht unbedingt als "Winterreifen" bezeichnet werden.
Häufig sind das Reifen mit einem grobstolligen Profil, manche Hersteller werben gar mit eine weicheren Gummimischung für manche Modelle, was in der kalten Jahreszeit Vorteile bringen kann.