mücken, bremsen etc. sind eine plage, der man fast nicht entkommt. das einzige, was-neben schnellem laufen-helfen würde: zu einer tages- (oder besser gesagt: nacht-)zeit zu laufen, wenn diese biester nicht da sind... musste mal morgens vor 4 uhr zum flughafen und habe allen ernstes einen jogger gesehen, der hatte sicher keinen bremsenalarm...
... also bei 8-10km verhungerst du nicht, binchen!! aber generell: möglichst auf milchprodukte verzichten, die machen den magen "sauer", das merkst du dann unangenehm; dasselbe gilt bei mir z.b. für äpfel. daher schließe ich mich an: eine banane, einen riegel, evtl. etwas trockenobst!! und letztendlich gilt: du musst selbst ein bißchen experimentieren, was du am besten verträgst. ps: wenn du angst hast, dass du nicht mehr nach hause kommst, nimm doch einfach einen riegel mit zum laufen, den kannst du dann bei bedarf während des laufens essen!
Danke für die Antwort hornino!
Ich nutze zur Marathon-Vorbereitung den Vorbereitungsplan meines Laufpartners mit (sowas findest Du in allen möglichen Varianten im Internet, z.b. "vorbereitung marathon" bei google eingeben). Unser Plan sieht 5x25km vor, 3x30 und 1x35km; damit kamen wir zuletzt immer auf eine plus/minus 3:50er Zielzeit. Zwischen den Ü25er Läufen laufen wir quasi ständig 10-15km Runden (alle 1-3 Tage, das hängt natürlich auch ein bißchen von der beruflichen Auslastung ab...) - abschließender Tipp: diese ganzen Vorbereitungspläne immer nur als Leitfaden verwenden, es sind keine allgemeingültigen Rezepte; auf die innere Läuferstimme hören; wenn die lange Distanz schwer fällt, einfach Tempo verlangsamen und so trotzdem versuchen, die Distanz zu Ende zu gehen... Viel Spaß!!
ich benutze zwei paar: einmal die gepolsterten, mit laufeinlagen ausgestatteten schuhe. vorteil: sehr weiches, gefedertes laufen, nachteil: großer kräfteverlust, als würde man stundenlang über weichbodenmatten laufen; dann noch die "harten" ohne einlagen. vorteil: sehr gute kraftübertragung auf die straße, weniger energieverbrauch beim laufen, nachteil: stöße aufs knie, nach langem lauf mehr schmerzen als bei schuh nr.1
fazit: die weichen fürs training, die harten für den wettkampf
evtl. das tempo ein bißchen verlangsamen, tief "dorthin einatmen", wo der krampf herkommt, weiterlaufen, dann müssten die seitenstechen weggehen - wenn nicht, evtl. langsamer beginnen, mit der trinkmenge vor dem start ein bißchen variieren, da musst du halt ein wenig experimentieren, was bei dir am besten gegen seitenstechen wirkt. sei aufmerksam deinem körper gegenüber, achte beim laufen mal genau auf alles, was du spürst, so kriegst du die seitenstechen sicher in den griff! viel glück!!!
auch ich würde kombinieren (vgl. antwort von "derdrehwurm") , kann dir zudem aus meiner erfahrung mit bergläufen sagen, dass sie eine geniale wirkung auf die kondition haben und eine geschwindigkeitssteigerung über längere ebene strecken nach sich ziehen! und wenn es dir eh spass macht, umso besser!!
Servus michas! 2:07 ist doch schon mal gut, oder, von daher hast Du ja bereits gute Trainingserfahrungen gemacht, sonst hättest Du Deine Zielzeit gar nicht erreichen können. Also: Weiter so und in Sachen Leistungssteigerung: Hast Du schon mal an eine Leistungsdiagnostik gedacht? So erfährst Du u.a., innerhalb welcher Pulsfrequenz Du am besten trainieren sollst. Dann brauchst Du noch einen Pulsmesser, damit Du Deinen Puls beim Training kontrollieren kannst. Wenn Du dann immer mal wieder über mehrere km an oder knapp über diese Grenze gehst, dann macht sich sicherlich ein Leistungssprung bemerkbar, der Dich an oder unter die 2:00 Std. ranbringt!! Ein anderer Tipp (falls machbar): In den Bergen rennen, Anstiege und Hügel laufen, des bringts!! Viel Erfolg! PS: Unmittelbar vor dem Lauf trainiere ich nurmehr locker und ohne großen Zeitzwang!
Nein, brauchst Du eigentlich nicht (vgl. die beiden Vorgänger-Antworten)! Aber Du könntest es mal probieren, eine kleine Trinkflasche mitzunehmen, dann hast Du schon mal "geübt", falls Du mal längere Strecken gehen willst. Die Alternative zum Mitnehmen von Getränken besteht darin, an Kiosken vorbeizulaufen und ein paar Euro für eine Schorle oder ein Spezi dabei zu haben.
Der "Klassiker" ist nach meiner Meinung die Fahrt von Mayrhofen über Ginzling bis hoch zum Schlegeis-Speicher (bis dahin großtenteils Straße, wobei man auch Offroad biken kann). Ab dem Speichersee führt ein Trail über das Pfitscherjoch (2.246 m hoher Talübergang) bis zum Grenzübergang nach Italien! Wenn Du ein bißchen rumgoogelst, findest Du allerlei Webseiten inkl. Erfahrungsberichte (z.B. www.gps-tour.info). Viel Spaß!!
beiki am 18. Mai 2008 12:13 Danke für die Antwort und den Link hornino!
Gerne :-)
ich empfehle eine leistungsdiagnostik in einen sportzentrum, dem dem auch ein laktattest gemacht wird. daraus kannst du die optimale, d.h. maximale pulsfrequenz fürs training und für den wettkampf ableiten. du startest dann in einem eher niedrigeren pulsbereich und kannst das ab der mitte bzw. gegen ende der strecke steigern! generell gilt also: langsam starten, in der anfangseuphorie der ersten kilometer überfordert man sich gern mal, und diese überforderung fehlt dann am ende, man riskiert krämpfe und erschöpfungszustände, das wird dann eine enorme plackerei!!