Beim Klettern beinhaltet der Begriff Sturzfaktor das Verhältnis zwischen der Sturzhöhe zu der Länge des Seils. ( Sturzhöhe dividiert durch die ausgegebene Seillänge = Sturzfaktor ). Je höher hier also der Sturzfaktor ist desto stärker wird das Seil belastet, wobei der Sturzfaktor 2 der höchste Faktor ist, da du nicht tiefer als die doppelt ausgegebene seillänge fallen kannst.
Du kannst auch die Bewegungsamplitude beim Klettern vergrößern. Das heißt, du machst z.B. Touren, in denen man besonders weit ausspreizen muss, dann kannst du da deine Hüftbeweglichkeit trainieren.
Gute Idee - ich werde es das nächste Mal probieren.
Min. 15min Dehnung sollte man sich nach jedem Klettertraining gönnen (nicht vor oder während, sonst lässt die Maximalkraft nach).
Für wichtig halte ich Beine (Hände aus dem Stand mit durchgedrückten Knien auf den Boden; Spagat; Briefmarke; im Sitz Beine Anhocken und Knie nach außen drücken...), Arme (Handflächen gegeneinander drücken...), Schultern...
Danke :-). Was ist eine Briefmarke in dem Zusammenhang?
Heutzutage ist es eher der Kultstatus. Die darin enthaltenen Routen sind alles Klassiker die mehr oder weniger bedeutend für die Entwicklung des alpinen Klettersports waren. Nach heutigen Maßstäben sind höchstens noch 50 - 60 % wirklich schöne Klettereien - die andern kann man aber zumindest als alpine Abenteuerrouten der Extraklasse durchgehen lassen.
Warum das Buch seinerzeit unter Kletterern so einen "bibelähnlichen Status" hatte, lag an mehreren Gründen. Einerseits war es für die damalige Zeit recht aufwändig gemacht mit hervorragenden Wandbildern und ausführlichen Beschreibungen, von Routen, zu denen vorher sonst oft nur unzureichende oder zumindest keine deutschsprachigen Infos aufzutreiben waren.
Dazu kam dann der Sammeltrieb. 100 Route waren darin beschrieben, die allesamt nur den wirklich "Guten" vorbehalten waren. Da ging dann das große Kräftemessen los, nach dem Motto "wieviel Pause-Touren bist Du schon geklettert?"
"31".
"Respekt!"
Erst vor wenigen Jahren konnte der erste Kletterer alle "abhaken".
Interessant - danke für die Erklärung.
Sloper sind meist etwas grössere, dafür aber abgerundete Griffe ohne eine Vertiefung oder Kante, an der die Finger halt finden könnten. ein Sloper kann meist nur durch die Reibung zwischen Finger und Griff gehalten werden (weswegen man auf Slopern auch viel weißes Puder findet) Entscheidend ist bei Slopern oft, in welche Richtung man sie belastet.
Wenn Boulderer begeistert von Slopern reden, dann nicht, weil sie so schön zu klettern sind, sonden weil sie oft ein Problem darstellen, über dessen erfolgreiche Lösung man stolz berichtet. (die nicht so erfolgreichen Bolderer schweigen dann meist ;-))
Gruß, Daniel
ATC, weil ich ihn auch zum Sichern verwende und er zum Abseilen gut geeignet ist. Mag sein, daß der 8er besser fürs Abseilen ist, aber der ATC ist besser fürs Sichern. und beides auf den Berg mitzunehmen ist überflüssiges Gewicht.
Gruß, Daniel
Hi
wenn kommandos, dann "zu" und "ab"
in der Kletterhalle, wenns eh zu laut ist, gebe ich eigentlich keine Kommandos, schaue höchstens mal kurz runter oder setze mich gleich ins Seil (wenn der Partner pennt, ist es halt ein kleines Sturztraining) ob ich dann abgelassen werden will oder nicht, signalisiere ich mit einem kurzen Handzeichen.
"Stand" darf nur dann verwendet werden, wenn eine Partnersicherung nicht mehr nötig ist, weil man selbst abseilt, aus der Route nach oben aussteigt oder man den Partner von oben nachsichert, weil dieser nachsteigt.
Wann immer man vorhat, doch noch vom Sicherungspartner abgelassen oder weiter gesichert zu werden, ist das Kommando "Stand" absolut tabu.
Gruß, Daniel
da muss aber doch auch einmal kurz intervenieren. ich glaube es hapert etwas an der richtigen beschreibung des bewegungsablaufs. also wie der name schon sagt, ist der deadpoint, die stelle in der bewegung in der man kurz für einen bruchteil einer sekunde in der luft zu stehen scheint. das heißt, gemeint ist der punkt beim dynamo in dem der richtungswechsel eintritt, da der schwung zu ende ist. greift man nun genau an diesem punkt, ist der angepeilte griff am besten und leichtesten zu fixieren, da der körper in einem ruhezustand ist und man keine zusätzlichen stabilisierenden bewegungen einleiten muss.
Martinswand wurde schon genannt, das sind Mehrseillängenrouten mit bis zu 12 Seillängen. Wenn Du lieber Sportkletterrouten knapp über dem Boden hast, dann gibts gleich daneben das Dschungelbuch. So ab dem 7. Grad aufwärts ist das richtig lohnend, wobei viele Routen recht speckig sind. Leichtere Routen, aber auch stark abgespeckt gibts weiter rechts im ÖAV-Klettergarten.
Martinswand bei Zirl. Ab V+ gehts los, oben (fast) offen.
Ohropax mitnehmen. Zur Kommunikation entweder Funkgerät oder mit Doppelseil klettern.