Frage von MeineKrim, 49

Zu wenig Fett während der Definitionsphase?

Guten tag,

Also ich trainiere nun seit etwa einem Jahr mit meinem eigenen Körpergewicht . Mit Trainingsbeginn habe ich auch meine Ernährung für den Muskelaufbau umgestellt.Habe in der Zeit auch gut an Muskulatur und Kraft zugenommen . Das Kardiotraining habe ich zu Anfang vernachlässigt und erst ende Januar eingeführt. Vor etwa 2 Wochen bin ich dann erstmal in die Definitionsphase übergegangen um den KFA zu senken . Habe dementsprechend meine Ernährung auf ein Kaloriendefizit umgestellt . Ich habe mich allerdings bewusst dazu entschieden erstmal auf kalorienzählen zu verzichten und erstmal mit meinem Hungergefühl zu arbeiten .(also ich esse wenn ich hunger habe um ein zu großes defizit zu vermeiden) Also habe ich ein wenig experimentiert wie ich vor allem den Fettanteil reduziere, Proteine stabil halte , Kohlenhydrahte hochschraube und dabei geschmacklich auf meine Kosten komme.Ich erspare euch nun meinen kompletten Ernährungsplan ,jedenfalls besteht meine Eniergiezufuhr derzeit aus einem ziemlichen großen anteil an Kohlenhydrahten , einem etwas geringerem Anteil an Proteinen und einem sehr geringem Anteil an Fett . Nämlich ungefähr 0.4-0,5g/Kg Körpergewicht. Ich wiege nun etwa 1,8 Kg weniger als vorher und der optische Effekt ist schon deutlich sichtbar. Ich habe nun erfahren das ein zu geringer Fettanteil zu erheblichen Problemen führen kann und ich möchte lieber nochmal nach euren Erfahrungen fragen , bevor ich eine böse Überraschung erlebe. Bisher fühle ich mich allerdings gut und es gibt bisher keine Kraft/Muskulaturverluste zu beklagen.Zudem trinke ich sehr viel. Allerdings läuft das ganze ja erst seit zwei Wochen. Danke für eure Antworten

Tobi

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Eumelinchen, 49

Hm, nach 2 Wochen und 1,8kg kann man noch nicht wirklich etwas über den dauerhaften Erfolg sagen. Ich finde es zwar gut, sich auf das Körpergefühl zu verlassen, aber gerade anfangs in der Umstellungsphase kann das doch ein wenig problematisch sein. Der Körper ist ja an eine bestimmte Ernährung gewöhnt und entsprechend ist das Hungergefühl auch von den "alten" Gewohnheiten beeinflusst. Mein Gefühl zu der Frage wäre daher, dass du doch mal anfängst mit einem Rechner die Kalorien und die Nährstoffverteilung zu überprüfen. Auch damit sollte man es natürlich nicht übertreiben! Als Anhaltspunkt und zur Überprüfung des Eßverhaltens kann es aber sinnvoll sein, es sich mal ein wenig im Detail anzusehen und nicht nur zu schätzen. Du musst ja nicht gleich ins andere Extrem verfallen und nur noch nach Tabelle essen. Aber z.B. kleinere Anpassungen im Sinne von weniger Kohlenhydraten und mehr Eiweiß und etwas mehr Fett (wenn du davon tatsächlich zu wenig hast - meistens erwischt man eher zu viel davon!) können schon Sinn machen.

Antwort
von lillyann, 38

Es klingt so als würdest Du Dich sehr bewusst ernähren und ziemlich fleißig trainieren. Das ist schon mal super. Ich würde Dir als Tipp geben, mache weiter wie bisher. Wenn Du weiter Muskeln aufbauen willst, dann stelle genug Proteinzufuhr sicher also den Standard 1-2g pro Körpergewicht. 
http://www.netzathleten.de/ernaehrung/sportler-ernaehrung/item/2579-wie-viel-eiw...
Ich würde mich nicht auf die Kalorien konzentrieren sondern bewusst auf die Proteine achten und wieviel Kohlenhydrate du zu Dir nimmst.

Antwort
von whoami, 34

"jedenfalls besteht meine Eniergiezufuhr derzeit aus einem ziemlichen großen anteil an Kohlenhydrahten , einem etwas geringerem Anteil an Proteinen und einem sehr geringem Anteil an Fett" - Das ist genau so wie man es nicht machen soll. Denn Fett ist essentiell, sprich lebensnotwendig. Kh hingegen nicht! Kh haben einen negativen Einfluß auf die Hormonproduktion (um genau zu sein auf Insulin) und legen sehr zuverlässig die Fettverbrennung lahm. Mit viele Kh abzuspecken ist sehr schwer und man muss extrem hungern um eine Wirkung zu erzielen. leichter und auch gesünder geht das mit wenig Kh und mehr Fett.

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