Frage von ace24, 662

Wintertraining Radsport?

Hallo,

Ich würde gern mal eure Erfahrungen zum Wintertraining im Radsport hören bzw. wie ihr Trainiert??

Heuer hab ich bis jetzt ca. 10.000 km abgespult, so langsam fehlt mir die Motivation für den Rest des Jahres. Jetzt bin ich am überlegen im Winter das Radfahren zu reduzieren (auf der Rolle halte ich es sowieso nicht länger als 1h aus).

Mein Plan ist Jede Woche 2-3x Laufen im GA bereich, 1-2x Fitnesstudio (davon 1mal Maximalkraft Training für die Beine) und am Rad nur mehr Regenerieren bzw. ein paar Spaßausfahrten am WE.

Kann ich damit trotzdem meine Rad-Leistung über dem Winter erhalten/Steigern?

Antwort
von Millennium75, 611

Ich schließe mich grundsätzlich der Antwort von Juergen63 an. Ich selbst trainiere auch nur noch zum Spaß. Bei Glätte fahre ich nie wieder Rad, nachdem ich mir einmal die Winter- und darauf folgende Saison damit vermasselt habe (Sturz mit Folgen).

Wenn trocken, gehe ich bis -5 °C mit dem Rad auf die Straße (Atembinde! unter 4°C). Darunter bringt nichts, weil ich mir sonst die Atemwege verkühle. Normales Training (2x/Woche 20 - 40 km). Auf einer Fahrt wechsele ich Drehzahl- (Ausdauer, etwa 60%) mit Hochgeschwindigkeits-/Gebirgs- (Kraft, 15%) und ruhige Ausdauersessions (Motivation, 25%) ab. Reine Spaßradausflüge mache ich mit Freunden meist am Wochenende, bringen mir (außer Motivation) jedoch nichts.

Ich laufe locker 1x die Woche 6 km Straße, aber nur als Ausgleich. Mir bringt das für den Radsport gar nichts. 2x die Woche Fitnessstudio 15 Minuten Laufband, wechselndes Tempo. 1 Minute Sprint in der Mitte der Dauer (hohe Laufbandgeschwindigkeit). Sonst so 12 bis 15 km/h. Die Oberschenkelpresse setze ich nicht in Maximalkraft ein, sondern in maximalen Wiederholungen. Die Fahrradkraft trainiere ich lieber auf dem Rad in den Bergen (wohne am Taunusgebirge). Dann bringt mir das auch was.

Für den Rest der Muskeln gehe ich schwimmen. Sporadisch, eher selten.

Vielleicht gibt es im von mir Beschriebenen ja ein wenig Anregung für dich :)

Antwort
von Juergen63, 562

Der Radsport gehören zu den Saisonal bedingten Sportarten. Sofern man jetzt im Winter keine Crosswettbewerbe oder Wettbewerbe auf der Bahn absolviert.  Ich fahre das ganze Jahr durch, reduziere das Training und die Intensität im Winter etwas. Ich betreibe den Radsport aber nur noch als Hobbie, ohne Wettkämpfe. Das Fitnessstudio bzw. der Kraftsport ist ein guter Ausgleich. Laufen bietet sich als weitere Ausdauerkpomponennte an, bringt dich in Punkto Radsport aber nicht wirklich weiter. Das sind dann doch zwei paar Schuhe. Hier zählt dann nur das spezifische Radtraining. Ich würde das Radtraining zwischen November und Januar etwas reduzieren. Nur zusehen das du im Grundlagenausdauerbereich agierst. Ab Februar dann die Intensität wieder steigern um im Frühjahr langsam in Form zu kommen. Das Ganze Trainingsprozedere ist natürlich davon abhängig ob du für dich fährst oder an Rennen teilnimmst und wo letztlich deine Ziele liegen.

Antwort
von ManfredBodyKey, 458

Hallo,

meine Erfahrungen zum Winterradsport sind...Schütze deine Atemwege vor Kalter Zugluft...Vermeide Steile Bergauffahrten damit du nicht zu tief Luft in die Lunge saugst und damit einer Erkältung vorbeugst. Ich ziehe mir statt Radschuhe dicke Winterstiefel an mit Rusch fester Sohle und dicke Handschuhe, denn auch deine Füße müssen Warm sein...Winter-Spikereifen  helfen dir halt auf dem Schnee zubekommen. Ein Tip von einem Radsportfreund.. fahre im Winter höchstens 30 km am Stück haben mir geholfen...Jetzt allerdings fahre ich im Winter nicht mehr, denn die Straße wird im Winter enge für Radsportler ,wenn Schnee liegt.. Wichtig ist immer "Sehen und gesehen werden gilt im Sommer wie auch im Winter.. denn der Weiße Schnee blendet die Autofahrer mächtig..." Ich trainiere jetzt immer  im Winter auf dem Heimtrainer ,denn es weniger gefährlich als auf der Straße im Winter...lg.Manfred

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community