Frage von erbse,

Wieviele Ruhetage brauche ich in einer Woche Kletterurlaub?

Eine Freundin hat gemeint, man sollte immer nur zwei Tage klettern und dann einen Ruhetag machen. Aber da ist es ja schade um die vielen Möglichkeiten ... Ist das wirklich nötig?

Antwort von MarkusStadler,
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Das seh ich ähnlich wie xtough. Im Endeffekt muss jeder selbst wissen, wann er einen Ruhetag braucht - das hängt von so vielen Faktoren ab, dass man dazu keine pauschale Aussage machen kann. Wenn man beim Einklettern schon merkt, dass die Muskulatur vom letzten Tag noch geschädigt ist, dann sollte man kürzer Treten.

Bei mir ist spätestens nach 2 anstrengenden Klettertagen ein Tag Pause fällig, sonst geht nicht viel, bzw. ist absehbar, das ich mir in schwierigen Routen nur den Frust holen würde. Da ich meistens mit Gruppen unterwegs bin, wo schwächere Kletterer dabei sind ist an so einem Tag dann meistens ein "Leichtklettertag" angesagt - dann klettere ich nur Routen, die mich nicht anstrengen, was so ungefähr zwei komplette UIAA-Grade unter meinem Onsight-Limit ist. Oder ich fotografiere mal einen Tag nur oder schau mir die Gegend an.

Antwort von xtough,
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Das kommt auf das Gestein an (rauher Kalk und Sandstein scheuern den Bast schneller von den Fingern als er nachwachsen kann) und auf die Schwierigkeit der Routen (wenn Du die ganze Zeit 3 Grade unter Deinem Onsight-Niveau kletterst, brauchst Du wahrscheinlich keinen Ruhetag aber jeden Tag alles geben geht wohl nicht).

Du musst halt entscheiden, ob es Dir auf sportliche Höchstleistungen oder Erlebnis und Abwechslung ankommt. Ich für meinen Teil lass mir die Reiseroute nur ungern vom Trainingsplan aufdiktieren. Meist sorgen Transfertage und Wetter ohnehin für genügend Erholungspausen zwischendurch.

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