Frage von ChiefKief, 39

Wiedereinstieg in den Sportleralltag nach 2jähriger Zwangspause trotz Null Motivation?

Nach nun knapp über 2 Jahren ans Bett gefesselt sein (2 komplizierte Brüche und Lungenquetschung nach Autounfall), zähen Reha-Marathons,einer längst überfälligen Ernährungsumstellung und einer mittelschweren Depression (welche ihren Ursprung in dem Unfall und der darauf folgenden Immobillität hatte) versuche ich nun wieder einen Weg raus aus dem Molloch zu finden und endlich wieder in die Normalität einzusteigen. Ich frage deswegen** hier** nach, da diese Page fast ausschliesslich von Menschen besucht wird, für die Sport nun mal ihr Leben ist. Ich habe einen ziemlich miesen Kampf gegen meine Psyche und meinen Körper (so wie ich ihn die letzten 24 Monate kannte)hinter mir und nun ist der langersehnte Moment da, indem ich einen Neuanfang starten muss. Allerdings ist meine derzeitige Motivation dahingehend bei weitem nicht so ausgeprägt, wie ich gedacht hätte, dass sie ist. Hat irgendjemand von euch solch ein Armageddon hinter sich gebracht, bzw. kann nachfühlen, was ich meine? Eigetl sollte ich platzen vor Freude...aber das tu ich (aus mir unerkklärlichen Gründen) nicht...Meine Frage ist also, wie sich ein effektiv gestalteter Wiedereinstieg aus eigener Kraft zusammensetzt. Sei es durch alltägliches,alternative Ernährung,Nahrungsergänzung,spezielle Aktivitäten die einen Umbruch der Stimmung begünstigen,oder,oder,oder... So, Heulsusen-Monolog zu Ende... :)

Ich bedanke mich schon mal recht herzlich für das lesen (und eventuelles beantworten).

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo ChiefKief,

Schau mal bitte hier:
Motivation Sportler

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von Eumelinchen, 37

Hallo, deine Geschichte klingt sehr übel! Du hast ja ordentlich was duchgemacht! Ich kann auch gut verstehen, dass du entsprechend psychisch zu kämpfen hast. Ich habe immer noch mit meinem Knie zu tun, aber es ist inzwischen wieder so gut, dass ich mich auch vorsichtig wieder an das alte Aktivitätsniveau rantaste. Sportliche Einschränkungen werden mir voraussichtlich bleiben, aber es geht wieder deutlich mehr als mir ursprünglich prognostiziert wurde. Ich bin kein Profisportler und kann daher zurückschrauben, aber ganz auf den Sport zu verzichten wäre schon sehr hart gewesen. Was mir geholfen hat: Sehr regelmäßige sportliche Aktivität, aber anfangs nicht zu viel auf einmal. Das Leistungsniveau lieber langsam steigern und wie oben schon erwähnt wurde kleine Teilziele setzen. Rückschläge werden auch nicht ausbleiben und dann muss man die Ziele entsprechend korrigieren. Sehr wichtig waren für mich auch Menschen, die mich unterstützt haben! Es gab auch negative Einflüsse (bis hin zur Schadenfreude), aber ich habe mich an die unterstützenden gehalten. Das waren teilweise Menschen mit ähnlichen Problemen, die es auch wieder zurück in den Sport geschafft haben. Der Austausch war sehr wertvoll! Ansonsten setze ich auf gesunde Ernährung, aber ohne Nahrungsergänzung, höre auf meinen Körper und die richtige Balance zwischen Anforderung und Entspannung. Abwechslungsreiche Bewegung hilft mir auch dabei. Nicht immer nur leistungsorientiert, sondern ruhig viel entspannte Bewegung (in meinem Fall zügige Spaziergänge, Radfahren, Yoga). Wünsch dir alles Gute!

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von KilluaCool, 39

Oha das klingt hart was du hinter dir hattest kann nicht wirklich nachfühlen aber habe ein kreuzbandriss wurde vor 4 monaten operiert also muss ich vom fussball bestimmt insgesamt 8 monate pause machen also kann villt ein bisschen mitfühlen, darf ich fragen ob du einen sport betrieben hast? Also im verein, denn bei mir is das so ich versuche alles damit ich wieder mit fuasball weiter machen kann trainiere zur zeit härter den je, weil ich will einfach wieder den spass haben den ich vor meiner verletzung mit fussball hatte , will in den wettbewerb wieder einsteigen meine mannschaft überraschen wenn ich zurueck komme und im training gegen sie spiele, will dominieren besser als je zuvor werden, ist schwerer als gesagt aber das treibt mich sehr an. Wenn du mal im verein warst würde ich dir echt empfehlen darauf zubzielen wieder damit anzufangen oder einfach so eine sportart zu beginnen wo du drauf hinarbeiten musst um mit anderen mithalten zu koennen ich denke das ist die groesste motivation und wenn die arbeit dann früchte trägt hahah gibts kein besseres gefühl

Antwort
von Finnja, 21

Ach Du meine Güte. Das klingt ÜBELST! Was die Motivation anbelangt, so muss sich zum einen erstmal Dein Kopf an den Umstand gewöhnen, dass Du wieder Einsatzbereit bist. Dahingehend würd ich sagen, fang doch erstmal klitzeklein an und geh mal alles an Übungen durch, die Du machen kannst. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es gerade die kleinen "Erfolgserlebnisse" sind, die einen den Wiedereinstieg erleichtern, bzw. einem den richtige Drive geben, sich aus seiner Situation zu ziehen. Was Ernährung angeht, so ist der Wirkstoff Omega 3 ein wahres Wundermittelchen ist. Ist halt kein Medikament, sondern fällt unter die Sparte "Nahrungsergänzung": Siehe: http://www.vitaminexpress.org/de/ultrapure-omega-3-kapseln-omega-3-kapseln (<- Les Dich da mal durch..dann weisst Du was ich meine).

Abschliessend sei vielleicht noch gesagt, dass ein radikaler Wechsel Deiner direkten Umgebung sehr förderlich sein könnte. Das heisst nicht, dass Du jetzt zwingend umziehen musst, aber wenn ich Dich richtig verstanden habe, warst Du sehr lang an eine Location gebunden, die Dich auch jetzt noch konstant an diese schwere zeit erinnert... Vielleicht irgendeine grundlegende Veränderung in Deiner Bude? :) Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg bei Deinem Wiedereinstieg!

Finni

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von Kladusch, 15

Hi,

viele kleine Ziele stecken und stolz sein auf das, was du bereits erreicht hast.

Hier ein etwas schmalziges Video zur Motivation...

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