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Wie wird der Atmen beim Sport kontrolliert?

gefragt von HupffroschHupffrosch am 05.08.2008 um 18:44 Uhr

Was passiert dabei im Körper?


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sportbiene
beantwortet von sportbiene am 5. August 2008 23:04
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Naja, aber so automatisch läuft es im Sport aber auch nicht immer ab. Oft wird dazu geneigt, bei Anstrengung die Luft anzuhalten. Das sollte möglichst vermieden werden. Und bei Anstrengung immer ausatmen und bei Lockerung einatmen. Beim Laufen sollte man auch versuchen den Rythmus zu finden weil sonst schmerzhafte Seitenstiche auftreten können. Also sollte man sich hier nicht so auf das Hirn verlassen, sondern sich schon selbst kontrollieren.


ExuRei
beantwortet von ExuRei am 5. August 2008 18:50
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Gesteuert wird die Atmung durch das Gehirn beziehungsweise das Atemzentrum im verlängerten Rückenmark. Ausschlaggebend ist dabei die Reaktion von Chemorezeptoren auf den Kohlenstoffdioxid-Gehalt des Blutes. Übersteigt dieser einen gewissen Schwellenwert, setzt der Atemreiz ein. Rezeptoren die auf den pH-Wert des arteriellen Blutes sowie einen Sauerstoffmangel reagieren, haben nur eine zweitrangige Bedeutung als Atemreiz.

Über die sensiblen Fasern des Nervus vagus wird auch die Ausdehnung der Lunge erfasst. Überschreitet diese ein gewisses Maß, so wird die Respiration reflektorisch begrenzt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Atmung#AtemsteuerungderS.C3.A4uger


anonym
beantwortet von einem Gast am 6. August 2008 17:54
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@ sportbiene: Komisch. Die Frage lautete: Wie wird der Atem kontrolliert? Was passiert im Körper? Und nicht: Wie beeinflusse ich mein Atemverhalten beim Laufen.

Merkwürdigerweise kommt es meistens zu Seitenstechen, wenn der Läufer versucht sein Atmen zu kontrollieren und sich einen (falschen) Atemrhythmus aufzwingt. Forschungsergebnisse haben auch bewiesen, dass solch ein auferzwungener Atemrhythmus kontraproduktiv ist, wenn es um Leistung geht (= leistungshemmend bzw. leistungsmindernd). Aber das spielt bei dem Fragesteller vermutlich keine Rolle...

Ein Laufanfänger sollte zuerst einmal lernen auf seinen Körper zu hören,(da die meisten dazu sowieso nicht fähig sind) bevor er sich auch noch einen künstlichen Atemrhythmus angewöhnt, da es keine allgemein verbindlichen Anweisungen und Regelungen für das Atmen gibt - weil es eben eine (individuelle) Körpersache ist.

Aber das kann letztendlich jeder halten wie er will.


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