wolfi am 17.09.2007 um 21:29 Uhr Ich meine diese fast akrobatischen Haltungen, die manche Profis einnehmen: Po hinter dem Sattel oder fast auf dem Lenker liegend. Bringt das wirklich was? Oder ist das nicht eher gefährlich? Sollte ein Hobbyfahrer das nachmachen oder lieber nicht?

Sie sind sehr wichtig, schließlich können sie durchaus Unterschiede von locker zehn km/h ausmachen. Ich zum Beispiel bin ein leichter Fahrer (62 kg), habe bei Abfahrten normalerweise gegenüber schwereren Fahrern das Nachsehen. Mit der richtigen Position (meine persönliche: mit dem Schritt über dem Oberrohr tief kauernd, Knie zusammen, Hände in Oberlenkerposition, Ellenbogen nach unten) kann ich diesen Nachteil wett machen.
Allerdings sollte man, wie du schon bemerkt hast, dies üben, da die Kontrollfähigkeit über das Rad sinkt.

Eine aerodynamische Sitzposition spielt eine um so größere Rolle je höher die Geschwindigkeit ist, also bei den Abfahrten. Leider weiß ich nicht, wie stark die Wirkung ist, aber sie ist sicherlich wesentlich, was man ja auch bei den Profis deutlich sehen kann.
Hände in Oberlenkerposition auf der Abfahrt...na hoffentlich kommt da nicht mal irgendwas Unerwartetes in deine Bahn...Oder sind das dann die Fälle, in denen du deine Helme zerlegt hast, wie du woanders mal geschrieben hast?
Jepp, Hände auf dem Oberrohr deshalb, damit sie (von der Breite her) nah am Körper sind und hinter dem Lenker steil nach unten (man kann das so schlecht beschreiben). Es stimmt schon, dass man das Rad dabei kaum lenken kann und ich empfehle diese Position wirklich nur dann, wenn es gerade oder durch sanfte Kurven geht. Aber meine Stürze sind passiert, als ich in der normalen Unterlenkerposition (also Hände an den Bremshebeln) war. Meistens rutschte bei vollem Tempo mein Heck weg... .-(