Roadrunner am 21.02.2008 um 8:49 Uhr Ich bin mir nie genau sicher wie weit man bei den Grundschlägen im Tennis ausholen soll. Besonders bei der einhändigen Rückhand. Reicht eine Ausholbewegung bis zur rückwärtigen Wand (so dass die Schlägerspitze nach hinten zeigt) bzw. Zaun, so dass man praktisch von hinten nach vorne schwingt, oder soll man noch weiter ausholen, wobei aber doch sicherlich die Gefahr der Rotation besteht, und man den Ball einfach leichter verzieht. Was für eine Ausholbewegung ist besser?

Hallo, du hast dir die Frage eigentlich schon selber beantwortet. Ich denke, dass der Schläger nicht viel weiter als Richtung Rückwand zeigen sollte, aber daran muss man sich nicht sklavisch halten. Wenn mit mehr Power geschlagen wird, wird auch die Schleife etwas größer und der Umkehrpunkt wandert etwas weiter nach schräg hinten.
Wichtig ist richtig zum Ball zu stehen. Vor allem die Rückhand wird von 90% der Hobbyspieler vollkommen verkehrt ausgeführt.
Einhändige Rückhand: Rechte Fußspitze etwa im 45 Grad Winkel zum Netz. Schläger wird mit beiden Armen parallel haltend rechte Hand am Griff und linke Hand am Kreuz des Schlägers mit einer Drehung der Schulter (ganz wichtig) nach hinten geführt. Kurz vor dem eigentlichen Schlag schaust du idealerweise über deine rechte Schulter zum Ball. Beim Vorwärtsschwingen löst du deine linke Hand und führst den Schläger beim Öffnen der Schulter nach vorn zum Ball. Treffpunkt des Balls ist schräg vor dir. Und sehr wichtig: der Schlagarm muss gestreckt sein!!! Schön ausschwingen. Am Ende zeigt der Rückhandarm nach rechtsoben, so als wolltest du die Freiheitsstatue imitieren.