torsion am 13.08.2007 um 17:07 Uhr
Mein Problem: Große freilaufende Hunde. Jedesmal, wenn ich jogge und so einem Getier begegne, weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich habe immer Angst, dass ich mir die häufigste Verletzung beim Joggen einfange: den Hundebiss. Wie soll ich mich verhalten bzw. wie kann ich schon auf Entfernung erkennen, wenns kritisch wird?

Ich versuche, ruhig und bleiben und laufe locker weiter, ohne aber den Hund aus dem Augenwinkel zu verlieren. Wenn der Hundehalter sichtbar in der Nähe ist, versuche ich zusätzlich, Augenkontakt mit ihm aufzunehmen. Meistens verstehen sie das und rufen ihren Hund zu sich. Ich bin mit dieser Taktik bislang gut gelaufen und habe keinerlei Probleme mit Hunden gehabt. Dazu muss ich aber auch sagen, dass ich überhaupt keine Angst vor Hunden habe.
Ich habe einen sogenannten Dogchaser. Das ist so ein Gerät, das auf Knopfdruck einen Ton abgeben soll, der für uns nicht hörbar ist, aber für den Hund unangenehm sein soll. Ich habe das auf einer Wanderung einmal probieren müssen, und da hat sich der Hund, der erst ziemlich angriffslustig war, auf wundersame Weise von mir abgewendet. Denn im Gegensatz zu pooky habe ich Angst vor Hunden, und das sollen sie ja angeblich auch riechen.

Ich kenne das Thema weniger vom Laufen, aber als Radfahrer mag ich freilaufende Hunde ebenso wenig.
Mein Bruder hatte neulich einen schweren Unfall, weil ihm ein Dackel vors Rennrad gelaufen war!
Ich finde Hundebesitzer, die ihre Tiere nicht unter Kontrolle habe, absolut rücksichtslos und habe dafür keinerlei Verständnis.
Ich weiss zwar aus vielen Gesprächen, dass (mindestens) jeder zweite Hund "Tut nix" heisst, aber als Radfahrer drehe ich einen Salto ja nicht nur, wenn die Töle mich angreift, sondern ebenso, wenn er "nur spielen" will.
Ich habe auch keinerlei Lust, jedesmal anzuhalten und den Hund anzusprechen, wie hier teilweise vorgeschlagen wurde, sondern ich möchte die Strasse ungefährdet benutzen können, wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch.
Als Hundebesitzer sollte sich natürlich der Besitzer um seinen Hund kümmern und ihn so erzogen haben, dass es erst gar nicht zu brenzligen Situation kommt. Solltet ihr dennoch einem agressiven Hund begegnen, bitte nicht weiterlaufen, sondern gehen und den Hund ansprechen. Kommt er auf euch zu Augenkontakt aufnehmen, sich zu ihm bücken und ihn anschreien. Dann haben die viele Hunde Angst und gehen aus dem Weg. Ansonsten den Besitzer bitten den Hund anzuleinen.
bravo am 14. August 2007 16:03 Ich sage ja den Hundebesitzer er soll aufpassen und den Hund festhalten,aber die das der Hund will nur Spielen will und er tut nichts.Weiterlaufen kann ich dann nicht weil der Hund ja vor meinen Beinen läuft und ich stürzen kann,aber das verstehen ja einige Hundebesitzer leider nicht.
Ich hatte schon einmal beim Joggen das Vergnügen, dass ein Schäferhund mich trotz Leine in den Allerwertesten gebissen hat. So traurig es ist, ich habe mir nun als einer, der sowieso große Angst vor Hunden hat, so ein Hunde-Spray zugelegt, will und musste es bisher Gott sei Dank noch nicht benutzen.
man tut so, als hebe man einen stein auf und geht in eine wurfausgangsposition. das hält auch spanische rudel ab. außerdem laufe ich selber mit 2 großen hunden an der leine. einer heißt "der tut nix" und der andere "doch sie fressen sogar enorm viel". es sind windhunde. bestes hund für läufer.
ERGÄNZUNG: Wenn es tatsächlich kritisch werden sollte, dann würde ich aber lieber stehen und versuchen, ganz ruhig zu bleiben, weil sich der Hund sonst animiert fühlt und zubeißt.