Wie lange soll die Tauchphase nach dem Startsprung beim Schwimmen sein?

gefragt von ottifant am 11.08.2007 um 12:47 Uhr

Ich habe wieder einmal Schwimmen im Fernsehen gesehen. Es war sehr auffällig, dass die Schwimmer alle unteschiedlich lange unter Wasser bleiben nach dem Startsprung. Ich konnte nicht wirklich einen klaren Vorteil daraus erkennen. Oder täusche ich mich da?

Frage beantworten Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Technik x 1.128 Schwimmen x 1.037

anonym
beantwortet von NusaDua am 17. Februar 2008 01:17
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Maximal darf die Tauchphase nach dem Startsprung 15m betragen. Wettkampfbestimmungen. Zitat: (3) Ein Teil des Körpers muss während des gesamten Wettkampfes die Wasseroberfläche durchbrechen. Es ist dem Schwimmer jedoch erlaubt, während der Wende völlig untergetaucht zu sein sowie nach dem Start und nach jeder Wende eine Strecke von nicht mehr als 15 m völlig untergetaucht zu schwimmen. An diesem Punkt muss der Kopf die Wasseroberfläche durchbrochen haben. Der Schwimmer muss an der Wasseroberfläche bleiben bis zur nächsten Wende oder bis zum Ziel. Zitatende. Das gilt für Freistil (Kraul), Rückenkraul, Delfin/Schmetterling.

Für Brustschwimmen gilt das folgende: Zitat: (2)Nach dem Start und nach jeder Wende darf der Schwimmer vollständig untergetaucht einen vollen Armzug bis zu den Oberschenkeln und einen Beinschlag ausführen. Der Kopf muss die Wasseroberfläche durchbrechen, bevor sich im zweiten Armzug die Hände am weitesten Öffnungspunkt der Arme nach innen drehen. Danach muss in jedem vollständigen Zyklus , bestehend aus einem Armzug und einem Beinschlag, ein Teil des Kopfes die Wasseroberfläche durchbrechen. Zitatende. Gruss. ND


anonym
beantwortet von udalerich am 4. November 2007 18:40
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

In der Tauchphase ist der Körper langgestreckt, die Arme sind eng zusammenliegend nach vorne gestreckt oder liegen nach der einen zugelassenen Armbewegung eng am Körper an und die Beine machen Delfin-Bewegungen. Dadurch ist der Wasserwiderstand sehr gering, jedenfalls geringer als aufgetaucht und durch die Beinbewegungen hat der Schwimmer einen schnellen Antrieb/Vortrieb. Dadurch ist man unter wasser schneller als mit regulären Schwimmbewegungen über wasser. Aus diesem grund ist die Tauchphase auch streckenmäßig begrenzt. Auf den Trennleinen Sind entsprechende Markierungen, an denen spätestens ein Körperteil wieder die Wasseroberfläche durchbrechen muss. Gute Schmimmer (oder eher Taucher) schaffen locker eine ganze Bahn unter Wasser und wären damit im Vorteil.



Verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:



Die unter sportlerfrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.