Frage von wursi, 64

Wie ist eure Meinung zu veganer Ernährung: ideal zum Abnehmen, gsunder Lebensstil, oder absoluter blödsinn?

Hallo Meine Lieben!

die Vegane Ernährung liegt regelrecht im Trend - immer mehr Leute ernähren sich vegan und sind glücklich dabei. Da ja Fleisch eher mittelmäßig gesund ist, entscheiden sich viele für dieses Essverhalten. Doch, fehlen dem Köper mit Veganer Ernährung wirklich wichtige Stoffe? wie sieht es mit Fruchtzucker aus? Was meint ihr dazu? Wie ist eure Meinung?

Danke für eure Stellungnahme!!

Antwort
von Daniel87Dee, 26

Also mal kurz auf dem Punkt zu kommen...

Vegan heißt nicht gleich Dünn sein, Fleisch macht bestimmt nicht dick! Dick wirst du von zu vielen Kohlenhydrate und natürlich gesättigte Fettsäuren. Und Kohlenhydrate, gibt es in der Veganen Ernährung genug. 

Ich finde jeder sollte sich so Ernähren wie er will, aber ich werde schön weiter mein Steak genießen :D

 

Antwort
von Yogaverrueckt, 26

Jein. Die meisten Inhaltsstoffe, die Allesfresser über tierische Produkte zu sich nehmen, können auch bei veganer Ernährung dem Körper zugeführt werden. Einzige Ausnahme: Vitamin B12. Allerdings erfordert es sehr viel Zeit und Energie, sich mit dieser Form der Ernährung so auseinander zu setzen, dass sie ausgewogen ist und es nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Ob es am Ende gesund ist, hängt einfach davon ab, wie bewusst und vielseitig man sich ernährt (wie bei jeder anderen Ernährungsform auch), hier ist es nur noch etwas aufwändiger.

Aber niemand entscheidet sich vegan zu leben, weil Fleisch so ungesund ist: Dann würde es ja reichen, Vetarier zu sein. Und ob Fleisch gesund oder ungesund ist, hängt ja auch von der Qualität und der Menge ab. Die Veganer, die ich kenne, lehnen Massentierhaltung und die Ausbeutung von Tieren in jeglicher Form ab. Das bedeutet aber nicht nur Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte. Das heisst auch: kein Leder, kein Honig, keine Gummibärchen (oder eben vegane), teilweise kein Wein, Guinese ist erst seit ein paar Monaten vegan usw. usf.

Antwort
von wiprodo, 36

Vegane Lebensweise ist eine Sache der ethischen Einstellung, die sich darauf stützt, für den persönlichen Verbrauch keine tierischen Lebewesen leiden oder sterben zu lassen. Konsequenter Weise müssen Veganer auf jegliche tierische Produkte (Fleisch, Leder, Wolle, Gelatine….) verzichten.

Vegane Ernährung ist jedoch meistens eine Modeerscheinung, aber nicht unbedingt ungesund, da man bei ausgewogener rein pflanzlicher Ernährung durchaus alle lebensnotwendigen Nährstoffe erhalten kann, allerdings nur, wenn man über eine gesunde Darmflora verfügt; denn diese ist dafür verantwortlich, dass man von den 20 Aminosäuren auch die  8 essentiellen (lebensnotwendigen, von Menschen nicht aus pflanzlichen Eiweißen herstellbaren) Aminosäuren erhält. Die Darmbakterien ernähren sich nämlich von der in der pflanzlichen Nahrung enthaltenen Cellulose, bauen daraus Aminosäuren auf (tierische Eiweiße) und vermehren sich dadurch prächtig. Danach werden sie im Dickdarm verdaut, und so erhält man seine essentiellen Aminosäuren, ohne dass man tierische Produkte auf dem Teller hatte.

Aber wehe, man muss Antibiotika einnehmen! Diese töten nicht nur die Krankheitskeime, sondern auch die Darmbakterien. Geschieht dies radikal, ohne dass man durch Einnahme von Probiotika für den Wiederaufbau einer gesunden Darmflora sorgt, kann es aufgrund fehlender essentieller Aminosäuren ernste Probleme geben (Abnahme der Leistungsfähigkeit, schlechte Wundheilung …).

Antwort
von Juergen63, 30

Im Endeffekt muss das jeder für sich selbst entscheiden. Fleisch enthält mit Eiweiß, Creatin ( im rotem Fleisch ) und diversen Vitaminen wichtige Bestandteile die der Körper für diverse Stoffwechselvorgänge. Diese Stoffe kannst du dem Körper natürlich auch anderwertig zuführen. Und wenn es letztlich über ein sinnvoll eingesetztes Supplement wäre. Wichtig ist sich ausgewogen zu ernähren. Das gelingt im Endeffekt auch ohne Fleisch, so das hier dann wirklich nur noch persönliche und ethische Gründe einfliessen die über die Frage Fleisch ja oder nein entscheiden.


Antwort
von wurststurm, 44

Gesunde Ernährung bedeutet für mich frische Lebensmittel, selbst zubereitet. Die Palette sollte dabei möglichst gross sein, das Angebot breit. Fisch gehört für mich unbedingt auf den Teller, auch Fisch und Milchprodukte, einfach neben Obst und Gemüse. Einschränkung bedeutet immer Mangel. Dass Veganer oder andere puritanische Diätisten "glücklich" sind halte ich für eine blosse banale Behauptung.

Antwort
von whoami, 23

Die vegane Lebensweise ist keine Sache von ethischer Einstellung, sondern ein Blödsinn von Menschen, denen es zu gut geht und die zu viel Zeit haben für Spinnereien.

Die Natur hat den Menschen nun mal als Fleischfresser gemacht - deswegen haben wir einen langen Dünndarm und einen kurzen Dickdarm, Schneidezähne - im Gegensatz z.B.  zu den pflanzenfressenden Affen, die einen riesigen Bauch haben und auch brauchen, um die Pflanzen zu verdauen.

Solche evolutionären Gegebenheiten kann man sich nicht wegwünschen - so funktioniert die Natur nicht! Auch wenn man tierlieb ist - Fleisch sichert unser Überleben.

Massentierhaltung ist ein völlig anderes Thema, was von Veganern aber gerne als Argument mißbraucht wird.

Hier lesen: http://euleev.de/lebensmittel-und-ernaehrung/website/577-wider-den-veggie-wahn


Kommentar von wiprodo ,

Deine Argumente für und wider eine vegane Ernährung sind ziemlich dünn. Nicht die Schneidezähne machen den Fleischfresser, sondern die Reißzähne wie beim wilden Löwen und zahmen Stubentiger. Das sind reine Fleischfresser! Und was haben diese für tolle Schneidezähne?! Anstelle der Reißzähne findest du beim Menschen Mahlzähne – wie beim Kaninchen oder beim Rind! Hat da etwa die Evolution einen Fehler begangen?

In den Zeiten, als die Evolution dem Menschen sein Gebiss verpasste (vor vielen 100-Tausend Jahren), kam nur ganz selten ein Kotelett auf den Teller; Blättern, Knollen und Früchte waren angesagt, garniert mit ein paar Maden, Käfern und Schnecken, und sicherten das Überleben. Koteletts waren viel zu schnell auf den Beinen und somit nicht auf dem täglichen Speiseplan. Die gab es nur, wenn mal ein verwesendes Gnu (die Reste einer Fleischfresser-Mahlzeit) oder ein unliebsamer Anverwandter (der nicht so schnell wie ein Gnu weglaufen konnte) sich zum Verspeisen anboten. Und als dann endlich die Menschheit lernte, mit Hilfe von Speer und Pfeil und Bogen dem Gnu ans Kotelett zu langen, waren sein Gebiss und die Biologie seiner Verdauung längs (von der Evolution) beschlossene Sache.

Antwort
von ManfredBodyKey, 30

Hallo,

sollte sich jemand Vegan, Nagan.....oder welche Spezis es noch gibt ernähren mich er oder sie sich  bewusst werden mit dem Verzicht auf Fleisch lebt es sich noch lange nicht Vegan...in vielen Lebensmittel sind versteckt Tierische Produkte enthalten(meiste in Form von Schweinefleisch).Viele Veganer haben ein Vitamin-B-Mangel, Eisen und Folsäure... Speisegelantine (also Schweinschwarte und Fette) ist in Zahnpasta-Gummibärchen, Brötchen(damit diese schön luftig sind),Kosmetik, Cremes enthalten...Ein Maß an Fleisch soll damit angedeutet werden, denn zu viel davon bringt Gicht und Rheuma .....Ein Bericht in der ARD zum Thema " Alles Wissen -in welchen Alltagsprodukten ist Schwein enthalten".

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