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Driver und Fairway-Hölzer aus mehreren Materialien haben schon eine lange Vergangenheit, auch wenn die aktuelle Werbung hier von “spektakulärer Neuheit” spricht und die Golfmagazine ins gleich Horn blasen.
Schlag gern mal einfach so die Bälle raus. Klappt auch scho sehr gut mit vielen Schlägern. Nur mit dem Holz nicht. Wenn ich normal schlage geht der Ball zum Schluss immer ganz stark nach rechts... Ist ja ned so toll, wie kann man das hinkriegen?

Das liegt weniger an der Ansprechposition, sondern ist vielmehr eine offene Schlagfläche im Treffmoment. Nennt man Slice, die Kurve nach rechts. Darunter leiden 85% aller Golfer. Gründe: 1. falsche Schwungebene (zu steil) 2. zu starker Griffdruck (blockiert die Handgelenke) 3. falsche Startbewegung (über die Schulter gestartet) 4. falsches Schwungtempo (zu schnell) 5. zu grosse Schaftlänge (Standardware ungefittet). Ein angepasster Driver (Fitting) und ein geeigneter Pro (90% der Pros können dies mittlerweile nicht mehr) sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Schlag erstmal ein Eisen 3 mit Draw und pack erst dann wieder einen Driver an. Sonst drehst Du Dich im Kreis, da Du nie einen korrekten Schwungablauf zur Routine werden lässt, wenn Dich der Driver immer wieder aus der Bahn wirft. Ein Gesamtpaket aus Driverfitting und Driverkurs bietet www.longhitter.com an ... das Ergebnis dieser Kombination ist wirklich sensationell.

Die Ansprechposition ist beim Driver eine völlig andere als bei allen (!) anderen Schlägern. Um dem Ball bei der relativ steilen Schlagfläche Höhe zu verleihen, trifft man den Ball während der Schlägerkopf bereits wieder in der steigenden Phase ist. Dies erfordert zwei Dinge: Der Ball muss erstens aufgeteet werden und zweitens muss er weiter vorne kurz vor dem vorderen Fuß platziert werden. Wichtig ist eine ruhige Schwungbewegung die eher von Innen an den Ball kommt. In der Regel wird aber mit dem Driver wild herumgefuchtelt. Im Rückschwung wird total überdreht und im Durchschwung kommt dann der Schlägerkopf von Außen an den Ball. Das sorgt auch bei gerader Schlagfläche anfänglich noch für eine guten Flug. Der enorme Seitendrall des Balles läßt diesen dann aber im großen Bogen nacht rechts schießen.
Als Anfänger sollte man eigentlich den Driver ganz weglassen. Nach zwei Jahren Golferfahrung kann der zum Thema werden. Vorher in der Regel nicht. Erst wenn man alle Eisen mit demselben Schwung spielt ist man reif für den Driver. Wer aber mit kurzen und mittleren Eisen zurecht kommt, aber ab Eisen 5 kaum mehr Länge erzielt vor allem aber das Fairways nicht mehr trifft, hat eine schlechte Schwungebene und sollte dringend weitere Trainerstunden nehmen. Es ist leider so: Der Traum vom Longhitter fängt mit einer guten Eisentechnik an .....
Driver und Fairway-Hölzer aus mehreren Materialien haben schon eine lange Vergangenheit, auch wenn die aktuelle Werbung hier von “spektakulärer Neuheit” spricht und die Golfmagazine ins gleich Horn blasen.