Soweit ich weiß, sind GPS-Pulsuhren ja ziemlich genau, und können die gefahrene Strecke und die Höhenmeter bis auf einen Meter genau messen. Barometrische Pulsuhren sind dagegen etwas ungenauer. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht, wie groß die Abweichung ist, wenn man die gleiche Strecke, mit beiden Pulsuhrenarten ausgerüstet, fahren würde. Kann man dies prozentual ausdrücken?

Systembedingt kann die Abweichung nicht in Prozent oder ein einem gleichbleibenden Wert angegeben werden, schließlich hängt die barometrische Messung vom Luftdruck ab und dieser verändert sich. Ändert sich der Luftdruck während einer Tour stärker, so ist auch die Abweichung größer, bei geringeren Änderungen entsprechend geringer. Gerade auf meiner Hausrunde kann ich das regelmäßig feststellen, mal ist mein Haus nach meiner Rückkehr um 30 Meter "abgesackt", mal um 100, manchmal "steht" es 70 Meter "höher".
Also daraus eine gleichmäßige Abweichung abzuleiten, ist nicht möglich.
Mit meiner GPS-Uhr Forerunner gibt es diese Abweichungen nicht, sie misst die Laufzeitabweichungen der Signale von den Satelliten. Drei bis vier sind dabei schon ausreichend, um genaue Messungen vorzunehmen.
Aber (es gibt immer ein 'Aber'): die Höhe kann die Garmin nicht sehr genau bestimmen, siehe dazu http://alpinum.at/viewtopic.php?t=1237 (der Beitrag von 'eganahl'). Nur weil Etwas digital angezeigt wird, muß es nicht genau sein.
Dieses "Aber" bezieht sich auf eine Ungenauigkeit von gerade mal 20 Metern. Barometrische Messgeräte haben, wie ich schon schrieb, größere Ungenauigkeiten, von den Abweichungen auf derselben Höhe zu unterschiedlichen Zeitpunkten einmal abgesehen.