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Wie gefährlich ist der Biss einer Kreuzotter?

gefragt von blueskybluesky am 30.06.2008 um 17:26 Uhr

Wir haben in letzter Zeit viele Kreuzottern gesehen und ich fand das eigentlich ganz faszinierend. Jetzt habe ich von einer Bekannten gehört, dass sie tatsächlich gebissen wurde und das wohl ziemlich heftig war. Was muss man genau befürchten und wie schnell muss man reagieren?


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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 30. Juni 2008 17:56
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Eher nicht gefährlich - sieh mal hier:

http://www.reptiles.de/Kreuzotterbiss.htm

Kommentar von C1a23116461d5856f98ee072ea319bc9smallbluesky am 2. Juli 2008 21:50

"Neben Herzrrhythmusstörungen kommt es aber immer zu einem ausgeprägten, lokalem Ödem mit bakterielle Verunreinigung, die zu schweren Folgeschäden führen können." So richtig nett hört sich das aber nicht an ... Eine Bekannte wurde letztens gebissen und muss wohl mit 6 Wochen rechnen, bis das wieder halbwegs weg ist. Ich hatte mir das ehrlich gesagt harmloser vorgestellt.


Markus Stadler
beantwortet von Markus Stadler am 4. Juli 2008 08:12
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Ich kenne zwei Leute, die gebissen wurden - die eine (vor über 20 Jahren) als Kind in den Bergen, wo es sogar lebensbedrohlich war, da es auch Stunden dauerte, bis sie endlich im Krankenhaus war. Sie hats zum Glück überlebt, starke schmerzen und mehrere Wochen stillhalten haben ihr aber bis heute panische Angst vor allem was sich im Gras bewegt erhalten.

Der zweite Fall ist noch nicht lange her - sie ist nach dem Schwimmen im See barfuß auf eine Kreuzotter gestiegen, die Schlange hat daraufhin wohl gleich zweimal zugebissen. Ausserdem war niemand in der Nähe und das Handy war auch ein Stück weg, so dass sie erst das verwundete Bein nochmal ordentlich belasten musste. Folge: extemes Anschwellen des kompletten Beins, Durchfall, Erbrechen, Kreislaufzusammenbruch. Nach einer Woche sah der Unterschenkel immer noch nicht nach einem solchen aus - dazu nur noch Fortbewegung mit Krücken und absolute Sportpause für ca. 6 Wochen und danach Neubeginn wie nach einem Monat Gipsbein.

Auch wenns vielleicht nicht wirklich lebensbedrohlich ist - für einen Sportler am Anfang des Sommers sicherlich ein Worst-Case-Szenario...


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