Ist diese überhaupt glaubwürdig?
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Die Waagen arbeiten mit der so genannten bioelektrischen Impedanzmessung. Hier wird ein geringer Strom durch den Körper geschickt, von einer Elektrode zur anderen und dabei wird der Widerstand gemessen, da Fett und andere Körpermassen unterschiedliche elektrische Leitfähigkeiten haben. Anhand dieser und anderer manuell eingegebener oder gemessener Werte wie Gewicht, Geschlecht, Alter, soll die Waagen einen Fettanteil errechnen.
Allerdings hat das Ganze ein systembedingtes Problem: Strom nimmt immer den kürzesten Weg. Somit haben Körperfettwaagen den Nachteil, dass sie nur den Anteil in den Beinen messen können, weil der Strom durch ein Bein nach oben geht und gleich wieder durch das andere Bein zurück. Andere Messgeräte, die beim Messen in der Hand gehalten werden, haben das gleiche Problem, nur, dass hier der Strom durch die Arme geht.
Es gibt aber eine Waage, die versucht, dieses Manko durch die Kombination beider von mir genannten Messmethoden sowie durch mehrere Messungen (von Hand zu Hand, Fuß zu Fuß, rechte Hand zum linken Fuß, linke Hand zu rechtem Fuß und linke Hand zu linkem Fuß) zu minimieren. Mit ganz guten Erfolg, wie mein Betreuer feststellen konnte.
Wir haben bislang den Körperfettanteil mit einer Hautfaltenzange gemessen, der bislang genauesten Methode. Mit der BC-545 von Tanita haben wir erstmals elektrische Ergebnisse, die sich weitgehend mit denen der "manuellen" Methode decken. Allerdings kostet die Waage auch knapp 200 Euro.

Pooky hat es sehr schön und ausführlich beschrieben. Das größte Problem ist halt der Stromfluss, der zur Widerstandsmessung notwendig ist und der sich hier im Körper den geringsten Wiederstand/kleinsten Weg sucht. Da ist die gute alte Hautfaltenzange noch am genauesten.