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Wie funktionert beim Radfahren der "runde Tritt" und was bringt er im Optimalfall?

gefragt von WammerlWammerl am 22.07.2007 um 20:35 Uhr

Ich habe von dem "runden Tritt" gehört, und möchte gerne wissen, wie genau er geht. Ist er schwer zu lernen, oder gar überhaupt möglich? Wie weit weicht der Hobbyfahrer davon ab, und wie hoch ist das Potenzial sich dadurch zu verbessern? Lohnt es sich überhaupt als Freizeitfahrer damit zu beschäftigen?


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pooky
beantwortet von pooky am 22. Juli 2007 21:18
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Der runde Tritt ist eines der wichtigsten Elemente des Radsports. Nur mit ihm ist eine effizielle Entfaltung der Kraft möglich. Ein normaler Radfahrer tritt nur auf das Pedal und zwar immer das, das gerade den oberen Totpunkt überwunden hat, also kurz nachdem es ganz oben stand. Der andere Fuß ist dann passiv und wird vom anderen Pedal, das sich unten befindet, nach oben "getragen". Hier geht ein Großteil der Tretökonomie verloren.

Beim runden Tritt übernimmt dieser "passive Fuß" eine aktive Rolle, indem er gleichzeitig zum Treten das anderen Fußes das untere Pedal nach oben zieht.

Durch dieses parallele Drücken und Ziehen und zwar immer im Wechsel, kommt es zum besagten runden Tritt, bei dem außerdem die beiden Totpunkte (oben und unten) besser überwunden werden.

Voraussetzung ist, dass die Füße fest mit den Pedalen verbunden sind. Hierfür werden so genannte Klick-Pedale mit speziellen Platten an den Schuhen verwendet. Diese erlauben das Ziehen, aber gleichzeitig im Notfall den Ausstieg durch Drehen des Fußes (ähnlich einer Skibindung).

Angesichts der doch recht komplizierten mechanischen Bewegung - ein gleichzeitiges Ziehen, Drücken und Wechsel dieser Bewegungen zwischen den beiden Füßen bei effizienter Trittfrequenz von 90 Umdrehungen pro Minute und mehr erfordert eine genaue Koordination - dauert es eine gewisse Zeit, bis der runde Tritt auch wirklich rund ist.

Auch Freizeitsportler können davon profitieren, denn diese Bewegung ist weitaus ökonomischer. Man fährt schneller, gleichzeitig effizienter und somit ausdauernder.


anonym
beantwortet von airwilon am 19. September 2007 10:55
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Hallo-sehr gut erklärt!-es muss aber nicht immer ein KlickPedal sein ,noch gibt es Bügelsysteme(Chrom,Kunststoff)in denen man aber auch Schuhe mit fester Sohle tragen sollte für vielleicht 3Euro95!Besonders ältere Radfahrer die immer noch mit weichen Turnschuhen radeln sollten dies mal ausprobieren!Grüsse Airwilon


anonym
beantwortet von jamhadar am 6. Oktober 2007 15:38
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es handelt sich um einen mythos. googel mal martin hillebrecht uni oldenburg. der hats genau untersucht. profi.


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