Und wie erkenne ich, ob genug Luft drin ist? Kann man das einfach durch Fühlen merken oder sollte man den Luftdruck messen?

Da ich mein MTB selten auf glattem Untergrund, sondern mehr im Gelände bewege, fahre ich mit 2.8 bar - das ist ein guter Kompromiss.
Es bietet sich wie pooky schon geschrieben hat eine Pumpe mit einer kleinen Druckanzeige (am Besten in Bar und PSI) an. Darauf kannst du genau erkennen wieviel du drin hast. Gibts bei Standpumpen z.B. von SKS oder bei Kompressoren.
Der benötigte Druck kommt generell auf den Reifen an. Bei Schlauchreifen fährt man normalerweise zw. 2 und 3 Bar.Je mehr Bar, desto besser die Laufeigenschaften, aber desto schlechter der Grip im Gelände.Aber Vorsicht: bei zu wenig Druck droht ein Durchschlag oder der Schlauch wandert und das Ventil reisst ab. Eigentlich sind bei allen Reifen aussen auf der Flanke Angaben über den benötigten Reifendruck.
Bei sog. Tubeless-Reifen kann mit weniger Druck gefahren werden, die richtigen Druck-Verhältnisse sind da auch auf der Flanke aussen angegeben.
Hier noch ein Link zu einer Standpumpe mit Anzeige:
http://www.sks-germany.com/sks.php?l=de&a=product&i=2297315360
Auf Asphalt fest aufpumpen, sonst "schwimmt" man im den Kurven. Im Gelände weniger Druck, aber Vorsicht vor den Ventilrissen! Ehrlich gesagt, ich pumpe nach Gefühl.

Idealerweise solltest Du eine Pumpe (einen so genannten Kompressor) mit Anzeige verwenden. Übliche MTB-Reifen werden mit 3,5 bis 4,5 Bar aufgepumpt. Bei diesen Werten ist auch kein zuverlässiges "Fühlen" mehr möglich, da schon bei Werten unterhalb dieser genannten der Eindruck, dass ein Reifen "fest" ist, entsteht.
Wieviel Druck ein Reifen tatsächlich verträgt und welcher empfohlen wird, steht stets auf der Reifenflanke. Ein zu niedriger Druck kann Reifenpannen und den berüchtigten Ventilriss verursachen. Daher ist ein ausreichender Druck wichtig.
Mit der Wahl der Pumpe hat pooky vollkommen Recht. Wenn du allerdings im Gelände fahren willst,solltestdu nicht über 2,5 bar gehen,da du ansonsten erheblich an Grip verlierst.
Außerdem sorgt im Gelände ein niedriger Luftdruck auch noch für einen besseren Rollwiederstand.