Crossmaxx am 03.03.2008 um 11:32 Uhr Kann mir das jemand Erklären?
Man kann auch Belastungsasthma bekommen, wenn man eine Lungenentzündung hatte und/oder Antibiotika nehmen musste, die sich auf dauer negativ ausgewirkt haben. Das ist mir passiert, ich bin mir aber nicht sicher, ob auch die antibiotika die ich davor gegen Harnwegsinfektion nehmen musste oder doch Übertraining daran schuld waren.
Grüsse

Das so genannte Belastungsasthma entsteht durch Zusammenziehen der Bronchien. Bei normalen Sportlern weiten sich diese normalerweise, allerdings leidet ein Großteil asthmatisch veranlagten Sportler an dem Gegenteil. Das hat damit zu tun, dass sie durch die Belastung und die dadurch bedingte höhere Atemfrequenz einer höheren Exposition mit Pollen oder anderen für sie schädlichen Einflüsse wie Luftverschmutzung ausgesetzt sind.
Durch das Zusammenziehen der Bronchien nimmt auch die Lungenkapazität ab, somit kommt es zu dem Phänomen des Belastungsasthmas.
Wenn nach einer starken körperlichen Anstrengung eine akute Verengung der Atemwege erfolgt, spricht man vom so genannten Belastungsasthma. 90% der Asthmatiker, aber auch 40 % der Heuschnupfenpatienten neigen – zumindest bei Pollenflug – zu diesen Beschwerden. Bei gesunden Menschen führt Sport eher zu einer Erweiterung der Atemwege. Ursache für das Belastungsoder auch Anstrengungsasthma genannt, ist das Austrocknen der Schleimhäute bei schneller Atmung unter Belastung. Auch Kälte kann das Anstrengungsasthma auslösen. Der Betroffen verspürt dann sechs bis acht Minuten nach der Belastung ein akute Atemnot, hervorgerufen durch das krankhafte Zusammenziehen der Bronchien. Quelle: Bundesverband der Pneumologen
Gruss. ND