Frage von BeastMode96, 87

Welcher Körpertyp Ektomorph Mesomorph oder Endomorph?

Hey, ich würde gerne wissen welcher Körper Typ ich binVorab bin ich vor 20 Tagen 14 Geworden ich bin 1.80m groß Spiel “Leistungs“ Fußball und bin eig recht Atletisch und Sehr Schnell!

Nun zu meinen Merkmalen

-Breite Schulter (Breiter als Hüfte.)

-Lange Arme und Beine

-Kleine Hände und Füße

Tallie sehr dünn

-etwas Fett (Körperfett c.a. 13-18%)

-Etwas Muskulös

-Hüftknochen gucken sehr weit raus (Tallie sehr dünn.)

-Muskel normal schnell aufbauen.

-Fettverlangert sich schon viel an Beine und Po (Sieht sehr Komisch aus, da ich Relativ dünn bin und auf einmal, dicke Beine hab.)

-57kg

Eig finde ich mein Körperbau sehr eigenartig, kann es sein (Bin ja in der Pupertät.) das die Hüftknochen wieder nach innen rücken, da es seeehr Merkwürdig aussieht, wurde auch darüber Angesprochen.Danke für die Antworten! 🙂

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wiprodo, 44


Ohne ein visuelles Abbild deines Körpers lässt sich solch eine
Zuordnung nicht durchführen, da man hier vorwiegend nach dem optischen
Eindruck  vorgeht und keine Basis für empirische Messungen hat. Aus
diesem Grunde sind die Einteilungen in Körperbautypen auch äußerst
umstritten.

Dennoch ist festzustellen, dass die äußere Erscheinungsform des menschlichen Körpers große Unterschiede erkennen lässt, die offensichtlich erblich vorbestimmt sind und gemäß den Vererbungsgesetzen an die Nachkommen weitergegeben werden. Gemäß dem Bedürfnis des Menschen, alles zu kategorisieren und klassifizieren, hat man schon seit je versucht, auch den Körperbau zu typisieren. Am bekanntesten sind die Einteilungen von Kretschmer (1888-1964) und Sheldon (1898 – 1977), die aus unterschiedlichen wissenschaftstheoretischen Standpunkten und Beweggründen letztlich zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Den Kretschmerschen Typen:

- leptosom
- pyknisch
- athletisch

steht die in heutiger Zeit häufiger diskutierte Sheldonsche Einteilung gegenüber:

- ektomorph
- endomorph
- mesomorph.

Grob und stark vereinfacht entsprechen diese den Körperformen:

- groß, schmal, dünn, zartgliedrig
- klein, dick, rund,
- mittelgroß, breit, muskulös, knochig.

Ob du hier eine Kategorie findest, zu der du gehören könntest, ist fraglich. In der Regel wird man sich in irgendeiner Mischform zwischen zwei, möglicherweise sogar zwischen allen drei Typen wiederfinden.



Kommentar von BeastMode96 ,

Erstmal bedanke ich mich für ihren Lange und Informativen Text, 
Dann bin ich wohl eine Mischform von allen drei......

Ekto: für Größe (Bin gerade erst 14 Geworden und 1.80M Bruder 1.91 Opa 2.00m)

Meso:Breit und Athletisch

Endo: Komische Form (Der Becken/Hüfte guckt sehr weit raus, ist das Normal.)

jz habe ich noch eine Frage die mir nicht aus den Kopf geht....

Ist es im Bereich des Möglichen das sich der Becken (Hüfte) wieder nach innen rückt(Grade mit der Taille ist.) so das es nicht mehr so “Femin“ aussieht, wäre für ihre Antwort echt dankbar!

Kommentar von wiprodo ,

Zuerst musst du dir darüber im Klaren sein, dass sich die Körperproportionen in der Wachstumsphase noch mehrfach verschieben können. Das wird vor allem für die Schulter/Beckenproportionen gelten; denn die Schulterbreite entwickelt sich erfahrungsgemäß relativ spät. Die Reihenfolge, in der die Körperabschnitt ausreifen, ist in der Regel (aber keinesfalls immer): Füße – Unterschenkel - Hände – Unterarme – Oberschenkel - Becken – Oberarme - Brustkorb – Schultern.

Und nimm die Körperbautypen nicht so ernst. Sie sind wissenschaftlich relativ bedeutungslos.

Kommentar von BeastMode96 ,

Okey, alles Klar danke für ihre Antwort.

Antwort
von wurststurm, 51

So etwas wie Körpertypen gibt es nicht.

Wikipedia:
Sheldon postulierte eine Einteilung des Menschen nach den Keimblattgeweben des Embryos;
Diese Keimblattgewebe trügen beim einzelnen Menschen in
unterschiedlichem Ausmaß zur Körpermasse bei und bestimmten so den Typ:
ektomorph, mesomorph oder endomorph.
Diese Idee ist heute medizinisch widerlegt. Das Konzept taucht heute
fast ausschließlich im Fitness-Bereich auf, um ein dem Körpertyp
angepasstes Trainingsprogramm zu erstellen. Die Begriffe und umsomehr
die dahinterstehende Theorie sind aus heutiger Sicht mehr als
fragwürdig; wissenschaftlich relevant sind sie nicht.

Kommentar von BeastMode96 ,

Alle Klar dann ist das geklärt, eine weitere Frage hätte ich noch, weil mir die Frage nicht aus den Kopf geht, also ist es im Bereich des Möglichen das sich der Becken (Hüfte) wieder nach innen rückt(Grade mit der Taille ist.) so das es nicht mehr so “Femin“ aussieht, wäre für ihre Antwort echt dankbar!

Kommentar von wurststurm ,

Das Skelett ändert sich eigentlich nicht. Einen "femininen" Körperbau kann man aber problemlos mit Krafttraining aufmotzen. Das sieht im Moment nur deshalb dürftig aus weil da die Muskeln fehlen. Die kann man aber antrainieren.

Kommentar von BeastMode96 ,

Ok, wie meinst du ''Antrainieren''? Sixpack übung, mein Sixpack ist schon etwas sichtbar, oder soll ich allgemein den Oberkörper Trainier, d.h. Brust, Schulter, Oberarme?

Kommentar von wurststurm ,

Alle grossen Muskelgruppen werden trainiert. Man trainiert nie nur Oberkörper sondern immer Rumpf, Beine, Arme, Oberkörper.

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