
Das kommt wie schon beschrieben auf die einzelnen Fahrer und deren Stärke in den Bergen an. In der Regel wird vorn als kleines Kettenblatt ein 39iger Blatt gefahren und hinten meist ein 26iger Ritzel. Die Anstiege bei der Tour de France zb. liegen Prozentual meist so zwischen 8 und 14%, da man die Strapazen auch irgendwo in Grenzen halten muß. Immerhin fahren die Jungs ja nicht nur einen Berg in den 3 Wochen der Tour hoch. Beim Giro gab es letztes Jahr eine Bergetappe die am steilsten Streckenabschnitt satte 21% hatte. Das ist schon sehr extrem und dort fahren manche sogar ein 29iger Ritzel hinten.

Auf ganz schwierigen Bergetappen reizen die Mechaniker die Kapazitäten der Schaltwerke voll aus, also kommt hinten auch schon mal ein Ritzelpaket mit bis zu 25/26 Zähnen rauf. Nicht selten werden auch Kompaktkurbel entweder stattdessen oder zusätzlich montiert, also zum Beispiel 34/50.
Dreifach-Kurbeln werden gar nicht verwendet, Schaltwerke mit längeren Käfigen und somit größerer Kapazität werden eher selten eingesetzt.
Was letztlich zum Einsatz kommt, hängt von den bergfahrerischen Qualitäten und der Wünsche des Jeweiligen ab. Ein klasse Bergfahrer kann die steilsten Rampen auch schon mit den normal montierten Übersetzungen bewältigen.