Sobald Überhänge richtig steil bzw. waagrecht werden, verliere ich irgendwie die Orientierung und weiß nicht mehr, wie ich weiterklettern soll. Außerdem zieht es einem die Füße so leicht von den Tritten. Gibt es Tricks, wie man diese Schwierigkeiten überwinden kann?
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Ich würde Dir empfhelen, das Dachklettern zuerst einmal im Boulderraum zu üben. Da fällt schonmal der Stress des Klinkens weg und man kann sich ganz auf das Klettern konzentrieren. Außerdem ist man näher dran und kann sich vom Boden eine Strategie überlegen und versuchen diese umzusetzen. So bekommt man schneller ein Gefühl für die speziellen Bewegungen, die für Dächer nötig sind. Diese kann man dann später in den Routen gut umsetzen.
Siehe auch http://www.sportlerfrage.net/frage/daecher-liegen-mir-nicht
Für mich habe ich das Problem erkannt: Ich war mal mit jemanden Klettern, der bei mir bemerkte, ich würde ständig auf die Füße schauen. Das muss aber so sein, weil ich sonst nicht sehe, wo ich die Füße hinstelle. Das Problem ist, dass man unter ein Dach nicht drunterschauen kann, wenn man mit dem Kopf schon drüber ist.
Solange es keine Kletterschuhe mit Videokamera gibt, bleibt nur entweder auswendig klettern oder sich die Tritte ansagen lassen.
Vielleicht hilft bei Dir schon, an einer von oben sichtbaren Stelle zu markieren, in weilcher Richtung und Entfernung sich der gute Tritt befindet. (Nutzt mir aber nichts, ich schabe trotzdem mit den Füßen unter dem Dach umher)