derdrehwurm am 10.07.2008 um 21:49 Uhr Mir fällt Folgendes ein: beidbeinig Aufstehen, beidarmig Ziehen, auf Reibung Zwischentreten, Fußwechseln, Eindrehen, Schulterzug. Könnt Ihr ergänzen?
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Hmm, "Figure of Four" vielleicht noch: http://de.wikipedia.org/wiki/FigureofFour Hab allerdings noch nie erlebt, dass das sinnvoll und vor allem zwingen eingesetzt werden konnte/musste.
Ansonsten: Deadpoints (halbdynamisches, kraftsparendes Weitergreifen im Totpunkt der Bewegung), Dynamos (beide Hände und/oder Füße verlassen gleichzeitig in Sprung die Wand), Doppeldynamos (Kombination aus zwei Dynamos)...
Zum Thema Schulterzug (Gaston) fällt mir auch gleich noch der Ägypter (Drop-Knee, siehe Wikipedia) ein. Außerdem noch die ganzen Fußhakeltechniken mit Zehen und Fersen (Toe Hook, Heel Hook).
Meinst Du mit beidbeinig Aufstehen und beidarmig Ziehen die Froschposition?
Ach ja, und Fuß durchkreuzen zum Stabilisieren der "offenen Tür"!
Noch gar nicht erwähnt sind die diversen Rissklettertechniken (Finger, Ringlock, Hand, Hohlhand, Faust, Klapperfaust, Doppelhand, Doppelfaust, Arm, Schulter, Schere, Chickenwing, Hangel- und Piaztechnik...) und die Kaminkletterei (Klemm-, Stemm-, Spreiz- und Stützkamin), die aber zugegebenermaßen beim Sportklettern eine eher untergeordnete Rolle spielen...
derdrehwurm am 11. Juli 2008 10:03 Wow.. das ist ja ne Menge. Gut, gibt's noch was zu tun für mich ;-)
Mit beidbeinig Aufstehen meine ich folgende Situation: Du hast zwei gute Griffe in ähnlicher Höhe, die nächsten sind aber etwas zu weit, als dass sie mit normalem aufstehen zu erreichen wären. Also lässt Du die arme gestreckt, und gehst mit den füßen auf die nächsten Tritte (die ungefähr auf gleicher Höhe liegen). Du hängst also quasi mit gestreckten armen in der Hocke. Dann stehst Du beidbeinig auf, und kommst an den Griff. Kombinieren lässt sich das, indem Du in dieser Situation auch mit beiden Armen ziehst, was natürlich Kraft spart.
Hab noch ne kleine Bemerkung: Die Ägypter-Technik hat nicht zwingend was mit Schulterzug zu tun, sondern ist eher eine besondere Form des Eindrehens. Dabei wird ein Knie stark nach gedreht und abgewinkelt, dabei entsteht ein ziemlich großer Druck zwischen den Beinen. Meist wir das bei einem Seitgriff angewendet. Noch eine weitere Technik wäre das Manteln, sich über eine Kante aus steilem in flacheres oder geneigters Gelände "wurschteln". Oft hast du da einen Heelhook und schiebst deinen Körperschwerpunkt drüber, dann kannst du dich aus dem Bein rausdrücken.
xtough am 17. Juli 2008 15:51 Der Bezug vom Gaston zum Ägyptern bezog sich auch mehr auf den exotischen Namen als auf die Technik. ;-)