Frage von chaudry 24.09.2007

Welche Sperren gibt es für Dopingvergehen?

  • Antwort von Berggams 24.09.2007
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich weiß aus dem Radsport, dass da eine ganze Menge Politik reinspielt. Wenn ein Verband nicht will, dass sein nationaler Top-Fahrer lange ausfällt, wird die Sperre verkürzt oder einfach in den Winter gelegt, wo sowieso keine Rennen sind. Dazu kommt, dass die Sportverbände gegen Doping angehen (sollten), während sich dann noch zivile Gerichte mit Verstößen wegen Besitz und Handel der Dopingsubstanzen befassen.

    Grundsätzlich sollte jeder Verband seine Dopingbestimmungen und auch Dopingliste haben. Aber auch da kann es Unterschiede zwischen den Fachverbänden und übergreifenden Verbänden geben, und nationale Unterschiede gibt es natürlich auch noch. Also hilft nur, sich genau zu informieren.

  • Antwort von airwilon 24.09.2007
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo-das liegt daran , das bald jede Sportart eigene Regeln aufstellt und daran, dass ja auch schon mal ,wie kürzlich ein Fußballer mir schütterem Haar ,ein Sportler irrtümlich eine bestimmte Substanz verwendet ohne es zu melden oder zu wissen!Hier war es Haarwasser was ja einen Fußballer nicht unbedingt besser einköpfen lässt, getrunken hat er es auch nicht also gibt man nur eine kurze Sperre.Selbst Koffein stand lange auf jeder Dopingliste, da wusste man nicht ob man seine Espresso trinken durfte oder nicht.Interessant ist bei dem ganzen Dopinggesülze, das der Nichtsportler sich alles reinpfeiffen darf und auch in der Antike bei Olympia kräftig gedopt wurde!Bin aber natürlich auch gegen Doping ,die Versuchung kann sich aber ein Nichtsportler überhaupt nicht vorstellen also bitte nicht zu hart urteilen!

  • Antwort von demosthenes 25.09.2007
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In Deutschland ist es ja wohl so, dass der Gesetzgeber sich bei Sportfans nicht gern unbeliebt machen will oder dass die Verbände eine sehr gute Lobby haben.

    Sonst wäre es wohl kaum erklärlich, dass der Staat sich bei diesem Thema völlig zurückhält und allein den Verbänden und ihrer (sicher nicht ganz neutralen) Schiedsgerichtsbarkeit die Aufklärung und Bestrafung von Dopingvergehen überlässt.

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