Frage von Freak123,

Welche Schuhe zum bouldern?

Wer kann mir ein paar gute Schuhe zum bouldern empfehlen? Welche Marke hat Ihr und auf was sollte ich beim Kauf achten?

Antwort von Climbingkirsche,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wie schon erwähnt: Hoher Sohlenrand an der Ferse ist günstig, sonst schmerzen die Hooks auf Dauer. Und die Sohle darf ruhig ziemlich gebogen sein, wenn du viel im Überhang boulderst. Marke: Musst du echt ausprobieren, jeder mag was Anderes. Das hängt auch von deiner Fußform ab. Ich persönlich habe den Bat von "Wild Climb", eine relativ neue Marke. http://www.wildclimb.ro/en/ Die ersten Schuhe mit Klettverschluss, die mir wirklich gut passen. Super Leder (bequem für barfuß) und Vibramsohle.

Antwort von Flierefluiter,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Vielleicht darauf achten, dass der Sohlenrand weit hohgezogen ist für die Hooks - ansonsten gibt es da eigentlich nichts besonderes zu beachten...

Ich selbst hab zum Klettern einen "Boulderschuh" von Boreal - den Falcon - der hat leichtes Profil am Hacken und ist so konstruiert, dass man mit den Zehen "greifen" kann.

Antwort von anonymous,

Manche Fragen lassen mich schmunzeln.... Wie kaufst du denn normale Schuhe....? Nach Marke, nach Preis, nach Einsatzgebiet, nach Optik....? Alles Punkte, die man auf Kletterschuhe übertragen kann.

Es gibt große Marken wie La Sportiva, Scarpa, Five Ten, Boreal, Mammut, Red Chili..... Dazu dann so Marken wie Evolve, Climb-X, Mad Rock, Edelrid, Tenaya etc. etc......

Die einfachsten Schuhe kosten 40 -50 Euro. Normalerweise ist man aber recht schnell in einem Bereich, wo der Schuh 90 - 120 Euro kostet. Was kannst/ willst du ausgeben? Das ist schonmal ein Faktor, der möglicherweise das Feld arg einschränkt.

Einsatzgebiet. Boulderschuhe sind tendenziell weicher. Schuhe für Touren, speziell für längere Touren draußen sind eher härter - was dem Fuß ermöglicht, mit weniger Kraftaufwand länger zu stehen und zu lasten der Präzision geht. Schuhe, mit denen schwer überhängend geklettert werden sollen, haben in der Regel eher eine starke Vorspannung (sind gebogen) als welche, die zur Plattenkletterei eingesetzt werden sollen. Auch ist beim Bouldern der Fokus auf Hooks (Toe/ Heel) größer, weshalb eine spezielle Ergonomie der Hacke und/oder andere Beschichtungen mit Gummi/ Vibram vorgesehen sind.

Optik- im Grunde total irrelevant, aber immer mehr Hersteller verwenden aktuelle Farben, so das man zur Not auch das zu einem Kriterium machen kann.

So- jetzt hast du möglicherweise bei den Herstellern geschaut, welche Schuhe in Frage kommen. Und die musst du nun anprobieren- im optimalsten Fall bei einem Händler, der eine kleine Kletterwand oder vergleichbares vor Ort hat, so das das Antrittverhalten ausprobiert werden kann.

Mit steigender Leistung neigen viele Kletterer dazu, ihre Schuhe deutlich kleiner zu kaufen, als ihre reguläre Schuhgröße (zum Vergleich: Ich trage 42 regulär und 39 1/2 im LS Python). Trotzdem sollten die Schuhe nicht wirklich schmerzhaft sein... Wichtig ist, das sie den kompletten Fuss sauber umschliessen, das die Zehen vorne sauber in der Kante stehen, alle leicht bis voll aufgestellt sind und die Zehenbox so bequem ist, das nicht der kleinste Druck auf die Sohle zu massiven Schmerzen an den Zehenknöcheln führt. Auch wichtig ist, das die Hacke vollständig ausgefüllt ist (einer der Gründe, warum mit steigender Vorspannung die Größe des Schuhs schwindet...), weil sont kein Hook hält oder der Schuh dabei ausgezogen wird.

DA liegt ein wesentliches "Problem" - wir haben alle unterschiedliche Füße und die Hersteller arbeiten auf unterschiedlichen Leisten. Nicht jeder Schuh passt an jeden Fuss. Und nur weil ein Schuh als Frauenmodell verkauft wird, heisst das nicht automatisch, das er nicht vielleicht doch absolut traumhaft an deinem Fuss sitzt und du damit hervorragend zurecht kommst. Deshalb ist es einfach "wichtig" verschiedene Schuhe zu versuchen.

Zu guter letzt noch zwei Punkte: Ich sehe furchtbar oft Kletterer, (die in der Regel noch nicht soooooo lange dabei sind) die sich, weil viele von den bekannten, starken Jungs ihn ja auch tragen, einen Schuh wie zB den LS Solution kaufen - und es nicht den geringsten Unterschied machen würde, wenn sie alternativ Tevas tragen würden. Was ich sagen will: Ein teurer Schuh macht keine saubere Fußtechnik! Eher verbrauchen sich die Sohlen einiger High-End-Schuhe auf Grund ihres Aufbaus deutlich schneller, wenn sie mit unsauberer Technik strapaziert werden... Der zweite Punkt ist weniger provokant: Meiner Ansicht nach gibt es heute keinen Grund mehr, einen Schnürschuh zu kaufen. Verschwendete Zeit. Nicht für jede Kletterei ist ein Slipper geeignet (obwohl auch diese speziell und gerade beim Bouldern super sind) , aber mit einem Velcro-Schuh kommt in der Regel jeder klar. Bei den heutigen Schuh-Schnitten bieten Velcro-Schuhe fast jedem den nötigen Halt, punktuelle Möglichkeit zur Fixierung (am Fuß) und Sicherheit vor Verrutschen.

In diesem Sinne: Kauf nicht den erstbesten Schuh, mach dir ein eigenes Bild- und lerne die Schuhe RICHTIG zu benutzen... ;-)

LG aus Hannover

Antwort von liberooo,

Ich würde normale Kletterschuhe verwenden, achte darauf, dass sie wirklich straff sitzen, also manche nehmen eine Nummer kleiner, aber man muss ausprobieren ob man dann keine Fußschmerzen bekommt.

Keine passende Antwort gefunden?

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community