Frage von catic, 139

Was tun nach Thrombose - wie trainiere ich sicher?

Also, ich hätte da mal eine Frage – vom Arzt habe ich nämlich bisher keine vernünftige Auskunft bekommen. Ich hatte vor einem halben Jahr eine Thrombose in der linken Wade. Die ist behandelt worden und ich habe auhc grünes Licht bekommen, mich wieder ganz normal zu verhalten und alles zu tun, was ich möchte. Aber ganz ehrlich: Vor der Thrombose hab ich nix gemerkt, ich meine: keine Warnzeichen oder so. Peng – und das Unglück war einfach so geschehen. Und jetzt bin ich ziemlich unsicher bzw. verunsichert: Was kann ich beim Sport machen, was nicht? Ich habe ziemlich Angst davor, dass das nochmal passiert.

Antwort
von indahnet, 129

Das mit der Verunsicherung kann ich gut verstehen! Bei mir ist es genauso gewesen: An nix böses gedacht, auf einmal so ein Ziehen in der Wade, ein Gefühl, als hätte da jemand ein Gummiband drumgewickelt und dann die Diagnose: Sie haben eine fette Thrombose! Also mich hat das ziemlich erschreckt, ich rauch nicht, ich bin nicht übergewichtig, ich bewege mich echt viel. Und mit sowas ist ja dummerweise nicht zu spaßen. Ratschläge habe ich damals auch nicht so wirklich bekommen. Bei der akuten Behandlung, ja, aber danach? Da ist man ziemlich alleingelassen als Patient, oder. Dann habe ich mir gedacht: Kann nicht verkehrt sein, sich sozusagen immer gegen Thrombosen zu schützen, wenn niemand erklären kann, weshalb die bei mir (rechter Unterschenkel übrigens). aufgetreten ist. Also trage ich Stützstrümpfe. Nicht so Monsterteile, sondern Strümpfe und Socken – je nach Jahreszeit, die wirklich schön aussehen, aber eben diese Stabilität verleihen haben. Ich kauf die Dinger im Web: http://www.cepsports.com/produkte.html - schau einfach mal, ob sie dir gefallen. Ich fühle mich seitdem sicherer, weil ich einfach vorbeugend etwas gegen so eine verflixte Thrombose tue. Ansonsten kann ich die auch für Dates empfehlen, weil dadurch das Ganze gefühlte zwei Kleidergrößen schrumpft ;-)

Antwort
von Juergen63, 127

Bewegung und somit das Blut im Fluß halten ist an sich die beste Methode. Natürlich ist die Sorge begründet. Vor allem wann man vorher davon so gar nichts mit bekommen hat und auch keine direkten Gründe für die Thrombose vorliegen. Das verunsichert, denn mehr als zu versuchen Gesund und sportlich zu leben kann man nun auch nicht. Nichts desto trotz ist der Arzt der Fachmann für solche DInge. Wenn er grünes Licht für eine einschränkungsfreie Bewegung gegeben hat dann kann man darauf schon vertrauen. Eventuell ( falls nicht schon gemacht wurde ) untersuchen lassen ob eine Blutgerinnungsstörung etc. vorliegt die die Thrombosegefahr erhöht. Sind alle Parameter im grünen Bereich ist es schwer zu verstehen wieso einen die Thrombose ereilt hat. Aber so ist manchmal das Leben. Wichtig in dem Fall auch genügend Flüssigkeit zu zuführen. Die angesprochenen Stützstrümpfe sind zb. eine Variante der Vorsorgeunterstützung.

Antwort
von Onlinecoaching, 112

Vom Sport kriegste keine Thrombose, im Gegenteil! Das einzig Problematische wäre, dass das Gerinsel sich löst und ein Gefäß am Herzen, Lunge, o.ä. verstopft. Aber 6 Monate später dürfte da keine Gefahr mehr bestehen. Der Arzt hat Dir ja auch grünes Licht gegeben.....

Also hau rein - je mehr Bewegung, desto weniger Durchblutungsstörungen!

Kommentar von whoami ,

Sehe ich auch so. Evtl. würde noch ein Gespräch mit einem Sportmediziner helfen. Sich eine 2te Meinung einzuholen ist immer gut!

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