Mir hat mal ein Marathonläufer gesagt die beste Witterung für einen Marathon wäre leichter Nieselregen und ca 16 oder 17 Grad. Gilt das für verschiedene Laufbewerbe oder nur für den Marathon? Kann man das überhaupt so verallgemeinern, dass man zu dieser Witterung die beste Leistung bringen kann oder hat da jeder ein anderes 'Lieblingswetter'?
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Ich glaube, dass hängt von jedem selber ab. Ich selbst laufe sehr gerne im Regen, da nach meinem Empfinden die Luft besser ist. Allerdings ein ganzer Marathon im Regen, wird auch nicht gut sein, da man trotz Anstrengung wohl auch auskühlen könnte. Ich würde bei einem Marathon dann ein fühlingshaftes Wetter 15-20 Grad bevorzugen. Bei meine beiden Marathon war es jedes mal sehr Warm, habe auch die gut überstanden, aber starke Sonneneinwirkungen machen einem nicht nur während des Laufs zu schaffen, sonder auch hinterher. Man sollte nicht auf Sonnencreme verzichten, auch wenn die beim Laufen oft sehr schmierig wird. auch sollte man beim Eincremen des Gesichts aufpassen. Bei Schwitzen brennt die Creme in den Augen.

Das haben die Experten des American College of Sports Medicine untersucht und ihre Ergebnisse in der Medicine & Science in Sports & Exercise veröffentlicht (Impact of Weather on Marathon Performance).
Dabei wurden die Rennergebnisse von hunderten von Marathonläufern und hunderte von Wetterdaten gesammelt und ausgewertet. Als Messgröße diente der so genannte WBGT (Wet Bulb Globe Temperature)-Index, der neben der Lufttemperatur die Sonneneinstrahlung, die Luftfeuchte und die Windgeschwindigkeit berücksichtigt.
Das Ergebnis: je mehr die WBGT steigt, desto schneller ist der Leistungsverlust. Bei einer WBGT zwischen 5,1 und 10°C sind die besten Marathonläufer im Schnitt 1,7% langsamer als der Marathon-Rekord. Liegt sie zwischen 10,1 und 15°C, so sind die Spitzenläufer schon durchschnittlich 2,5% langsamer (Abb. 2).
Die Idealbedingungen für einen Marathon bei 50% relativer Luftfeuchte liegen um 5°C.
ziemlich interessant, danke für die tolle Info!
... unabhängig von statistiken, die stimmen und auf die man auch vertrauen soll, musst du selbst ein bißchen experimentieren. ich bin bei meinen bisher vier marathon-läufen, die alle im herbst waren, immer mehr dazu übergegangen, möglichst wenig kleidung zu tragen, d.h. kurze hose, ärmelloses shirt und auf dem kopf ein nach oben offenes tuch (so eine art stirnband"tuch" gegen schweiß in den augen, aber so, dass der schweiß auch über den kopf und die kopfhaut verdunsten kann). es ist nach meiner erfahrung sehr sehr wichtig, dass der körper möglichst frei "atmen" kann, bei mir ist es so: je weniger kleidung, desto schneller war ich - wenn dann noch kühles wetter und möglichst windstille herrscht, dann läufts!! viel spaß beim experimentieren!!