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Was habt Ihr für psychologische Tricks?

gefragt von McWideMcWide am 01.01.2008 um 22:14 Uhr

Hallo,

mich interessiert, wie Ihr beim Wettkampf (hartes Training) Euch motiviert. Oder was denkt Ihr wärend dem Wettkampf? Wenn es Euch gut geht und wenn es Euch schlecht geht?

Also raus mit Euren mentalen Tricks, wenn die Beine schmerzen etc,...

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anonym
beantwortet von oberkeuler am 2. Januar 2008 10:04
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Ganz wichtig im Rennen ist immer positives Denken (ich weiß, des klingt dumm und ist leichter gesagt als getan, aber es hilft). Außerdem sollte man sein Ziel gerade auch im Training fest im Visier haben und mit sich selber im Reinen sein, warum man die Quälerei auf sich nimmt. Wenn es dir gut geht ist wichtig nicht leichtsinnig zu werden und nicht zu überpacen, wenns dir schlecht geht musst du irgendwas finden um dich zum durchhalten zu motivieren (z.B.: "ich habe schon die Hälfte"). Aber auch Musik kann sehr motivierend sein.


anonym
beantwortet von imtakt am 2. Januar 2008 17:06
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Hallo, ich komme auch dem Reitsport und da bin ich natürlich auf meinen Partner Pferd mit angewiesen. Und das geht nur so gut, wie ich selber im Stande bin mich von der Umwelt abzuschotten und mich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Und das mache ich wie folgt: einen Tag vor dem Wettkampf trainiere ich nur noch mäßig. Beschäftige mich danach mit banalen Dingen, wie die Sachen für das Turnier einpacken etc. Am Tag selbst gehe ich im Geiste nochmal die Aufgabe durch und entwickele eine Art Rhythmus oder "inneres Lied" dazu. (Ähnlich wie der Hackl Georg vor dem Eiskanal.) Auf dem Vorbereitungsplatz geht dann die eigneliche Arbeit los. Lösende Arbeit an den Anfang, Pause, dabei sehe ich weit in die Ferne und versuche ganz bei mir zu bleiben, danach spezielle Übungen, die knifflig sind, wieder Pause, danach baue ich dann durch Selbstmotivation ("Los jetzt, greif an etc.) meine Körperspannung auf und rauf aufs Viereck.


anonym
beantwortet von kia007 am 2. Januar 2008 17:12
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Als "alte" Basketballspielerin kam die mentale Stärke durch die Gruppe. Also abklatschen, sich gegenseitig durch Zurufe anfeuern, also alles nach dem Motto "Einer für Alle, Alle für Einen". Viel lag dabei auch am Geschick des Trainers, der nicht auf den Fehlern rum ritt sondern neue Möglichkeiten eröffnete.


Kompressionsstrumpf
beantwortet von Kompressionsstrumpf am 17. Januar 2008 11:30
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Hallo McWide,

ich versuche als Tennisspieler mit bestimmten, ganz kleinen Ritualen immer wieder abzuschalten, um mich nach dem letzten Ballwechsel wieder ganz neu auf den nächsten Ballwechsel konzentrieren zu können. Zb. die Tennissaite wieder geraderücken, mit dem Fuß wieder die Grundlinie zu säubern, mit den Bällen zu jonglieren etc. Das sind kleine und kurze Rituale, die mich wieder ablenken, und mir helfen mich weider neu zu konzentrieren. Beim Tennis ist es wichtig jeden Ballwechsel immer ganz befreit zu spielen, unabhängig vom Erfolg oder Misserfolg des vorangegangenen Ballwechsels.


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