Frage von Sportler10 01.07.2011

was eignet sich besser als realitätsnaher kampfsport?

  • Antwort von dingdong 10.09.2011
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    hallo auch. kurze kompetenzklärung: ich habe 118 thaiboxkämpfe (auch international) und mittlerweile 56 amateurboxkämpfe bestritten.

    die streetfightgeschichten: kravmaga...wingtsun und konsorten, ich bitte euch. die meister dieser sportarten haben noch nie einen aktiven und guten turniersportler als gegener gehabt. -ende- wenn du dein geld rausschmeisen willst mach das.

    zu thai- und boxen: dieses theoretische 8 zonen gegen 2 zonen blabla kann ich nicht mehr hören. als denk ich erfahrener auf füße versierter thaiboxer kann ich dir sagen das vorallem boxer ein böser risofaktor im kampf sind. allerdings kommst du in thaiboxwettkämpfen selten an leute die boxen können. doch selbst diese leute haben mich einige bittere niederlagen gekostet. ab etwa meinem 95 kampf hab ich daher angefangen boxen in richtigen richtigen boxclubs zu lernen. schnell wurde ich auf leute wie roy jones, floyd mayweather oder yuriorkis gamboa aufmerksam, die mir vorher unbekannt waren. das lag daran das ich die täusch- und trickschule, das spielen mit dem gegner im thaiboxen nicht richtig vermittelt bekommen habe. mittlerweile trainiere ich mehr boxen als thaiboxen und meine alten angstkontrahenten sehen in der regel kein licht auch wenn mein skill von dem meiner vorbilder noch weit entfernt ist.

    daher rate ich dir: geh zwei jahre thaiboxen, mach ein paar wettkämpfe und wechsel dann ins amateurlager um die ringintelligenz zu lernen, die wirst du beim thaiboxen oder auch im mma missen! nach ner weile werden dich die wettkämpfe nicht mehr loslassen, dann ist dir der streetfightschrott eh egal, die nimmst dann gar nicht mehr ernst :D cya im ring ;)

    good luck!

  • Antwort von Blackmind 01.07.2011
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    ...wenn du was realitätsnahes machen willst, schau dir mal das an :

    http://www.kravmaga-austria.at/

    krav maga sollte es auch in deutschland geben...

  • Antwort von ronaldinho15 01.07.2011
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    Ich würde sagen, dass Thaiboxen näher dran liegt. Weil dein Gegner wird sich bestimmt mit Elenbogen, Knie, usw nicht zurückhalten. Also kommt Thaiboxen doch besser ran. Aus meiner Sicht her, wäre MMA die beste Alternative, da bei diesem Sport alles erlaubt ist, wie es auch auf der Straße sein wird. Schließlich machen du und dein Gegner nicht aus, dass du oder er nicht würgen soll oder der gleichen.

  • Antwort von Juergen63 01.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Realitätsnah ist jetzt natürlich relativ. Boxen sowie die anderen Kampfsportarten sind sogenannte aktive Sportarten, wo du mehr oder weniger bewußt in die Offensive gehst. Wenn du etwas Realitätsnahes in Bezug auf körperliche Auseinandersetzungen haben möchtest dann solltest du einen Selbstverteidungskurs ausüben. Da lernst du gezielt wie du die Attacken von anderen abwehren und dich verteidigen kannst. Generell ist deine Einstellung, Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen lobenswert. Verfahre ruhig weiter so denn die ganzen Strassenschlachten bringen nicht wirklich was

  • Antwort von Gast 05.03.2014

    die beste kampfsportart ist die russische kampkunst SAMBO sie ist besser als die amerikanische

  • Antwort von ralphp 23.02.2012

    @dingdong Zur Frage der "Kompetenz" sollte man natürlich eines berücksichtigen: Ein Turnierkampf, ein Kampf nach festgelegten Regeln mit einem Schiedsrichter usw. ist nie mit einem Straßenkampf zu vergleichen. Insofern mag Turnierkampferfahrung vielleicht in gewissem Maße hilfreich sein, aber das ist letztlich noch lange keine Garantie dafür, dass man auf der Straße auch besteht.

    Auf der Straße gibt es nämlich nur eine Regel: Keine Regel.

    Es wird gekämpft bis der Kampf vorbei ist und der ist in der Regel dann vorbei, wenn einer der Kontrahenten kampflos am Boden liegt oder vielleicht aufgrund größerer Schnelligkeit rechtzeitig das Weite gesucht hat.

    Viele Kampfsportler sind nur Meister ihrer eigenen Regeln, weil sie es verstehen, die Regeln zu ihrem Vorteil zu nutzen und damit Punkte für den Sieg zu sammeln. Punkte gibt es auf der Straße nicht. Da heißt es: Es kann nur einen geben!

  • Antwort von besserboxen 13.10.2011

    In jedem Kampfsportart trainieren die Kämpfer um in einem Wettkampf sich mit einem anderen Wettkämpfern der gleichen Gewichtsklasse unter Vorgabe gewisser Regeln zu messen.

    Sie lernen ihre Techniken um einen Angriff des Gegners abzuwehren, auszuweichen, abzublocken und entsprechend zu kontern.

    In einem Strassenkampf sind die Rahmenbedingungen anders und dennoch kommt es nur darauf an, den Angriff des Gegners abzublocken, abzuwehren oder auszuweichen, um in dann deiner gelernten Technik den Gegner auszuschalten.

    Meist reichen hierzu 4-5 Schläge/Tritte aus und der Gegner steht so schnell nicht wieder auf. Wir sind hier nicht in Hollywood, wo sich zwei Gegner einen offenen Schlagabtausch mit schweren Kopf- und Körpertreffer über 10 min leisten.

    In allen Kampfsportarten lernst du einen Angriff zu blocken, auszuweichen und zu kontern. Wenn du den Angriff nicht blocken kannst und der Gegner trifft dich hart, so dass du zu benommen Boden gehst, ist es dir egal ob ein Boxer, Kickboxer, MMA, Judoka, Wrestler oder wer auch immer auf dich einprügelt. Du bist dann eh am A.... :)

    Also, such dir eine Kampfsportart aus, welche dir am Besten gefällt, mache so weiter wie bis jetzt und versuche Schlägereien aus dem Weg zu gehen.

  • Antwort von ralphp 11.07.2011

    Wenn Du nur Boxen und Thaiboxen zur Wahl stellst, dann ist Thaiboxen auf jeden Fall die bessere Alternative.

    Warum?

    Im Boxen lernt man "nur" die Fäuste einsetzen; im Thaiboxen aber wird der ganze Körper zur Waffe. Neben Faustschlägen können auch Ellbogen, Knie, Füße und Beine zur Waffe werden.

    Was die Boxtechnik anbetrifft: die ist im Boxen wie auch im Thaiboxen in etwa gleich, auf jeden Fall keineswegs so grundverschieden.

    Betrachtet man nun die "acht Körperwaffen" so stellt sich doch die Frage was mehr ist: Zwei oder Acht?

    Im Boxen werden ausschließlich die Fäuste eingesetzt, während der Thaiboxer auch lernt, den übrigen Körper im Kampf als Waffe zu nutzen. Ich möchte auch daran erinnern, dass Thaiboxen nicht umsonst als härteste Kampfsportart der Welt gilt. In kaum einer anderen Kampfsportart wird der Körper im Kampf nämlich so kompromisslos eingesetzt wie hier.

    Wer mehr Möglichkeiten hat, muss nicht immer gewinnen, denn bei unzureichendem Verständnis der Technik und ungenügendem Training kann genau dieses Mehr an Möglichkeiten auch ein entscheidender Nachteil sein. Grundsätzlich gilt, dass der Kämpfer der seinen Körper besser im Kampf einzusetzen versteht, dem Kämpfer der dies weniger gut kann überlegen ist.

    Wer seine Möglichkeiten unnötigerweise beschränkt, verbaut sich viele Chancen. Während der Boxer zunächst auf Faustdistanz herankommen muss, kann der Thaiboxer bereits mit seinen Füßen den Gegner erreichen. Gerade deswegen ist Thaiboxen von klar im Vorteil.

    Dieser Vorteil hat jedoch auch seinen Preis: Während man die zwei Körperwaffen des Boxers, nämlich die linke und die rechte Faust, recht schnell einsetzen kann, erfordert das Thaiboxen schon ein wenig mehr Übung, denn hier muss der Kämpfer mehr Techniken meistern.

  • Antwort von golfcrack 03.07.2011

    Keines von beiden. Das sind Sportarten. Gibt nur eine straßentaugliche Geschichte: Wing Chun. Technik gepaart mit Schnelligkeit läßt jeden Gegner alt aussehen. Hier mal eine Kostprobe:

    http://www.youtube.com/watch?v=EPXBP18NTy4&feature=related

    Emin Boztepe ist einer der schnellsten und effektivsten Kämpfer überhaupt. Dagegen sehen in der Technik limitierte Boxer und Thaiboxer wie ein Rentner-Kegelclub aus.

  • Antwort von Default 01.07.2011

    Ich würde Thai Boxen als besser zum Straßenkampf (respektive Selbstverteidigung) ansehen.

    Knie und Ellenbogen sind starke Körperwaffen.

    Aber auch ein Boxer lernt auszuteilen und einzustecken - nicht unwichtig das zweite.

    Wenn man dann noch etwas den Bodenkampf übt, ist man schnell bei den (auch schon angeschrochenen) mixed martial arts.

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