Was genau sind die Gründe warum man so etwas machen sollte?
Mit einem genau und über einen längeren Zeitraum systematisch geführten detaillierten Trainingsprotokoll kannst Du Deinen Trainingsverlauf nachvollziehen. D.h. Du kannst Deine Leistungen und Einbrüche verfolgen. Nachvollziehen, welche neuen Trainingsarten Du ausprobiert hast, welche Lernprozesse Du vollzogen hast, wann Du Belastungsumfang, Intensität, Belastungsdauer etc. gesteigert hast. Du kannst sehen was, welchen Effekt für Dein Training gehabt hat (Leistungssteigerung/-stagnation/-abfall). Ob Krankheit, Überforderung, Unterforderung im Anflug war oder vorlag. Du benutzt die alte Aufzeichnungen für die kommende Trainingsplanung. Fans von Statistiken können wöchentliche, monatliche Durchschnittswerte errechnen und Diagramme über ihren Leistungsverlauf erstellen und weitere Datenauswertungen vornehmen.
Für einen reinen Fitness-Sportler ist es zuviel Aufwand. Ambitionierte Hobbysportler u.v.a. Leistungs- und Hochleistungssportler benutzen es um ein strukturiertes Training zu planen, mit welchen sie ihre Leistungen systematisch steigern. Gruss. ND
Oh, dass da so viel damit zusammenhängt habe ich mir nicht vorgestellt!Aber als Hobbysportler kann das doch interessant sein wenn man das mitschreibt mal für ein Jahr oder so. Was würdest du mir denn empfehlen alles aufzuschreiben?
Ich kenne Deine Sportart nicht. Ich kenne es für den Ausdauersport und dokumentiere das folgende:
Datum, Ruhepuls, Gewicht, Sportart (z.B. Laufen, Radfahren, Schwimmen, Stabi, Stretching, Krafttraining, Sonstiges), Trainingsziel, Distanz, Trainingszeit, Trainingsintensität (Rekom, GA1, GA2, WSA, KA, SA oder durchschnittliche HF), Kommentar (Wetter, gefühlsmäßige Einschätzung der TE, sonstiges); Auswertungen: wöchentlich, monatlich, periodenmäßig, jährlich. Vergleiche: dto. Du kannst aufzeichnen, was für Dich sportarttypisch wichtig ist. Ein gutes Fachbuch (für den Ausdauersport) ist meiner Meinung nach "Systematisches Leistungstraining" von Rob Sleamaker. Gruss. ND