
Uhren ohne Codierung machen keine Unterschiede zwischen ihrem eigenen und fremden Gurten. Beim Trainieren/Sporttreiben mit anderen, die ein Herzfrequenzgerät tragen, kann es daher zu Problemen bei der Messung kommen, da sich die Signale überlagern können. Dadurch werden falsche oder Phantasiewerte angezeigt, die Herzfrequenzmessung wird dann unbrauchbar.
Bei codierten Systemen hingegen hat jeder Gurt eine Kennung, die er immer mit dem Herzfrequenzsignal überträgt. Bei Beginn der Messung registriert die Uhr diese Kennung und verfolgt daher während der gesamten Messung nur die Werte dieses einen Gurtes.
Durch eine Vielzahl verschiedener Codes ist es kaum möglich, dass andere Gurte diese Messung stören.
Wer ständig mit anderen Sportlern trainiert oder Läufe/Wettkämpfe bestreitet, sollte daher zu codierten Systemen greifen.

Das Herzfrequenz-Signal vom Sender zu Uhr wird durch den codierten Gurt nicht so leicht durch Stromleitungen wie z.B. bei Eisenbahnlinien, Hochspannungsleitungen oder dem Signal anderer Läufer gestört.
pooky am 24. August 2008 18:30 Sorry, da verwechselst Du digitale mit codierter Übertragung. Auch bei codierter Übertragung (analog) kommt es zu Aussetzern, sogar schneller, da die Uhr den entsprechenden Code des Gurtes nicht mehr entziffern kann. Das ist ein bekanntes Phänomen zum Beispiel bei Polar-Uhren mit codierter Übertragung. Erst mit der neuesten Polar-Generation mit digitaler Übertragung (der so genannten "W.I.N.D"-Übertragung - erkennbar am entsprechenden Aufdruck des WearLink-Senders) werden die Störungen minimiert.
derdrehwurm am 24. August 2008 23:28 Vielen Dank, Pooky. Liebe Moderatoren, bitte löscht meine falsche Antwort.