spartakus am 16.05.2007 um 14:14 Uhr
Würde man diese vorher machen, hätte erstens ein gedopter Spieler keine Chance das zu Spiel zu manipulieren, und zweitens wäre so ein Fall wie erst vor kurzem mit Oliver Kahn gar nicht passiert.

Der Hauptgrund ist wirklich, dass die Spieler sonst ja freie Bahn hätten während des Spiels zu dopen. Das kann doch keiner mehr kontrollieren. Die Tests sollen ja hauptsächlich auch abschreckend wirken. Stimme dem zu, dass viel mehr Tests während der Trainingsziet gemacht werden müssen.
Aber andere Sportarten sind da noch viel schlimmer. In den USA "dopen" die Leichtathleten während der Vorbereitung auch. Das wird dann halt rechtzeitig angesetzt, so dass man bei großen Veranstaltungen nicht in der Kontrolle hängen bleibt. Die nationalen Drogentest in USA sind halt kaum vorhanden!
Hi, die Anworten geben eigentlich schon genug Auskunft. Da am Beginn der zweiten Halbzeit erst gelost wird und dadurch zwei Spieler jeder Mannschaft ausgewählt werden, ist der Aufwand der Kontrolle verhältnismäßig gering und das Risiko des Dopings zu groß. Fußball eignet sich als Intervallsportart mit komplexen Anforderungen ohnehin nicht gut zum Doping. Die wenigen bekannten Fälle beziehen sich fast ausnahmslos auf Cannabis, Cocain und Amphetamine.
Ich denke mal, dass vor dem Spiel die Dopingprobe zu sehr vom Wettkampf ablenken würde. Und bis die Ergebnisse vorliegen dauert es eh Tage. Nach dem Spiel passt denke ich schon.
Sinnvoller wäre die Ergänzung von Kontrollen unter der Trainingswoche, wenn man es ernst nimmt mit dem Kampf gegen Doping.
Ich denke, dass es keinen Sinn machen würde vor dem Spiel.Der Spieler könnte sich während der Halbzeitpause dopen oder zwischendurch mit Getränken Doping zuführen. Dopinkontrollen direkt nach dem Spiel sind am Sinnvollsten.