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Warum sind alte Rennfahrer-Gesetze heute nichts mehr wert?

gefragt von wolfiwolfi am 02.09.2007 um 19:12 Uhr

Vor 20 Jahren gab es einige "Gesetze" für Rennfahrer, die teilweise auch wirklich in der Sportordnung verankert waren: -Rennfahrer tragen immer weiße Socken -Rennfahrer fahren immer Hochgeschlossen (RV vom Trikot zu) -Rücken und Nieren sind warm zu halten -Die Rennhose muss so lang sein, dass sie das Wundscheuern des Oberschenkels am Sattel verhindert usw. Ich bin zwar auch froh, dass ich heute nicht mehr mit Wollhose und -trikot fahren muss, aber sind die heutigen Rennfahren (und besonders Triathleten) anatomisch anders gebaut, dass die Regeln in den Wind geschrieben werden können?


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pooky
beantwortet von pooky am 3. September 2007 09:13
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Ich denke, das hat vor allem damit zu tun, dass sich die Materialien verändert haben. Wundscheuern ist dank gut vernähter oder gar verschweißter Sitzpolster eher die Ausnahme, die verlängerten Reißverschlüsse bis zum Bauchnabel sind eben praktisch, um den Wärmekreislauf zu kontrollieren.

Dass oft keine weißen Socken mehr getragen werden, hängt dagegen sicher mit der Mode zusammen, schließlich ist Radsportkleidung generell bunter geworden. Und für Triathleten gelten die alten "Gesetze" ohnehin nicht, da es die Sportart erst seit vergleichsweise kurzer Zeit (seit Mitte der 70er-Jahre) gibt und keine Disziplin des Radsports ist (Triathleten sind nicht beim Radsport-Dachverband UCI oder BDR, sondern im eigenen Verband organisiert).


McWide
beantwortet von McWide am 20. Dezember 2007 12:09
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Ja, ja die gute alte Zeit...

Diese Gesetzte, waren zum Teil gute Tipps für Radfahrer, dass sie sich z.B. nicht Wundscheuern.

Zum Teil aber auch Anstandscode früher wurde dem grösserer Bedeutung zugeschrieben. Ein Sportler war Gentleman und sah gut aus. (z.B. Tennis weisse Kleidung, Golf etc..) Mit dem Wertezerfall, den bessere Materialen und in der Gesellschaft generell immer mehr Haut gezeigt wird, wieso soll da der Rennfahrer drauf verzichten seinen Reissverschluss aufzumachen? Darum keine weissen Socken mehr, geöffnete Trikots.




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