
Die Erklärung dieses Phänomens kommt aus der klassischen Strömungsphysik. Kugeln sind aerodynamisch sehr ungünstige Flugkörper. Die Luft muss einen relativ langen Weg zurücklegen, um einen Ball zu umströmen. Dabei entstehen im Windschatten des Balles starke Luftverwirbelungen, die den Ball bremsen.
Hat ein Ball, wie der Golfball, regelmäßige Vertiefungen, bilden sich darin winzige turbulente Luftströmungen, knapp über der Oberfläche. Diese Strömungen bilden sozusagen eine Art Schmierschicht aus Luft, denn Luft auf Luft reibt deutlich weniger, als Luft auf Festkörper. Das Ergebnis: Beim Abschlag fliegt ein Ball mit Dellen bis zu vier Mal weiter als ein glatter Ball.
Ein Ball mit Dellen erzeugt im Vergleich zu einem glatten Ball weniger Luftwirbel im Flug und erzielt dadurch eine bessere Aerodynamic und somit längere Flugdauer!

Das kann man jetzt eigentlich nicht besser beantworten. Wer mehr zum Thema Golfball wissen möchte schaut am Besten hier vorbei:
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Die Wirkung der Dimples ist unbestritten, allerdings machen die einzelnen Ballhersteller immer einen Riesen-Hype um neue Ballentwicklungen. Da werden Bälle mit Dimples von unterschiedlicher Anzahl, Form und Größe angeboten. Aktuell schwankt es zwischen 322 und 432 Dimple. Ob das immer so revolutionäre Auswirkungen auf den Ballflug hat, darf mit Recht bezeifelt werden. Der einzige wirklich außergewöhnlich gute Golfball ist der Titliste Pro V1, der aber mehr durch die verwendeten Materialien denn durch die Dimples zum meistgespielten Ball wurde.