Ist das Risiko bei der eigentlichen Bewegung größer oder eher danach?
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Wie Scoppy schon schreibt: Solange Du bei niedrigen Temperaturen draußen ausreichend in Bewegung bist, ist die Gefahr relativ gering. Du solltest auf witterungsangepaßte Bekleidung achten. Eine Kopfbedeckung ist im Winter ratsam, da Du viel Wärme über den Kopf verlierst.
Unmittelbar nach einem Training oder Wettkampf ist die Abwehrfunktion des Immunsystems eingeschränkt. Je härter/intensiver oder länger das Training/der Wettkampf war, umso anfälliger ist der Körper in den Stunden nach Belastung für Infekte ("open windows effect").
Eine Erkaeltung kommt - entgegen der Bezeichnung - nicht durch Kaelte. Es handelt sich immer um eine (i.d.R. Virus-) Infektion. Bei geschwaechtem Immunsystem koennen die Viren dann die Erkrankung ausloesen.
Es kommt also auf die Schwaechung des Immunsystems an. Sport schwaecht das Immunsystem, weil es quasi seine "Aufmerksamkeit" auf die durch den Sport verursachten Schaeden lenkt. Wann nun diese "Aufmerksamkeit" am staerksten abgelenkt ist, kann ich Dir leider nicht sagen. Es scheint mir aber plausibel, dass eine gewisse Verzoegerung zwischen Reiz und Reaktion steht. Vermutlich ist die so lang, dass bei einem Sprint erst nach, bei einem 24h-Wettkampf aber schon waehrend der Belastung der Zeitpunkt maximaler Anfaelligkeit erreicht ist.

Ich denke, während der Bewegung ist das Risiko minimaler als danach. Ist man durchgeschwitzt und bleibt bspw. stehen, beginnt zu frieren, ist die Erkältungsgefahr recht hoch. Auch dann, wenn man die durchgeschwitzten Sachen nicht direkt beim Nachhausekommen auszieht.
Dankeschön für eure Antworten!