Frage von thefantasy, 7

Wann Dehnung!?!?

Hey, ich betreibe Mo+Mi+Fr Ringtraining für den Oberkörper. Am Wie habe ich Ruhetage! Am Di+Do wollte ich ein Beintraining + anschließend eine Tabata-Einheit machen. Wann sollte ich meine Ganzkörperdehnung machen? Vor dem Beintraining oder nach Tabata? Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Onlinecoaching, 6

Kommt drauf an, was Du erreichen willst. Intensives Stretching zur Erweiterung der Bewegungsradien an seperaten Tagen. Regeneratives Dehnen nach dem Training. Andehnen zur Vorbereitung auf hohe aktive Bewegungsradien vor dem Training.

Da Andehnen auch schnell Kraftverlust bedeuten kann, das Verletzungsrisiko steigt, und regeneratives Dehnen vorrangig psychische Effekte hat, würde ich Dir empfehlen lieber gescheit aufzuwärmen und zur Erholung noch einmal aktiv durch lockere Bewegung die Durchblutung zu fördern. Danach ein Entspannungsverfahren, um den Muskeltonus zu senken.

Wenn hohe Bewegungsradien bei Deinem Sport gefragt sind, dann richte Dir seperate Stretchingtage ein, wo Du vorher und nachher frei hast oder nur etwas Gymnastik machst.

Kommentar von thefantasy ,

Naja ich bin sehr unbeweglich und will halt meine Bewegunsamplitude steigern und somit beweglicher werden...also dann am SA+so dehnen? Bringen dann diese 2 Tage überhaupt was?:) Danke jedenfalls

Kommentar von Onlinecoaching ,

Um was zu erreichen?

Dehnübungen erhöhen lediglich die Schmerztoleranz und machen somit nur Sinn, wenn Deine Bewegungen über die Alltagsreichweiten hinausgehen sollen.

Für eine Alltagsbeweglich tust Du schon genug, indem Du trainierst. Beweglichkeit ist von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängig, die Dehnungsschmerztoleranz ist nur einer davon und kann vernachlässigt werden, solange Du nicht immer über Kopf treten musst u.ä. :-)!

Antwort
von wiprodo, 3

Zu welchem Zeitpunkt du am besten deine Stretchübungen absolvieren solltest, hängt entscheidend von der Intensität ab, mit der du das Dehnen ausführst.
Dazu lassen sich drei Intensitätsklassen bilden:
1. Maximale Dehnintensität: Im gedehnten Muskel entsteht ein gerade noch ertragbarer Dehnungsschmerz.
2. Submaximale bis mittlere Dehnintensität: Im gedehnten Muskel entsteht ein gut zu ertragendes Dehnungsspannungsgefühl.
3. Leichte Dehnintensität: Im gedehnten Muskel entsteht ein gerade noch wahrnehmbares Dehnungsspannungsgefühl.

Klasse 1 solltest du nicht unmittelbar vor zu erbringenden Schnellkraftleistungen ausführen (mögliche Leistungseinbußen) oder unmittelbar nach anstrengender Kontraktionsarbeit (mögliche Verstärkung von Zerrungen oder Muskelkater), sondern möglichst an trainingsfreien Tagen. Klasse 2 eignet sich sowohl als Teil des Aufwärmens, aber auch zur Einleitung der Regeneration beim Cool-Down. Klasse 3 ist ohne nennenswerte Effekte.

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