Frage von gormor, 13

Vegane Ernährung Fettanteil

Ich betreibe Kraftsport und überlege mir, mich vegan zu ernähren. Proteine könnte ich genug durch die verschiedenen Veganen Produkte bekommen, aber mich wundert es, warum Veganer meist einen geringen Fettanteil haben, wo sie doch so viele Kohlenhydrate essen (müssen).

Ich habe nämlich auch schon Low-Carb Diäten gemacht, in denen man sehr wenig Kohlenhydrate essen darf um den Fettanteil zu senken. Kohlenhydrate setzen sich ja auch im Körper als Fett ab. (?)

Kann mir jemand erklären, wie die Kohlenhydrate mit dem Fettanteil zusammenhängen, und warum Veganer - obwohl sie so viel davon essen - so einen geringen KFA haben?

Danke im Voraus

Antwort
von wiprodo,

Die strikt vegane Ernährungsweise entspricht nicht dem entwicklungsphysiologischen Profil der Spezies „Mensch“. Wenn du also nicht aus moral-ethische Überzeugungen vegan leben willst (oder meinst, leben zu müssen), ist davon abzuraten. Auch der Mensch benötigt essentielle tierische Aminosäuren. Diese bekommt man zwar auch als Veganer durch die Verdauung der eigenen Darmbakterien, die man sich (quasi als Ersatz von Hähnchenfarmen) durch Zufüttern von langkettigen pflanzlichen Kohlenhydraten anzüchtet, aber in der heutigen technisierten und zivilisiert-sterilen Welt kann es leicht dazu kommen, dass die Darmflora komplett zusammenbricht. Das kann schon passieren nach einer umfassenden Antibiotika-Kur beispielsweise anlässlich einer Zahnentzündung. Mangelerscheinungen aufgrund fehlender essentielle Animosäuren könnten die Folge sein.

Ob Veganer im Durchschnitt einen geringeren Körperfettanteil haben, kann ich nicht beurteilen. Wenn es tatsächlich so sein sollte, dann vielleicht deshalb, weil sie generell konsequenter auf die Nahrungsaufnahme achten. Einen Zusammenhang mit einer vermehrten Aufnahme von Kohlenhydraten kann man nicht herstellen; denn Veganer werden nicht per se mehr kurzkettige Kohlenhydrate essen als der Durchschnitt. Die vermehrte Zufuhr schwer verdaulicher langkettiger Kohlenhydrate (pflanzliche Ballaststoffe, Zellulose) bringt kein Körperfett, sondern dient hauptsächlich dem oben beschriebenen Zweck.

Antwort
von ManfredBodyKey, 13

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Sportler brauchen

Vitamine und Mineralstoffe

Egal um welche Sportart es sich dreht sei es Joggen, Fitness oder
Nordic Walking, wer sportlich aktiv ist hat einen höheren Bedarf an Energie als
eine Person die sich weniger oder gar nicht bewegt. Damit der Körper
Leistungsfähig bleibt, spielt die Gesunde
Ernährung
eine wesentliche Rolle. Grundlegend ist es wichtig, dass
der Ernährungsplan ausgewogen und abwechslungsreich gestaltet ist, mit
reichlich Gemüse, Obst, Salat, Milch- und Vollkornprodukten. Gelegentlich auch
mal Fleisch und Fisch. Da der Stoffwechsel gerade bei Sportlern auf Hochtouren
läuft, ist der Bedarf von speziellen Vitamin- und Mineralstoffgruppen erhöht.
Speziell die wasserlöslichen Vitamine und Mineralstoffe werden dem Körper bei
sportlicher Belastung entzogen. Entsteht hier ein Defizit nimmt die Leistung
ab, frühzeitige Ermüdung und Schwäche sind die Folge.

Wer schwitzt verliert Magnesium

Beim Sport bleibt das Schwitzen nicht aus. Nicht nur Wasser sondern

auch wichtige Mineralstoffe wie beispielsweise Magnesium gehen verloren. Ein

Zeichen für Magnesiummangel ist Muskelzucken oder Wadenkrämpfe. Magnesium ist

für Nerven- und Muskelfunktion außergewöhnlich wichtig, denn durch die

Magnesium Ansammlung wird u. a. die Muskelkontraktion gesteuert. Mineralien wie

z.B. Magnesium oder Spurenelemente kann unser Körper nicht selber herstellen,

im Gegensatz zu verschiedenen Vitaminen, demnach müssen diese Stoffe mit der

Nahrung oder durch Nahrungsergänzungsprodukte ergänzt werden. Um den

Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten sind besonders Fitnessdrinks,

Fruchtsäfte oder Kohlensäurearme Mineralwasser geeignet. Mineralwassers enthält

in der Regel Chlorid, Kalzium und Natrium.

Wichtige Nährstoffe für den Sportler

Vitamin D und Kalzium fördern starke und widerstandsfähige Knochen.
Vitamin E schützt die Zellen vor freien Radikalen. Auf das Vitamin E sollte
kein Sportler verzichten. Wer davon zu wenig hat ist Infekt anfälliger und
schränkt dadurch seine Leistungsfähigkeit erheblich ein. Orangen sind ein gute
Vitamin C Quelle. Zudem enthalten Orangen Vitamin B1, B2, B6, A, E, K so wie
Pantothen- und Folsäure. Eine Kohlenhydratreiche Ernährung in Verbindung mit
Sport erhöht den Bedarf an Vitamin B1. Eine Vitamin B1 Unterversorgung geht auf
Kosten der Ausdauer. Vitamin B6 ist wichtig für Kraftsportler und spielt eine
große Rolle im Eiweißstoffwechsel. Zu wenig Folsäure
und Vitamin B12 kann zu Leistungsschwäche und Blutarmut führen. Seelachs oder
mageres Rindfleisch sind gute Vitamin B Lieferanten. Sie liefern im Einzelnen:
Vitamin B1, B2, B6, B12, A, E, K, Biotin, Fol- und Pantothensäure. Wichtige
Mineralstoffe für den Sportler sind Magnesium, Kalium, Eisen und Kalzium.

Siehe auch meinen Beitrag :"Der  Low-Carb Schwindel"

Antwort
von anonymous,

Du setzt nur Fett an wenn du mehr Kalorien zu dir nimmst, als du verbrauchst... Da vegane Ernährung im Vergleich zur konventionellen Ernährung eher kalorienbewusst ist, setzten Veganer in der Regel auch nicht so schnell Fettpösterchen an. Also achte darauf, dass du nur soviel isst, dass du deinen täglichen Bedarf nicht überschreitest, dann passt das. Der Körper wandelt in erster Linie nur die Energie in Fett, die er nicht gleich verwerten kann. Hier hab ich eine Seite gefunden auf der erklärt ist wie du deinen täglichen Kalorienbedarf ganz gut abschätzen kannst ohne es extra messen zu lassen: http://www.wir-essen-gesund.de/2013/02/25/der-täglich-kalorienbedarf-ganz-einfach-selbst-errechnen/ Vielleicht hilft dir das!

Ich wünsche dir aber auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Umstellung. Bin selbst seit einiger Zeit auf eine "vorwiegend" vegane Ernährung umgestiegen und mache auch eher viel Sport, wenn du dich mit deiner Ernährung etwas auseinandersetzt solltest du keine Probleme haben!

Antwort
von anonymous,

Veganer sind dünn weil sie kaum fett essen. Nur leider hat die Natur vorgesehen, dass wir Fett brauchen!! Kohlenhydrate hingegen nicht! Und hier liegt der Denkfehler der Veganer: sie ernähren sich nämlich komplett falsch! Für den Menschen ist Fett lebensnotwendig, am Besten das Tierische, weil der Körper es besser verwerten kann.

Vegetarisch ja, vegan niemals!!!

Kommentar von BenDanFitness ,

Absoluter Schwachsinn – tut mir leid! :D

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