Frage von Lomski,

Übertraining im Radsport

Kurze Frage ist das sogenannte Sympathisches Übertraining im Radsport überhaupt möglich? Definiert wird das immer mit Sportarten mit kurzer Zeitdauer aber dafür hochintensiv. Parasympathisches Übertraining betrifft laut definition dagegen die Ausdauersportarten mit hohen Umfängen.

Daher auch die Frage kann es im Radsport überhaupt zum sym. Übertraining kommen (wenn man nicht gerade nur Bahnsprints trainiert) oder ist hier ausschließlich die parasy. Form anzutreffen?

Antwort
von wakra,

Ein Übertraining ist ja nie isoliert in sympathisch oder parasympathis eingeteilt, sondern gehen fließend ineinander bzw. folgen aufeinander. Die Überlastung ist nicht unbedint von der Sportart abhängig - jeder Sportler reagiert anders und bei dem einen ist es eher aktivierend, beim anderen sedierend!

Prinzipiell kann man aber sagen, dass ein kurzfristiges Übertraining (also innerhalb von Wochen) eher den Sympathikus erhöht, eine chronische Überforderung eher den Parasympathikus aktiviert!

Lies auch mal da nach: http://www.runtasia.info/2012/11/laufer-abc-u-wie-ubertraining-das.html

Antwort
von Holginho79,

Grundsätzlich ist das richtig, das sympathische Übertraing wird vornehmend im Kraftsport u.ä. beobachtet.

Allerdings ist man mittlerweile der Auffassung, dass es keine 2 Formen des syndroms gibt, sondern lediglich 2 Phasen.

Die pathologische Überreizung des sympathischen Systems kann auch durch Ausdauerbelastungen entstehen, ja. Jegliche Form der Aktivität bedeutet erstmal ein "Feuern" des sympaticus.

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